Was bisher geschah 5 (Bloody Bloody Halleluja )

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Was bisher geschah 5 (Bloody Bloody Halleluja )

Beitrag  Timm am Mi Sep 16, 2015 6:53 pm

Bloody Bloody Halleluja

Shinigami und Bailun sind bei Mighty. Shinigami askennt den Mann: Er ist nicht ganz gesund, ruhig, erwacht und hat in seinem Schädel einiges an Chrom verbaut. Sie erfahren von Mighty, dass er noch niemanden in das Haus mit dem bösen Mojo geschickt hat. Außerdem hat er noch nicht gesehen, dass ein Metamensch verschwunden ist.
Bailun und Shinigami fahren weiter zum Haus mit dem bösen Mojo. Es ist ein Gebäudekomplex, welcher halb eingestürzt ist. Eine nicht eingestürzte Hausecke bietet eine Eingangstür. Die Fenster sind vernagelt. Bailun horcht, hört aber überhaupt gar nichts. Auch sein Scanner zeigt nichts an. Es ist total leer. Shinigami will sich das innere des Gebäudes auf der astralen Ebene anschauen und sieht eine Manerverzerrung im Gebäude. Sie gehen rein. Drinnen ist es Stockdunkel. Es wird ein wenig Licht erzeugt. Sie kommen in einen Flur, in welchem sich jede Menge Unrat befindet. Der Gestank hält sich in Grenzen, da der Unrat wohl keine frischen Exkremente enthält. An den Seiten sind fünf Türen. Weiter den Flur runter ist der Gang verschüttet. Eine Treppe, die nach oben führt, ist ebenfalls verschüttet. Es herrscht eine beklemmende Stimmung. Bailun fährt die Sensoren aus. Der Scanner zeigt, dass nichts im Gebäude Geräusche erzeugt. Nur eine der fünf Wohnungen war in letzter Zeit bewohnt. Shinigami askennt den Raum, woraufhin ihm ein kalter Schauer über den Rücken läuft: Die Quelle der Manaverzerrung ist die besagte Wohnung. Vor kurzem war hier eine astrale Präsenz zugegen. Die Tür steht ganz leicht auf. Sie gehen rein und kommen in einen größeren Raum. Eine weitere Tür ist am Ende des Raumes. Die Möbel stehen an der Seite. In der Mitte liegen zwei Trolle, ein Ork und ein Zwerg. Die Leichen bilden zusammen einen Kreis. Die Körper sind fast vollständig entkleidet. Die Haut wirkt angegilbt. Der ganze Boden ist dunkel vom herausgeflossenem Blut. Jimmy Carter ist nicht unter ihnen. Shinigami und Bailun machen Beweißfotos. An den Fußspuren im Blut erkennt man, dass drei Leute hier waren als das Blut noch feucht war. Alle Elektrogeräte in diesem Raum wurden abgeschlossen. Teilweise fehlt die Abdeckung. Man sieht, dass an den Geräte gearbeitet wurde. Auf einmal gibt es einen Rumms und die Wohnungstür geht zu. Scanner zeigen keine Personen an, welche die Tür hätten schließen können. Eine Askennung zeigt, dass die Manaverzerrung mittig im Kreis der Toten liegt, aber ein Geist scheint nicht in diesem Raum zu sein. Sie öffnen die hintere Tür: Dort liegt auf dem Bauch mit dem Gesicht in der halbgefüllten Duschwanne und in einem Duschvorhang gehüllt ein Zwerg oder kleiner Mensch. Er sieht gepanzert aus. Es könnte Jimmy Carter sein. Er hat eine Ares Predator IV dabei. Bailun hört über sich eine Geräusch. Sie schaut hoch und aus den Deckenkabel formt sich eine Schlinge, die sich um Bailuns Hals legen wollte. Sie geht beiseite und gibt Shinigami bescheid. Aber als er rüber schaut bewegt sich nichts. Das Radar von