Was bisher geschah 33 (Dynamitfischen wäre entspannter & Super-Meat-Boy)

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Was bisher geschah 33 (Dynamitfischen wäre entspannter & Super-Meat-Boy)

Beitrag  MarkusGeh am So Apr 24, 2016 9:14 pm

Donnerstag 25.2.2072

Milwaukee
Nach dem unerfreulichen Treffen mit dem Kontaktmann bzw. Kontaktmarrow, wurde sofort eine Nachricht an den Mittelsmann gesendet mit dem groben Inhalt:
1. Scheiße
2. Nicht vereinbart
3. Nachverhandeln
Auf diese Nachricht kam wenig später eine Antwort, in welcher um ein abendliches Treffen im "Lake House" gebeten wurde. Dem Treffen wurde zugestimmt.
Also fuhren die Runner am Abend zum Lake House um ihren KOntakt um 18 Uhr an Tisch 25 zu treffen. Der Mann der sie erwartete stellt sich als Yen Lee vor, ein (wer hätte es gedacht) Asiate.
Nachdem die Begrüßungsformalitäten erledigt waren, wurde kurz der Inhalt der ersten Mail wiederholt, worauf Yen Lee anmerkte, dass die Marrows so etwas sehr häufig machen würden, da sie anscheint ein anderes Verständniss von Vereinbarungen haben.
Nachdem sich die Runner kurz besprachen und überlegt wurde, dass man die Konozuma am einfachsten durch die Sabotage der Motoren oder der Bordelektronik außer Gefecht setzen könnte, wurde Yen Lee das Angebot unterbreitet, den Run für 40.000¥ durchzuführen (immerhin soll dabei Aztec ans Bein gepisst werden).
Dieses Angebot ließ Yen Lee ein Schwall von Emotionen durchleben. So konnte Vader auf der Astralebene erkennen, dass er Überrascht, gewürzt mit etwas Angst und einer Prise Wut, war.
Nachdem er sich wieder gefangen hatte stellte er 12.000¥ in Aussicht, und unter besonderen Umständen könnte ein kleiner Bonus für die Runner herausspringen.
Diese Summe hielt er für weit angemessener, da die Marrows gemachte Deals zwar häufig ändern, aber diese Änderungen nie so große Auswirkungen hätten, das sie solche Summen rechtfertigen würden....
Es sei den der Leviathan sei involviert.
Da dies allerdings der Fall war, was Yen Lee zunächst nicht ganz glauben wollte, fragte Bailun was die Aufträge des Leviathans so besonders machten.
Dies konnte Yen Lee mit den beruhigenden Worten beantworten: "Sie sind gefährlicher."
Allerdings wurden die Runner die solche Aufträge bisher erledigten von den Marrows sehr gut entlohnt. So gut, dass Yen Lee sogar vorgeworfen wurde, er hätte persönliche Informationen der Runner presgegeben, da die Belohnungen der Marrows den persönlichen Wünschen der Runner entsprachen. Demnach scheint es so, als könne der Leviathan die Wünsche der Leute erkennen und die Belohnungen dementsprechend gestallten, was nicht weniger beunruhigend ist, als ein verräterischer Geschäftspartner.
Durch die Aussicht auf extra Nu-Yen erklärten sich die Runner bereit, weitere Informationen über den Run einzuholen, damit weiter verhandelt werden kann.
Bevor sich die Runner von Yen Lee verabschiedeten wurde noch gefragt, ob dieser ihnen Zugang zum Hafen verschaffen könnte, was deren Nachforschungen wesentlcih einfacher gestallten würde.
Nach einem kurzen Fotoshooting für die Hafenarbeitsausweise, trennten sich die beiden Partein und die Nachforschungen konnten starten.
Welche im wesentlichen durch das Starten von Bailuns Matrixagenten und ein sekundenschlafähnlichem Wegknicken von Pasbocors Kopf erledigt war.
Offentsichtlich sind die neuen Kommlinks von den beiden Runnern jede Mühe des Hive-Runs wert gewesen.
Die lächerlich kurze Recherche ergab:
- Die Konozuma ist ein 6 Jahre altes, ca. 50m langes Frachtschiff
- Als Besatzung werden 25 Mann unter Kaptain Franco Franci angegeben, obwohl 3 ausreichen würden.
- Das Schiff pendelt jede Woche zwischen Milwaukee und Muskegon und wird das nächste mal kommenden Samstag 10:00 (27.2) in Milwaukee ankern
- Die Konozuma gehört Aztec, wird allerdings von der unabhängigen Müllbeseitigungsfirma "Waste-EX" betrieben, welche sich auf die entsorgung von Chemieabfällen spezialisiert hat
- Die Frachtverzeichnisse bestätigen den Transport von diversen Chemikalien, welche ausgezeichnet dafür geeignet sind Meta-Menschen in lecker rosa Suppe zu verwandeln.
- Die besagte Fracht wird in einem Lagerhaus in der Nähe des Anlegers gelagert
- Das Schiff ist Riggerfreundlich, hat eine 40%-ige Videoüberwachugnsabdeckung und hat an diveren Stellen genug Platz um das ein oder andere Geschütz zu montieren
- Die Modelle der Antriebsaggregate sind bekannt (sofern nichts geändert wurde nach Verlassen der Werft)
- Sehr interessant ist die Tatsache, dass die Firma die das Schiff betreibt bereits mehrfach gewechselt hat. Immer wieder Müllentsorgungsfirmen, die von den selben Personen geführt wurden, bis diese Bankrott gingen
- Zu letzt wird noch ein Geländeplan des Hafens besorgt der die Orientierung auf dem Gelände vereinfachen soll.

