Was bisher geschah 23 (Ghulaktivitäten oder doch nur hungrige Wölfe?)

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Was bisher geschah 23 (Ghulaktivitäten oder doch nur hungrige Wölfe?)

Beitrag  BrittaF am Fr Feb 05, 2016 3:01 am

Mittwoch, 20.01.72
Abends im Wald nach dem Kampf von High-Tower gegen Gratch. Als die Gruppe sich auf den Rückweg macht, haut Gratch High-Tower auf den Hintern und dieser fragt sich, wie eigentlich weibliche Sasquashs aussehen. David schärft der Gruppe beim Abschied ein, die Kommlinks erst in großem Abstand zu seinem Domizil wieder einzuschalten. Die Gruppe fährt zu Petrows Kundgebung, die bereits begonnen hat und schaltet sich unterwegs schon über das Netz dazu. Auf der Kundgebung melden sich einige (4) Leute zu Wort: Einige Haus- und Nutztiere werden vermisst, seltsame Geräusche sind zu hören, Schatten schleichen herum … Alles klingt auswendig gelernt und einstudiert. Ganz zufällig sitzen alle vier Wortmeldungen „kamerawirksam“.
Die Runner kommen zum Ende der Veranstaltung beim Rathaus an. Als „Reaktion“ auf die Wortmeldungen schlägt Petrow vor, eine Bürgerwehr zu bilden. Ein Großteil der Versammelten meldet sich; also wird Petrow das organisieren. Außerdem wird bekannt gegeben, dass eine neu eingerichtete Notfallzentrale Anrufe besorgter Bürger entgegennimmt.

Zu erledigende Aufgaben und Pläne des Teams:
– Jagdgebiet für die Ghule > Gratch-Abkommen
– ein Vermittler/ Grenzschutz > Ghoule Patrol, bestehend aus gleich vielen Ghulen und Menschen
– Petrows Zugang zu den Waffen der Nationalgarde ausschalten
– die Wahrheit darstellen / Aufklärung > erste Idee: eine Aufgabe für Kent Brockman. Er soll die Bürger aufsuchen, die sich zu Wort gemeldet hatten, und mit dem Ziel interviewen zu entlarven, dass deren Aussagen nicht stimmen > diese Idee wird verworfen, da es später heißen würde, dass der Reporter die Leute bedrängt hätte
– Geld für die Kampagne von Steve („Believe in Steve“) > Nathan
– wilde Ghule müssen weg
– Gespräche von Petrow abfangen, die sie diskreditieren. Dazu bestellt Pasbocor bei seinem Schieber entsprechende Utensilien. Petrow wohnt in der Oberschichtgegend in einem freistehenden Haus mit Garten auf einem großzügigen Grundstück.
– die Notfall-Hotline anzapfen, um, wenn Ghul-Sichtungen gemeldet werden, selbst auszurücken und vor Ort aufzuklären („der besoffene Waschbär hat den Hund gefressen“), z.B. aufzudecken, woher die Geräusche kommen („den streunenden Hund haben wir gefunden“). Dazu ruft Bailun die Hotline vom Motel aus an und meldet irgendwelche Schatten hinter dem Haus. Pasbocor verfolgt das Signal und stellt fest, dass es zu einem Festnetzanschluss auf dem Gelände der Kaserne der Nationalgarde gehört. Auf Bailuns Anruf hin rückt die Ghul-Hotline im Hummvee an. Zwei Leute mit Gewehren suchen die Umgebung ab, ein weiterer geht zum Empfang des Motels, kommt wieder heraus und macht Fotos. Eine vierte Person bleibt am Steuer sitzen. Die Leute haben dicke Walkie-Talkies an der Weste, sie haben altes Equipment (Pasbocor schätzt es auf gut und gerne 20 Jahre), aber sind gut bewaffnet. Nach 10-15 Minuten fahren sie wieder. Vader stellt beim Askennen fest, dass alle vier mundan, gesund, ruhig und gefasst sind und der Typ am Steuer Cyberimplantate an Kopf und rechtem Arm hat (Cyberaugen und vermutlich eine Buchse und Smartlink).

