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Beitrag  Patrick am Mo März 07, 2016 12:44 pm

Donnerstag 03.03.16
Heute ist eine Fahrt zum Kap der Guten Hoffnung angesagt. Nachdem wir wieder ein fantaftiffef englisches Frühstück bekommen haben fahren wir auch los. Unser TomTom leitet uns gut aus Kapstadt heraus und ohne Probleme kommen wir am Kap an. Einzig ein paar freche Baboons sitzen auf der Straße und werden umfahren. Nachdem wir am Eingang des Naturschutzgebietes Eintritt bezahlt haben geht es weiter.
Am Kap steht ein alter Leuchtturm, zu dem wir mit einer kleinen Bahn fahren. Oben angekommen stehen wir erst einmal im Nebel. Wobei, nein; kein Nebel, hier wehen uns Wolken um die Köpfe. Der Ausblick hält daher auch in Grenzen. Wieder unten angekommen werden erst einmal Fotos vom Leuchtturm in den wolken gemacht. Ein Fußweg führt uns zum eigentlichen Kap. Den nehmen wir auch gleich in Angriff und marschieren los. Hier, nicht mehr in Wolken, ist der Ausblick atemberaubend. der Weg ist sehr schön und vielfach geht es über Naturstein. Zwei Stunden später sind zurück und hungrig, so stärken wir uns und fahren weiter zum Boulders Beach in Simon Town.
Hier kann man Brillenpinguine sehen und am Strand sogar mit ihnen schwimmen, oder einfach neben ihnen im Sand sitzen. Die Viehcher sind einfach zu niedlich, solange sie nicht neben einem auf den Strand kacken!
Dann zurück nach Kapstadt.

Freitag 04.03.16
Heute geht es in Richtung Osten nach Hermanus. Dort angekommen finden unser Guesthouse (Twentyfour 17 Inn) nicht und fragen einen Parking Guard. dieser hat gar keine Ahnung und weiß nicht einmal wie die Straße heißt in der er arbeitet. Nach einiger Sucherei stellt sich heraus, dass das Guesthouse gerade mal zwanzig Meter vom dem Ort entfernt ist, wo wir den Parking Guard gefragt haben (Trottel). Hier in Südafrika wird einfach jede Arbeit von Menschen verrichtet. So gibt es an Baustellen keine Ampeln, sondern an jedem Ende steht einer (mindesten einer) und lässt die Autos durch, oder hält sie auf. Per Funkgerät wird dann an der anderen Seite bescheid gegeben. Auch die Parking Guards gehören dazu. An jeder Straße mit kostenpfilchtigen Parkplätzen steht so ein Guard in verkauft Parkzeit. Hierbei ist ein Guard etwa für 10 Parkplätze zuständig.
Im Guesthouse empfängt uns die extrem freundliche und überaus mitteilsame Mandy.
An der Küste folgen wir, per Pedes, einem Naturlehrpfad. Als Ergebnis des Pfades lerrnen wir, dass der größte Feind der Natur der Mensch ist. Na sowas, wer hätte das gedacht?!?
Am Abend essen wir in einem Restaurant, welches halb in eine Grotte hinein gebaut ist (sehr lecker). Um dorthin zu gelangen müssen wir einen Pfad mit ca. 60 Stufen entlang gehen. Dort sehen wir einen Brutplatz der Austernfischer und um uns herum wuseln kleine plezige Tiere, die Klippschliefer.
Wir lassen den Abend mit einem Cocktail ausklingen und schauen uns die Leute an. An diesem Freitag findet in Hermanus der erste "Artwalk" statt. Überall in Hermanus gibt es kleine Kunstgalerien, Ateliers und Boutiquen. Alle haben an diesem Abend geöffnet und die Kunstliebhaber schlendern mit ihrem Glas Wein in der Hand umher. Eine Frau berichtet ihrem Mann stolz, sie hätte soeben ein Bild für 180.000 Rand (ca. 12.000 €) gekauft und nun könne es weiter gehen. Wir genießen einfach nur das Treiben und die Engländer mit ihren bescheuerten Hüten.


Patrick

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