Bailun schlägt aus: Einer der Trolle bewegt sich. Der Troll richtet sich langsam auf. Es beginnt ein Kampf gegen den Zombitroll. Bailun rennt zur Tür, aber sie ist verschlossen. Der Troll lässt ein grauenerregendes Brüllen erklingen. Shinigami setzt Schwerthieb um Schwerthieb und Bailun Kugel um Kugel an den Troll, doch diese prallen an der Haut des Zombies ab. Bailun erkennt, dass, was auch immer im Raum ist, nur eine Sache gleichzeitig bewegen kann. Shinigami versteckt sich im Bad und verschließt die Tür. Bailun rennt zur Haustür und rennt raus. Sie hört ein Rummsen, als ob der Zombie etwas von der Decke reißt. Shinigami hört verzerrte, kehlige Worte von irgendetwas, der selten Spricht oder der Kehlkopf entzündet ist. Die Stimme droht ihm damit, dass er im Bad sterben wird. Shinigami erkennt, dass es sich um einen freien Geist handeln müsste, und dass diese schwer zu besiegen sind. Aber mit freien Geistern kann man auch reden und verhandeln. Das Gebäude scheint das Refugium des Geistes zu sein. Shinigami will an den Troll vorbei hechten und raus. Der Troll trifft auf dem Weg die Brust von Shinigami. Sein Brustkorb bricht. Er rennt raus aus dem Gebäude und kurz darauf wieder rein. Er will mit dem Geist in Kontakt treten. Als er zurück kehrt, sieht den Flur ohne den Troll und die alte Wohnung wie gehabt. Er redet mit dem Geist und versucht herauszufinden, was er will. Der Geist will, dass Shinigami etwas von ihm, auf das er verzichten kann: Einen Finger oder eine Hand oder ein anders Körperteil. Oder er gibt etwas von seinem Wesen preis. Shinigami überlegt Körperteile von Squattern zu opfern, aber er entschließt sich erstmal von seiner Heilungsschamanin Artemisia zu verarzten.
Bailun untersucht derweil das Bildmaterial. Die Fußspuren stammen von Stiefel eines Militäranzug und stammen von drei Personen.Von der Anordnung der Toten in dem Raum erschließt sich, dass ein Ritual durchgeführt wurde. Der Öffnen der Abdeckungen der Elektrogeräte muss vor dem erscheinenen des Geistes geschehen sein. Bei einem Ritual versucht man alle störenden Faktoren zu entfernen. Das Kommlink von Carter könnte in der Wanne liegen. Dabei ist es merkwürdig, dass Shinigami und Bailun beim eintritt ins Gebäude beide gestolpert und hingefallen sind. Dies kann man auf die Geisteskraft „Unfall“ zurückführen. Außerdem scheint es ein Blutgeist zu sein, der auf Besessenheit basiert. Bailun ruft Sterling an und fragt, ob er bei der Austreibung des Geistes helfen will. Sterling könnte helfen, sieht aber keine Motivation darin, dies zu tun. Bailun legt auf und versucht mehr über Blutgeister herauszufinden: Diese gibt es erst seit kurzem. Das Gebiet ist noch wenig erforscht. Bailun und Shinigami finden noch mehr über Geistskräfte heraus, doch die Quellen widersprechen sich häufig.
Shinigami berichtet Kage über die Vorfälle. Daraufhin erhöht Kage das Angebot auf 8000 Nuyen pro Person und würde auch zusätzlich Hilfe bezahlen. Es kann auch mehr Geld werden, falls die Umstände verschlimmern. Ein Blutgeist ist laut Kage inakzeptabel. Er muss wissen, ob es noch mehr Orte mit freien Blutgeistern gibt. Er warnt, dass Blutgeister als Lügner und Schwindler bekannt sind.

