Was bisher geschah 25 (Immer dieser Mich... äh Vader! oder: Einer ist nicht, was er scheint!?

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Was bisher geschah 25 (Immer dieser Mich... äh Vader! oder: Einer ist nicht, was er scheint!?

Beitrag  BrittaF am Di Feb 16, 2016 12:46 pm

Montag, 25.01.72
Zurück in Springfield. Natürlich voll ausgerüstet: Alles, was zum Bömbchen bis Bombenbau nötig ist, außerdem ausgestattet mit einem Anhänger, um die heißbegehrte Drohne aus dem Wald zu bergen.
Ein Treffen mit Steve im Diners wird einberufen, vor Lauschern gesichert durch einen White-Noise-Generator. Steve kommt zusammen mit Marion. Letztere bleibt dann aber an der Straßenecke stehen und unterhält sich mit der Luft. Im Astralraum ist ein Watcher, nett verkleidet, im Trenchcoat mit Hut zu erkennen, den Marion in ein Gespräch verwickelt, damit Steve unbeobachtet mit uns reden kann. Dieser kleine, aber beschränkte Schatten begleitet Steve seit diesem Morgen. Die Zeit, die bleibt, bis Marion via Kommlink das Herannahen des Watchers ankündigt, wird zum Informationsaustausch genutzt: Steve und seine Leute erarbeiten eine passende Hintergrundgeschichte für den Sündenbock, der die Ghulsauerei beim Rathaus auf seine Kappe nimmt. Mit einer erfolgreichen Veranstaltung im Rathaus haben sie viele Bürger erreicht. Außerdem wollen sie ein Stimmungsbarometer installieren.
High-Tower leitet die drei Akten der als Sündenbock geeigneten Personen, die er von Rocko erhält, direkt an Steve weiter, der sie gleich an Michael weiterreicht, damit der den geeignetsten Kandidaten heraussucht. Auch über das geplante Ablenkungsmanöver der 88’ers wird Steve in Kenntnis gesetzt.
> Der Ticker der Ghul-Hotline meldet inzwischen 20 erfolgreiche Einsätze. <
Als der Watcher auftaucht verabschiedet sich Steve mit den Worten: „Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Morgen. Vielen Dank für den Kaffee. Ich hoffe, ich konnte Ihre Befürchtungen zerstreuen.“
Vader askennt den von Petrows Gnom kommenden, Stufe 5 Watcher, was dieser registriert, sein Notizbuch rausholt, etwas einträgt - die oberen Einträge verblassen bereits - seinen Kragen hochstellt und geht.

Im Verlauf des Tages werden viele Erkundigungen über das Kasernengelände und die darauf befindlichen Gebäude eingezogen. Bailun nutzt ihre Polizeilizenz, um an die Gebäudepläne zu gelangen. Dies dauert allerdings bis zum nächsten Mittag. Pasbocor schickt eine Drohne über das Gelände und Sterling und Vader sehen sich alles im Astralraum an: Auf dem Gelände befinden sich vier Gebäude mit großen Toren und Wellblechdach (A1 bis A4), ein größeres Gebäude mit mehreren Fahrzeugen und der Haubitze (die Garage), ein weiteres größeres Gebäude (ein ehemaliger Wohnblock), und ein kleineres Empfangsgebäude bei der Schranke am Eingang des ansonsten mit Maschendraht umzäunten Geländes. Dort befindet sich auch das Telefon der Ghul-Hotline. Alle Gebäude sind aus Stein. Außerdem parken drei Hummvees der Ghul-Hotline vor der Garage und ein Hubschrauberlandeplatz fehlt natürlich auch nicht. Kameras gibt es je zwei an jeder Ecke des Geländes, die die Grundstücksgrenzen im Blick behalten, und eine im Eingangsbereich bei der Schranke. Im Empfangshäuschen halten sich sechs Personen auf, in der Garage zwei und zehn befinden sich in den ehemaligen Unterkünften und schlafen, essen oder beschäftigen sich mit „schwarzen Kästen“. In den vier anderen Gebäuden halten sich keine Lebewesen auf. Interessant ist, dass sich im Keller unter den Unterkünften eine nicht magische Barriere befindet, die Sterling und Vader nicht durchdringen können. Es handelt sich um eine Schicht aus Biofasern, die sich zwischen zwei Wänden in einer Nährlösung befindet: FAB, ein Bakterienstamm. Es ist aber definitiv nicht FAB3, denn dann hätten die zwei was auf die Schnauze bekommen.
Der militärisch bewanderte High-Tower kann sich denken, in welchen der Wellblechgebäude Gewehre und leichteres Material und in welchen das schwere Gerät untergebracht sein wird (ersteres in A2 und A4, letzteres in A1). Pasbocor erkennt, dass der Zaun mit einer Alarmanlage nachgerüstet wurde, die er aber überbrücken könnte, um unbemerkt einen Zugang zum Gelände zu schaffen. Die Tore der Waffen-Gebäude haben keine Schlösser, sondern werden vermutlich von anderer Stelle - dem Empfangsgebäude oder den Unterkünften - aus geöffnet. Da auf dem Kasernengelände alles direkt verkabelt ist und nicht über die Matrix läuft, ist Reinhacken keine Option. Die Beobachtung des Geländes ergibt, dass die Leute der Ghul-Hotline alle paar Stunden mit ihren Hummvees ausrücken.