Da die Informationsbeschaffung so entspannt schnell erledigt war, werden noch Arbeitsoveralls im nächst besten Fachgeschäft besorgt und Pasbocor bestellt im "shoppingrausch" bei seinem Schieber Angriffs- und Defensivprogramme.

San Francisco
Am anderen Ende des Landes befassen sich auch die Runner mit denen sich Sterling umgibt, mit dem Sammeln von Daten und dem Planen ihres Vorgehens.
So werden Videoaufnahmen ausgewertet um ein Zeitfenster zu ermitteln, welches es dem Team ermöglicht das Gebäude mit dem Blutgeist unbehelligt zu betreten. Das nächst beste Zeitfenster öffnet sich in der Nacht von Freitag auf Samstag.
Für den Fall der Fälle wird der "Golden Gate Club" als Treffpunkt ausgemacht. Dieses Etablissement für erwachsene Abendunterhaltung hat bis in die frühen Morgenstunden geöffnet, was es zu einem geeigneten Sammelpunkt macht.
Des Weiteren werden diverse Szenarien durchgespielt, die es den Runnern ermöglicht sich bestmöglich zu verstecken. Zusätzlich bekommt Sterling noch eine art Walky Talky, damit er ohne Risiko mit dem Rest des Teams kommunizieren kann. Um auch für eventuell auftretende Verletzungen besser vorbereitet zu sein, werden noch Chams verteilt (Trauma und Stimulanz) welche anscheind die Anwender auch vor einer magischen Übernahme schützen kann.

Freitag 26.2.2072

Immernoch San Francisco
Sterling nutzt sein Aufenthalt in San Francisco bestmöglich und geht auf Sightseeing-Tour (als würde er mehr Stunden als nötig im selben Raum wie ein Ork verbringen wollen), diesmal auch ohne in Konflikt mit Einwohnern oder der Staatsgewalt zu kommen.
Am Abend sammeln sich die Runner erneut und machen sich auf die magischen Blutgeistproben zu nehmen (klingt einfach).