Pasbocor fährt auf dem Weg zu zur Lodge mit Vader und Sterling zum Verteilergebäude, um die Notfall-Hotline anzuzapfen. Der Zugang zum Gebäude wird ihm durch einen Zaun mit Vorhängeschloss verwehrt. Vader wirkt Unsichtbarkeitszauber auf Pasbocor und sich selbst und levitiert beide zum Gebäude. Sterling begleitet sie im Astralraum während sein Körper in Pasbocors Auto sitzt. Auch die Tür des Gebäudes ist mit einem Schloss gesichert … da hilft auch kein Levitieren! Bailun wird dazu gerufen und von Vader unsichtbar über den Zaun levitiert. Mit der entsprechenden Ausrüstung ausgestattet knackt Bailun sowohl das Schloss des Gebäudes als auch die Schlösser der sich darin befindenden Schränke. Pasbocor identifiziert im kleinsten und besonders gesicherten Schrank zehn Verbindungen, von denen eine ins Rathaus führt, eine aus Springfield heraus und acht zur Kaserne. Er klemmt seine Drohne dran. Auf dem Weg nach draußen macht Bailun alle Schlösser wieder zu, Vader levitiert alle wieder wohlbehalten auf die Straße und Sterling verwischt alle astralen Spuren.

Ein mitgehörter Anruf bei der Hotline: der Anrufer hat einen reudigen Hund, den er loswerden will, und fragt, ob die sich darum kümmern würden. Sie kümmern sich aber nur um Ghule. Auch auf seine einfallsreiche Frage „Und wenn ich sage, das ist ein Ghul und Sie stellen fest, es ist ein streunender Hund… Würden Sie den dann erschießen?“ erhält er ein Nein.

Donnerstag, 21.1.72:
Auf der Homepage des Rathauses befindet sich ein Ticker der Ghule-Hotline: Einsätze (1), erfolgreiche Einsätze (1), verletzte Bürger (0), Status (grün)

Vormittags: Pasbocor macht Einkäufe im Walmart, um Mikros und Kameras zusammenzubasteln. High-Tower ruht ich aus und pflegt seine Verletzungen.

Nachmittags: Ein Teil der Runner fährt zum Vault, zum Treffen mit Nathan. High-Tower, Sterling, Bailun, Steve, George und Fini gehen runter. Nathan stellt seine Idee vor, dass die Ghule sich selbst versorgen können. Steve und George geben Feedback darüber, was die Ghule bisher an Hardware geliefert haben, Es finanziert schonmal den ersten Monat. Die Eckpunkte der Kampagne werden vorgestellt. Die Dinge sind ins Rollen gekommen, innerhalb einer Woche sollten die ersten Erfolge sichtbar sein. Dann sollte unser Auftrag erfüllt sein, sodass wir in den Hive können. Die Ghule wollen wissen, ob sie Gratch trauen können. High-Tower bietet an, einen Ghul zu einem Treffen mitzunehmen. Dynamite lässt wie immer Sprüche ab, die gegen uns sind. Sie werden von Bailun erlauscht und an ihre Leute weitergegeben. Zum Ende hin sind es nicht mehr „normale“ Paranoidfloskeln, sondern es ist böse Absicht. Stirling spricht ihn darauf an und fragt, ob er das ganze torpedieren will, wir könnten auch warten, bis sich das Problem von alleine löst. Dynamite erklärt, Petrow würde sie nicht angreifen bzw. dann würden sie halt woanders hingehen. Daraufhin wendet Sterling sich an Nathan und will wissen, was das heißt, was Nathan darüber weiß. Nathan stellt klar, dass er die Verhandlungen führt und wir mit ihm und nicht mit Dynamite reden sollen. Nathan betont, dass er mit allem soweit einverstanden ist, dass wir Dynamites Worte nicht auf die Goldwaage legen sollen, dass es hier keine anderen Intentionen gibt und will wissen, ob wir jetzt einen Rückzieher machen wollen. Sterling warnt, dass es ein Problem ist/ wird, wenn sich herausstellt, dass die Ghule nicht mit offenen Karten spielen. Er drückt seine Verwunderung darüber aus, dass uns immer noch misstraut wird. Nathan betont noch einmal, wir sollen ernst nehmen, was ER sagt, nicht was Dynamite sagt. Wir sollen die Taten der Ghule ernst nehmen, so wie sie unsere Taten ernst nehmen: „Euch schickt der Himmel!“
Ergebnis des Gesprächs: Es bleibt bei der Wochenfrist. Steve und Nathan besprechen weitere Einzelheiten. Zwei Stunden später verlassen wir den Vault.

