Was bisher geschah 37 (Vollbeschäftigung im Schatten. Über Zweit- und Drittaufträge von Runnern I)

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Was bisher geschah 37 (Vollbeschäftigung im Schatten. Über Zweit- und Drittaufträge von Runnern I)

Beitrag  Olli am Do Mai 26, 2016 7:02 pm

Dienstag 09.03.72,

Seattle A-Gegend.

Vader schaut sich astral am Zugriffsort um. Das Haus von Andrew Bishop (CEO von Seattle-Omni) scheint auf den ersten Blick nicht magisch gesichert zu sein. Eine schwache Astrale Aura ist zu erkennen, als Vader eintritt. Er verlässt das Haus wieder und nach wenigen Sekunden erscheint ein Magier. Dieser fragt Vader, ob er etwas Verdächtiges gesehen hat und stellt sich als Sicherheitsmagier der Firma pro-secure vor, der für diese A-Gegend zuständig ist. Nachdem dieser unfreundlicherweise Vader mehrmals askennt, der natürlich nur „zufällig“ in der Gegend ist, empfiehlt dieser auf Nachfrage den Hain in 100 Meter Entfernung, der an einer Kraftlinie liegt. Vader und Hightower besprechen sich und bitten Pasbocor um einen technischen „Sicherheitscheck“.
Bailun bekommt einen Anruf von #believeinsteve Gutenberg, der sich etwas umgehört hat bezüglich des Polizeiwechsels in Seattle. John Derringer hat 4 Sekretäre bzw. Sekretärinnen.
-> Marie Cartier, die neu eingestellt wurde,
-> Jessica Luther, die vorher bei Lone Star beschäftigt war
-> June Potts, die Sekretärin, die am längsten mit Derringer zusammenarbeitet,
-> und Gunther Flanders, ebenfalls ehemaliger Lone Star-Sekretär.
Eine von denen soll ein Laster haben, welches allerdings ist unbekannt. Die Gesichter sind auf der Matrixseite im Netz zu finden.
Sterling setzt sich abwechselnd in die Lobbys der gehobenen Hotels, um einen Anhaltspunkt über die SK-Delegation zu bekommen, die sich in Seattle aufhält, zufälligerweise zu den Zeitpunkt wo Knight Errand sich gerade etabliert und mit der Arbeit begonnen hat.
Bailun informiert Sterling und Pasbocor über die 4 Sekretär*innen (zu faul zum ausschreiben, gendern geht scheller). Eine (lächerlich) kurze Matrixrecherche von Pasbocor ergibt, dass Luther, Flanders und Potts am längsten im Geschäft sind mit etwa 5-12 Jahren Berufserfahrung, überdies letztere von Derringer mitgebracht wurde. Cartier ist Mitte 20 und eine Neueinsteigerin. Luther ist für Pressemitteilungen bei Lone Star zuständig gewesen. Ansonsten lassen sich keine öffentliche Auftritte der Personen finden.
Vader kontaktiert die Gruppe und berichtet, dass er einen Auftrag an Land gezogen hat und teilt folgende Eckpunkte mit:

-1 Tag Arbeit, 3000 Nuyen pro Person, mehrere etwa Finger große „Päckchen“ an einen bestimmten Ort deponieren. Zugriffort und betroffene Personen sind bekannt.

Hightower stimmt instant zu und ist dabei. Kurioserweise werden Fragen gestellt, ob es sich bei diesen Geschenken explizit um Bomben handle, was nicht der Fall ist. Darüber hinaus wird gefragt, ob bei diesem Run jemand zu Schaden kommt, aber natürlich und nein nicht permanent. Der Run ist zudem nicht als Wetwork deklariert, so Vader. Es handelt sich bei den „Päckchen“ um eine chemische Substanz, die reversible Veränderungen hervorruft. Nach einigen zögern mit mehr oder weniger vorhandenen moralischen Codices bekunden auch Bailun und Pasbocor Interesse. Sterling lehnt ab. Vader nennt den Interessierten den Treffpunkt für das Gespräch mit Mr. Johnson.