Nachdem die Runner beim Gebäude angekommen sind
vergewissert sich Plinius zuerst ob die Luft tatsächlich rein ist, und seiner Astralen einschätzung nach scheint scheint das Gebäude schon länger kein (Meta-)Mensch mehr betreten zu haben.
Nachdem die drei Magier das Gebäude betreten haben überkommt alle ein ungutes Gefühl und Sterling kann dank seiner geschulten Sinne die Quelle, dieser Störung feststellen. Sie befindet sich im 1. Stock des teilweise verfallenen Gebäudes.
Kaum sind alle im Gebäude, dröhnt von überall her eine düstere Stimme durch das Haus: "Wer wagt es meine Domäne zu betreten ohne ein Geschenk?!"
Die Antwort eigentlich schon kennend fragt Sterling was der Geist verlangen würde. Frische Körper.
Oder alternativ ein Fass voll Blut, aber da Sterling werder das Eine noch das Andere in seinem maßgeschneiderten Anzug parat hat, und Plinuis auch nicht wirklcih als "frisch" zu bezeichen ist und Crow in keinster Weise einem Fass voll Blut ähnelt, stehen die drei für den moment noch im Eingangsbereich und warten.
Der Rest des Teams, welches in Sicherheit auf Spähposten ist, drängt die Magier dazu den Blutgeist zu reizen, damit dieser versucht sie zu verzaubern.
Auf den Vorschlag nicht sofort eingehend versucht Sterling weiter mit dem Blutgeist zu reden (ab hier als "el Blutgeisto-san" zu bezeichnen).
Während Sterling und die Magier langsam weiter in das Haus vordringen, wird ununterbrochen versucht el Blutgeisto-san informationen über seine Herkunft zu entlocken. Dieser jedoch geht nicht auf die Fragen ein sondern verleitet Sterling dazu weiter in das Haus zu kommen. Bis dieser sich dazu entschließt im Flur stehen zu bleiben und el Blutgeisto-san doch zu provozieren.
"Du scheinst ja nicht sonderlich mächtig zu sein, wenn du möchtest das ich zu dir komme. Komm du doch, oder kannst du das etwa nicht?"