High-Tower vereinbart mit Rocko die Randale bei der Kaserne in Springfield für Dienstag Abend.
Sterling bastelt die benötigten Sprengladungen zusammen.
Pasbocor durchforstet die Daten aus dem Ghul-Memory nachdem er sie entschlüsselt hat. Es handelt sich um extrem spezifische Daten: Tabellen und Messwerte, wenig Text - Schlagworte, die ihm dabei ins Auge fallen sind: „Ghul“, „MMVV“, „Vampir“, „Banshee“, im Zusammenhang mit „Heilung“ heißt es immer wieder „keine Heilung“ und „nicht erwünscht“, „Regeneration“, „erwacht“, „Erwachen“. Er findet heraus, dass verschiedene Präparate getestet wurden, die immer Orichalkum enthielten. Kein Präparat hat angeschlagen, bis auf eins. Das war eine Woche vor dem Angriff auf den Vault vor einem Jahr.
Die Art der Daten lässt Rückschlüsse darauf zu, dass die Speicherung derselben einer gewissen Restriktion unterlag. In Dateianhängseln taucht als Besitzer, Betreiber, Patentbesitzer … immer wieder ein Konzernname auf: EVO Corporation

Gegen 17 Uhr trifft Sterling sich mit Michael und informiert ihn darüber, dass die Festnahme des Sündenbocks aus medienwirksamen Gründen noch heute erfolgen sollte, da unser Team morgen für andere Schlagzeilen sorgen würde. Von Michael erfährt er, wer es denn nun sein und wo dieser hingebracht werden soll.

Gegen 18 Uhr steigt Vader in die Kaserne ein, natürlich unsichtbar und schwebend, um herauszufinden, wo sich die Schalter für die Tore befinden. Sterling begleitet ihn im Astralraum und schirmt sie beide durch eine Manabarriere ab. Ein weiterer aus unserem Team meldet einen Ghul-Alarm bei der Hotline, damit sich vier Leute weniger auf dem Gelände befinden. Gerade als das Team der Ghul-Hotline ausrückt, fährt ein Fahrzeug, das, wie Pasbocors Überwachungskamerabilder zeigen, von Petrows Grundstück kommt, auf das Kasernengelände ohne kontrolliert zu werden, parkt bei den Unterkünften und eine sehr kleine Gestalt steigt aus und verschwindet im Gebäude.
Vader kann wegen der verspiegelten Scheiben nicht ins Empfangsgebäude hinein sehen. Just in dem Moment, in dem Vader gegen eine der Scheiben haut, steckt Sterling im Astralraum seinen Kopf in das Häuschen und befindet sich drei Personen gegenüber, die alle in seine Richtung gucken. Einer von ihnen geht zur Tür, um nachzusehen, was los ist. Vader nutzt den Moment und drückt sich an ihm vorbei in den Raum. Er sieht die Schalter für die fünf Tore von der Garage und den vier anderen Gebäuden. Alles, genau wie die Tore, schön durchnummeriert. Außerdem erkennt er einen Alarmknopf. Nachdem Vader die vollbusigen Pin Up Girls an den Wänden begutachtet hat - es ist nicht so ganz klar, zu welchem Schluss er da kam!? -, will er den Raum wieder verlassen. Dazu lässt er einen unsichtbaren Stein von außen gegen die Wand schlagen. Nun sind die Wachposten schon stärker beunruhigt: „Einmal ist Zufall, aber zweimal!? Da ist irgendwas! Gib du mal Alarm!“ Darauf hin schnappen sich zwei ihre Waffen und verlassen - zusammen mit Vader - das Gebäude. Der dritte macht Meldung an einen Vorgesetzten in den Unterkünften und erhält irgendwelche Befehle. Sterling verwischt Vaders und seine Spuren im Astralraum. Als er bemerkt, dass Vader Quatsch machen will, springt er zurück in seinen Körper in Pasbocors Wagen und lässt Vader über Pasbocor ausrichten, er solle den Scheiß lassen! Dieser lässt sich aber nicht beirren und verknotet, dank der „magischen Finger“, einem der Typen die Schnürsenkel … der kommt ins Stolpern … guckt … und löst Alarm aus. Vader verwischt seine Spuren und verlässt das Grundstück. Er nimmt eine astrale Gestalt wahr, die bis zu ihm aus der Unterkunft heraus geflitzt kommt, ihn askennt, aber sich wieder auf das Kasernengelände zurückzieht, da sie, dank Vaders Maskierung als mundane Person, anscheinend nichts Verdächtiges erkennt. Vader verschwindet, nun wieder sichtbar, auf seinem Bike. Sterling hat die ganze Aktion im Astralraum verfolgt und berichtet den anderen davon.
Das Team trifft sich und Vader bekommt ordentlich Gegenwind für den Mist, den er gemacht hat. Das ganze Unternehmen ist dadurch gefährdet! Der Gnom, Petrow und die gesamte Kasernenbesatzung wird jetzt in erhöhter Alarmbereitschaft sein!