Pasbocor und Vader gehen derweil zum Haus von Petrow und sehen sich dort um: Am Tor befindet sich eine LoneStar-Plakette; die Sicherheit auf dem Gelände wurde also von LoneStar angebracht. Eine Kamera ist beim Tor und 10m weiter auf dem Weg zum Gebäude steht eine Skulptur auf dem Rasen, ebenfalls mit einer Kamera. Es gibt weitere Skulpturen und einzeln stehende Büsche / Tannen, wo man gut Sensoren unterbringen könnte. Um das Gebäude herum sitzen auf verschiedenen Plätzen drei Watcher, die jeweils ein Sichtfeld von 120° abdecken, indem sie immer hin und her gucken. Damit ist das Gebäude abgedeckt.
Vader levitiert einen Stein ins Sichtfeld eines Watchers und guckt, was der macht. Der Watcher guckt ganz genau hin und sagt: „Wer zaubert da? Zeigt dich! Los!“ Vader, der maskiert ist, lässt den Zauber fallen, was der Watcher mit „Besser so für dich, Freundchen!“ kommentiert. Außerdem dreht er sich nach links und rechts um und gibt eine Warnung an Tac und Tic weiter, dass hier jemand gezaubert hat. Diese geben ein „O.k. Toe!“ zurück.
Pasbocor installiert eine Kamera, die die Auffahrt im Blick behält, sodass wir sehen können, wer Petrow besucht.

Neueste Meldungen werden über den Rathauslink verbreitet: Ein Video zeigt eine unförmige humanoide Gestalt auf einem Schulgelände. Petrow (zunächst aus dem Off, dann erscheint sie auch selbst im Bild) erklärt, dass es von der Springfield Middleschool einen Anruf bei der Ghul-Hotline über die Sichtung eines Ghuls gab. Sie, Petrow, sei selbst zur Stelle gewesen, um sich ein Bild zu machen. Es konnte ein Ghul auf dem Spielplatz ausgemacht werden. Die Spezialeinheit kümmert sich darum (man hört Schüsse und Kampfgeräusche). In dem Video wurde der entsetzliche Anblick des Guls natürlich unkenntlich gemacht, da auch Minderjährige das Video sehen. Die Überreste Des Ghuls kann man sich um 17 Uhr beim Coroner ansehen.
Fünf weitere Kurzvideos werden hochgeladen: Die Schulleitung bedankt sich …, Petrow spricht mit Schülern … und dergleichen.

Das Runnerteam geht nach Schulschluss zur Middleschool und sieht sich dort um: Im Video waren Schüsse zu hören, aber es liegen keine Hülsen herum. Das verwundert nicht weiter, denn die Schüler hatten nach dem Vorfall noch eine Pause auf dem Gelände, was auch die vielen Kinderfußspuren erklärt. Pasbocor findet noch eine Hülse, die Fußspuren von Erwachsenen passen zur Anzahl der Leute, die vor Ort waren. Bailun findet Blutspritzer, deren Analyse allerdings ergibt, dass es sich nicht um Blut handelt. Alle Möglichkeiten „Ghul“ mithilfe des Forensikkoffers nachzuweisen, schlagen fehl. Vader und Sterling können keine astralen Spuren eines Ghuls sehen. Dafür erkennen sie, dass zwischen dem Spielplatz und dem Schulgebäude ein Illusionszauber gewirkt wurde, was auch Bailun mit ihrem Forensikkit nachweisen kann. Sterling stellt beim Askennen fest, dass der Zauber vor 2 1/2 Stunden mit der Kraftstufe 6 von einem Hermetiker gewirkt wurde. Vader erkennt, dass die Signatur die gleiche ist, wie die des Magiers, der die Artefakte von Petrow gewirkt hat, also wahrscheinlich die Signatur des Magier-Gnoms.
Von dem Schauplatz wird eine Aufnahme mit der Quecksilberkamera gemacht.