Kurz darauf wabert ein schwarz-roter Rauch unter der Tür hervor, welche den Flur von dem Raum trennt, welche Sterling als Quelle der magischen Anomalie ausmachen konnte.
Der abnormale Rauch manifestierte sich zu einer "grauen"-haften Fratze welche sofort auf die drei Magier zurauscht und dabei einen ohrenbetäubenden Schrei von sich gibt.
Plinius ist von diesem Phänomen sichtlich geschockt, denn dieser dreht sofort um und rennt so schnell er kann die Treppe hinunter, allerdings nicht ohne dabei wie angestochen zu schreien.
Crow kann grade noch seine Fluchtinstinkte unterdrücken und Sterling zuckt kaum (das sind doch alte Kamellen).
Nachdem die Nebelgestallt sich verflüchtigt hat erkennen Sterling und Crow, dass sich eine der Proben verfärbt hat. Zudem sehen die beiden, dass die Tür, welche eben noch geschlossen war, nun weit offen steht und aus dem dahinterliegenden Raum können sie schwere schmatzenden Schritte vernehmen.
Wenig später sehen sie auch woher diese Schritte kommen, als sich eine groteske 3m große Gestallt aus Körperteilen, Eingeweiden, diversen Möbelstücken und sehr viel undefinierbarer blutiger Masse, vor ihnen im Flur erhebt.
"Ihr werdet schon sehen mit welcher Macht ihr euch hier eingelassen habt!"
Mit diesen Worten herhebt die Gestallt eine seiner "Fäuste" welche darauf hin mit einem unheilvollen magischen Knistern umgeben ist. Sofort schießt Sterling in den Sinn, das dieses Knistern erschreckend viel ähnlichkeit mit einem Energieblitz hat und setzt zum taktischen Rückzug an.
Auf dem Weg nach unten wird Sterling von der Ladung magischer Kraft getroffen, allerdings kann dieser die ankommende Astralenergie negieren. Zum Glück reagiert eine weitere der Probenschalen auf diesen Angriff.
Am Fuß der Treppe angekommen, muss Sterling feststellen, dass der Ausgang keiner mehr ist. Die Tür ist gänzlich mit dem Rahmen und dem Rest der Wand verschmolzen.
Für den Moment sind die drei Magier in dem Haus gefangen, da auch die anderen Türen im Haus verschlossen sind.
Um el Blutgeisto-san zu entkommen setzt Crow zu einem magischen Hieb an, welche eine der Türen auf den Schanieren reißen soll, allerdings scheint dies nicht so gut zu funktionieren wie erhofft.
Um sich und die anderen Magier zu schützen zieht Sterling eine Manabarriere hoch (da die Proben ja bereits auf das wirken von el Blutgeisto-san reagiert haben). Dies schafft er auch rechtzeitig, denn im gleichen Moment fließt eine Kaskade aus Blut und Gedärm zu den Magiern herunter.
Wahrend Crow erneut versucht eine der Türen zu öffnen entsteigt der blutigen Pfütze am Fuß der Treppe erneut die abartige Kreatur, welche so gleich kräftig auf den Boden stampft und mit dem Boden zu verschmelzen scheint.
Einen Wimpernschlag später schießt etwas, dass wohl einmal ein Oberschenkelknochen war nun allerdings eher einem Kurzschwert gleicht, aus dem Fußboden und schneidet tief in Sterlings Bein.
Um dieser gefährlichen Situation schneller zu entkommen kurbelt Sterling seine Reflexe auf magischem Weg ordentlich an. Zeitgleich gelingt es Crow schließlcih doch eine der Türen aus den Angeln zu reißen. Doch bevor auch nur irgendjemand den Raum verlassen kann, wächst die Tür mit einer Masse zu welche dem Blutgeist zu entspringen scheint.
Damit auch Crow heil aus dem Gebäude kommen kann, will Sterling auch dessen Reflexe steigern, doch die schlechte Aura des Ortes und die schmerzen in seinem Bein verhindern, dass der Zauber richtig funktioniert und so verlangsamte dieser Crow.
Selber von dieser Zauberwirkung überrascht, entscheidet sich Sterling für Plan B.
B wie Brei aus der zugewachsenen Tür machen. Und so fing Sterling an mit seinem Messer das Hindernis aus Fleisch zu groben Hack zu verarbeiten.
Von der Idee dem Gebäude zu entkommen war el Blutgeisto-san weniger angetan und wollte Sterling daher weiter festsetzen, bzw. "festsaugen".
Um das zu bewerkstelligen verwandelte sich der gefährliche Knochenspieß zu einem nicht weniger gefährlichen Saugnapf besetzten Tentakel aus (Meta-)menschlichem Einzelteilen.
Doch zum glück konnte Sterling dem widerwärtigen Tentakel ausweichen, bevor sich dieser an ihm festsaugen konnte.
Der wie in Zeitlupe agierende Crow verstand was Sterling vor hatte und konzentrierte sich nun darauf Plinius damit auch dieser dem Gebäude entkommen konnte. Damit Plinius aufhörte sich wie ein ängstliches Kleinkind, wimmernd in eine Ecke zu kauern und weiter damit machen konnte ein alter analytischer Magier zu sein, stärkte Crow dessen Geist auf magischem Wege.
Unterdessen zerhackstückelte Sterling die Tür versperrenden Reste des fleischigen Auswuchses des Blutgeistes.
In dem Moment in dem Sterling den Weg in die Freiheit frei schnitt, versuchte el Blutgeisto-san erneut ihn zu umwickeln, doch Sterling konnte grade noch so ausweichen und die Tür offen halten, damit Crow und Plinius aus dem Flur fliehen konnten.
Und in dem Moment in dem auch Sterling dem Blutgeist den Rücken kehren konnte um ebenfalls zu flüchten hielt er inne, denn er spürte irgendwie das verlangen dem Blutgeist noch ein wenig länger auszuhorchen und so konnte er auch ohne Schwierigkeiten die Rufe der beiden anderen Magier ausblenden um sich das Angebot des Blutgeistes, kontrolle über das eigene Fleisch zu erlangen und andere Blutgeister zu bändigen, durch den Kopf gehen lassen, denn solch ein Angebot erhält man nicht alle Tage....



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