Gegen 22 Uhr meldet Pasbocors Kamera beim Tor zu Petrows Gelände, dass das Auto, mit dem der Gnom unterwegs war, wieder zurück kommt.

Dienstag, 26.01.72
Der Springfield Herald berichtet, groß aufgemacht, von der Ergreifung des Täters, der im Rathaus randaliert hatte. Die „gute Polizeiarbeit“, u.a. bestehend aus der Analyse der Kamerabilder und Fingerabdrücke und die Verfolgung eines anonymen Tipps, haben die Ermittler auf die Spur eines Verdächtigen geführt, der bei seiner Verhaftung lautstark ghulfeindliche Parolen von sich gegeben und sich mit seiner Tat gebrüstet hat. Voller Stolz hat er seine Aussage gegenüber der Polizei gemacht.
In der Stellungnahme von Gutenberg dazu drückt dieser seine Hoffnung darüber aus, dass dies ein Einzelfall bleibt. Er hat Vertrauen in die guten Bürger von Springfield und appelliert an Petrow, einen gemäßigteren Ton anzuschlagen, damit nicht weitere Bürger verleitet werden.

Auf der Rathaus-Seite wird für Mittwoch Abend eine weitere Kundgebung von Petrow angekündigt.
Daraufhin kontaktiert High-Tower Rocko und teilt ihm mit, dass die Randale an der Kaserne auf Mittwoch Abend verschoben wird.

Pasbocor hält sich in der Nähe der Kaserne auf und versucht mithilfe seiner Drohne herauszufinden, ob auf dem Gelände weiterhin verstärkte Alarmbereitschaft herrscht. Ein Fahrzeug mit eingeschalteter Radarschüssel parkt vor den Unterkünften, eine Zwei-Mann-Patrouille sichert das Gelände. Pasbocor gibt die Informationen ans Team weiter. Vader sieht sich das Gelände von außerhalb im Astralraum an. Auf dem Außengelände ist keine Magie zu erkennen, es befinden sich dort keine Watcher.

Gegen Mittag erhält Bailun die Gebäudepläne zum Kasernengelände. In den vier wellblechgedeckten Gebäuden befinden sich „Käfige“, die wohl aufgebrochen werden müssen, um an die Waffen zu gelangen. Im Keller des Gebäudes mit den Unterkünften befindet sich ein Ableger der CDC (Center for Disease Control). Es handelt sich um den Bereich, der hinter der FAB-Barriere liegt. Er ist durch eine Schleuse gesichert und umfasst auch einen Quarantäneraum. Die Gebäude sind ursprünglich von1980. Die vorliegenden Pläne sind von 2010 und beinhalten auch die später durchgeführten Umbauten, wie den Einbau der CDC-Station. Aktuellere Pläne gibt es nicht, d.h., nach 2010 wurde nicht mehr an den Gebäuden gearbeitet, zumindest nicht von offizieller Stelle. Nach 60 Jahren ohne Instandhaltungsarbeiten kann die Schleuse nicht mehr funktionstüchtig sein. Unbekannt ist, was von nicht offizieller Seite alles veranlasst worden ist. Die FAB-Wand ist in den Plänen auch nicht verzeichnet …
Das Team überlegt, inwieweit sich der Angriff auf die in der Kaserne gelagerten Waffen trotz der erhöhten Alarmbereitschaft durchführen ließe und ob oder wie am besten auch noch die Kundgebung von Petrow gestört werden könnte. Die „gute alte Bombendrohung“ wird allerdings verworfen und es wird beschlossen, dieses Unternehmen zu verschieben, bis auf dem Kasernengelände wieder Normalität eingekehrt ist. Rocko wird entsprechend informiert.

Stattdessen steht auf dem Plan, am Donnerstag zum Vault zu fahren und nach Möglickeit in die Tiefen hinabzusteigen.
Außerdem wartet noch eine Drohne im Wald auf Abholung …

BrittaF

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