Um 17 Uhr geht das Team zur Besichtigung der Ghulüberreste: Der Ghul wurde erschossen, von mehreren Salven aus einer Richtung. Die Kerntemperatur des Leichnams beträgt 3°C; wenn der Ghul heute Mittag gestorben wäre, hätte er diese Temperatur bis jetzt nie erreicht. Die Kleidung ist zerrissen, es handelt sich vermutlich um einen wilden Ghul, mit Headware. Sterling erkennt beim Askennen, dass der Ghul seit etwa 10 bis 12 Stunden tot ist.
Viele Bürger sind gekommen, um die Überreste zu begaffen. Im Hintergrund hört man Dinge wie: „Ah, die Petrow, die tut was!“, „Denkt an die Kinder!“, „Mein Kind geht auf die Schule!“, „Wenn’s nach mir ginge, müsste man den gleich nochmal erschießen! Weil er’s verdient hat!“

Wir übermitteln Kent Brockman ein Datenpaket mit Infos und Fakten zu dem Vorfall bei der Schule. Der Notruf der Schule kam tatsächlich aus dem Schulgebäude: Vom einzigen öffentlichen Telefon in der Schule rief während der Unterrichtszeit jemand mit männlicher Stimme an, ohne einen Namen zu nennen.

Zurück bei der Schule (gegen 18 Uhr): Vader levitiert sich auf das Dach der Schule und sucht nach Spuren, der Signatur des Gnoms. Auf dem Dach findet er keine astrale Signatur, aber auf der Straße ist etwas … die Signatur des Zauberwirkers. Vader macht eine Aufnahme mit der Quecksilberlampe, ausgeleuchtet von einer Luziferlampe.

Kent meldet sich. Die Daten sind gut, reichen aber nicht als Aufhänger. Er würde einen Artikel schreiben und am nächsten Tag rausbringen, wenn wir das wollen, rät aber davon ab. Wir benötigen einen Aufhänger, bei dem man diese Geschichte dann noch mit dranhängt, nach dem Motto: „Bei dieser Gelegenheit sind wir AUCH verarscht worden!“

Nachts: Um 22:47 Uhr hören wir einen Anruf bei der Ghul-Hotline mit. Die Anruferin hat hinter dem Haus einen Schrei gehört, als würde ein Kind sterben! Wir fahren sofort dorthin (Mittel- bis Unterschichtgegend), genau wie die Ghul-Hotline-Truppe. Letztere geht vor wie wir es kennen: zwei mit Gewehren suchen die Gegend ab, einer geht zum Haus, um mit der Anruferin zu sprechen.
Bailun sieht auf ihrem Radar, dass hinter dem Haus etwas ist, kann aber nicht erkennen, was. High-Tower schleicht sich von hinten an. Bailun und Sterling gehen ebenfalls zur Anruferin, bei der schon der Typ von der Ghul-Hotline ist und sich von ihr nochmal alles schildern lassen will. Da sein Versuch uns wegzuschicken scheitert, geht er mit der Frau ins Haus und schließt die Tür.
Vader begibt sich zu High-Tower und nimmt astral wahr.
Pasbocor fängt den Funkkontakt der Ghul-Hotline-Truppe ab: „Nr. 3 ist im Haus bei hilfsbedürftiger Person.“ und so weiter. Er gibt an High-Tower weiter, wo die Murkels gerade herumlaufen.
Hinter dem Haus stößt High-Tower auf etwas, das knurrt.
Derweil befragt Nr. 3, von Bailun belauscht, die Frau. Er will wissen, was genau sie gehört und gesehen hat, ob andere Personen im Haus sind oder vermisst werden.
High-Tower trifft auf einen abgemagerten Wolf und zieht sich zurück. Vader sieht einen Stall mit Truthähnen und einem Loch, außerdem Wölfe, die am Fressen sind. Die zwei Bewaffneten kommen um Haus und Garage herum, treffen auf einen weiteren Wolf und eröffnen das Feuer. Der Wolf stirbt, die anderen hauen ab und die zwei geben per Funk durch: „Wolf gefunden und erschossen. Wölfe haben Truthähne gerissen. Keine Ghulaktivitäten verzeichnet.“ Nr. 3 klärt die Frau wahrheitsgemäß über den Vorfall auf.
Vader macht Hig-Tower unsichtbar. Dieser geht dann zu den Typen der Ghul-Hotline und filmt, was sie dort machen.

Insgesamt gesehen gibt es bisher keine Beweise, dass Ghule die Gegend unsicher machen.

Auf dem Ticker der Ghul-Hotline erscheint ein weiterer erfolgreicher Einsatz.

Plan: Irgendwie in die Kaserne der Nationalgarde einsteigen, um die Waffen zu sabotieren.

BrittaF

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