11. Oktober 2071

Ich rufe Sterling an, und frage, wann der Auftrag in der Wildnis losgehen kann. Er sagt, dass er bereit sei und es am besten sofort losgehen kann. Ich schalte den Rest dazu. Das Wildfinder-Programm braucht noch drei bis vier Tage, bis es fertiggestellt ist. Shinigami hat noch mehr Infos zu seinem Auftrag und klärt uns auf. Er sagt weiter, dass sein Auftraggeber sein Angebot auf 8000 Nuyen pro Person erhöht hat. Wir sollen der Sache auf den Grund gehen, und herausfinden, wer das alles verursacht hat. Sterling erinnert sich an das Initialereignisses eines Blutgeistes. Das war ein halbes Jahr nach dem Tod von Dunkelzahn. Ghostwalker erschien und flog mit einer Geisterarmee nach Atzlan, zog einen Blutgeist aus der Pyramide und vermöbelte ihn. Atzlan hat früher in den Pyramiden Menschen geopfert, was die Blutgeister hervorgerufen hat. Man vermutet, dass diese Geister an Orten eines großen Massakers entstehen und basieren auf Besessenheit (sie können nicht Materialisieren) und benutzen Objekte oder Personen. Schamanen können diese Geister in sich fahren lassen und sich massiv verstärken, jedoch hat der Schamane dann keine Kontrolle über seinen Körper. Blutgeister sind Ortsfest und suchen sich Lakaien für den Blutnachschub. Eine Gruppe, welche sogar Blutgeister beschwören kann, ist sehr gefährlich. Wir entschließen uns das Material von Shinigami und Bailun im Konferenzraum des 8-Balls genauer anzuschauen.
Shinigami meldet sich bei Kage, welcher nochmal sein Angebot verändert: 20 Metas sollen entführt sein. Für jeden der Orte und die forensischen Daten zahlt er 1000 Nuyen und weitere 1000 Nuyen als Gefahrenzulagen, falls zutreffend. Im 8-Balls zeigt und Shinigami die Akten. Auffällig ist, dass wir unsere Waffen bei eintreten in das Etablissement nicht mehr abgeben müssen: Wir sind VIP`S! Beim Auswerten der Bilder fällt auf, dass die Metas Schnitte an ihrem Körper haben, welche nicht für das Ausbluten notwendig sind. Die Tradition kennt Sterling nicht, daher kann er auch kein Muster an den Schnitten erkennen. Sterling ist auch nicht bekannt, warum die elektrischen Geräte aus gestöpselt werden. Das Bildmaterial zeigt, dass die Schnitte und das Ausschalten der Elektrogeräte sehr professionell durchgeführt wurde. Man hätte die Geräte auch raus tragen können, aber die magische Aura des Ortes scheint sehr entscheidend für das Ritual zu sein. Wenn man die magischen Eigenschaften des Ortes askennt und analysiert, so müsste man auch weitere Orte mit diesen Eigenschaften finden können. Wir erfahren weiter, dass einer der Metas an diesem Ort gewohnt und damit eine direkte Verbindung hat. Auch scheinen keine Lebewesen (nicht mal Bakterien) an diesem Ort zu sein.
Pasbocor erhellt derweil einen Gegenauftrag: Er soll die Ermittlungen sabotieren und entschleunigen. Er bekommt 100 Nuyen pro Toten (also 2000 Nuyen) und soll noch bestimmte Gerätschaften an den Orten platzieren. Wenn er garantieren kann, dass diese Morde an Metas weiter gehen, so bekommt er noch mehr Geld. Er soll den Bombenlegen machen.
Wir fahren nochmal zum Gebäude und Sterling askennt die Umgebung. Shinigami und High-Tower lenken den Geist ab und versuchen Carters Kommling zu holen. Sterling geht in den Astralraum und schaut sich den Raum an. Zusätzlich beschwört er einen Geist, der ihn beschützen soll. Der Geist weist Sterling darauf hin, dass der Blutgeist ihn vernichten kann. Sterling weist ihn aber an, nur ihn zu beschützen und sich als möglichst nicht in Gefahr zu begeben. Wir stürmen rein. Ich sprenge mit einer Granate die Tür auf. Es entstehen durch die Sprengung kleinere Brände im Flur, die sich langsam ausbreiten. Wir gehen durch die Tür und stolpern ins Feuer. Wir rappeln uns auf und stehen vor der Wohnung. Die Leichen liegen noch immer da. High-Tower geht rein und hackt den Leichen die Arme ab. Als High-Tower losläuft hällt er kurz inne, als ob er vergessen hätte, was er tun wollte und verstümmelt daraufhin die Leichen. Shinigami geht ins Bad und holt das Kommlink. Es befindet sich in der Toilette. Er er rein greift schnappt die Toilette zu und hält den Arm fest. Sterling askennt den Raum und würde jederzeit das Ritual wiederkennen. High-Tower hat in der Zeit alle Leichen verstümmelt und sieht Shinigami, der noch arme hat. Er hat das Gefühl den Befehl erhalten zu haben, ihm die Arme abzuhacken und greift ihn an. Shinigami flieht und High-Tower rennt hinterher und trifft ihn mit dem Katana, worauf High-Tower wieder klar im Kopf wird. High-Tower kann sich nicht erinnern, Shinigami angegriffen zu haben. Er spult das Bildmaterial in seiner Augenkamera zurück und wird eines besseren belehrt. Er entschuldigt sich und übernimmt die Arztkosten von Shinigami als Entschädigung.

Wie mögen diese blutigen Tage weiter gehen … ?

Timm

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