Mittwoch 10.03.72, Achsendreieck- Japanisches Restaurant, 20 Uhr

Bailun, Hightower, Pasobocor und Vader sitzen an einem Tisch, als ein gutaussehender, südländischer Mann sich an den Tisch herantritt, sich setzt und sich als Mr. Johnson vorstellt.
„Ich weiß nicht, wie viele und welche Informationen Ihnen gegeben wurde, daher fange ich von vorne an. Lord Raphel Fergusson, 7. Lord of Sandwich im Exil lädt 1 Mal im Quartal seine „Freunde“ zu einem okkultem Treffen ein. Es ist ein offenes Geheimnis das Lord Fergusson Policlubs wie Humanis mit finanziellen Mitteln und Waffen unterstützt.“ Mit einem leichten Grinsen Mr. Johnson weiter: „ Es wäre schön zu sehen, wenn diese Leute so aussehen würden, wie ihre Hassobjekte, gegen die sie hetzen. Bei diesen okkulten Treffen dieser reichen Säcke geschieht zur „Geisterstunde“ immer etwas Seltsames, was sich durch eine gewisse Beliebtheit der Abende ausdrückt. Madame Simsa, ein Medium,
leitet diese Zeremonie. Nun ihre Aufgabe ist es diese Kapseln in den Autos der Teilnehmer zu deponieren, die mit einem Zeitzünder zur Aktivierung gebracht werden.“
Pasbocor fragt nach Spezifika der chemischen Substanz und Kapseln, also die Wirkung an sich und der Wirkungsradius. Die kleine Kapsel aktiviert die Substanz, die eine unkontrollierte Wucherung der Haut, ähnlich wie bei Orks und Trollen, hervorruft. Nach etwa 2 Wochen klingt die Wirkung ab. Mit chirurgischen Mitteln kann natürlich der Wirkungszeitraum verkürzt werden. Der Wirkungsradius ist eher gering und effektiv in kleinen, geschlossenen Räumlichkeiten, wie z.B. innerhalb eines Autos.  Die Auslöser können via Matrix aktiviert werden. Johnson bietet einen Bonus an. Paydata in diesem Run sind Bilder, auf denen die „Verwandlung“ zu sehen ist und die Reaktionen der Gesichter der betroffenen Personen dokumentiert sind, zum Beispiel durch eine Mini-Kamera in den Autos. Es sind 10 Zielpersonen, die jeweils mit ihren Fahrzeugen und evtl. einem Chauffeur, zu der Villa in der AA-Gegend anreisen. Für die Paydata gilt also, dass pro Person 1000-2500 Nuyen abhängig von der Reaktion der Personen zu erwarten ist. Für den Zugang zu dieser „Party“ kann Johnson zwei Gästekarten besorgen, die offensichtlich nicht von Bailun oder Hightower genutzt werden können und natürlich ist eine entsprechende (teure) Abendgarderobe Pflicht. Johnson lässt sich dazu hinreisen einen Gefahrenzuschlag von 100% an Bailun und Hightower zu zahlen. Falls diese beiden auffliegen, dann ist nicht mit einer temporären Sanktion wie Knast zu rechnen, sondern permanente und irreversible Zustandsveränderungen zu rechnen. Pasbocor, der die Pauschale für einen Tag Arbeit schon für zu gering hält, handelt heraus, dass auch er und Vader 6000 Nuyen erhalten. Johnson kann eine entsprechende Limousine mit verspiegelten Fenstern mit oder ohne Panzerung liefern. Die Daten der Personen, sowie Modellnummern der Fahrzeuge werden ebenfalls bereitgestellt, um den Zugriff auf die Autos zu erleichtern. Die Daten bezüglich der Chauffeure werden nachgeliefert. Das Zugriffsdatum ist der 27.03.72, Samstag, ab 22 Uhr.
Die Gruppe stimmt zu. Bei der Verabschiedung dreht sich Johnson noch einmal zu der Gruppe hebt seine Faust „Zeigt es den Säcken!“.

Four Seasons.

Sterling sieht einen Aushang auf dem verzeichnet ist, dass der Diamond Ball-room für Samstag 13.03.72 (20.03?) von SK gebucht ist. Er „erkundigt“ sich beim Rezeptionisten (folgend als Mr. Jones bezeichnet), in dem er erst fragt, ob der Diamon Ball-room gebucht sei. Als es um das Eingemachte geht, zaubert Sterling Gedanken beherrschen und befragt Jones. Dieser tippt an seinem Terminal und berichtet. Der Diamond Ball-room ist für eine Aktionärsversammlung gebucht. Ein privater Sicherheitsdienst ist engagiert. Die Küche ist angewiesen Essen für 250 Personen vorzubereiten. Sterling löscht die detaillierte Befragung aus dem Gedächtnis von Jones. Danach sucht Sterling eine Toilette auf, springt in den Astralraum, um seine Spuren zu verwischen. In der Lobby angekommen sieht er eine Person, die in eine hitzige Diskussion mit einen älteren Dame verwickelt ist und zwei Zauber aufrecht erhält. Sterling bittet um eine Audienz mit Leganus. Er berichtet ihm von der SK-Sache, der Aktionärsversammlung und den Geheimtipp von Jane, auf Aktien zu spekulieren. Leganus wägt die Risiken ab und stellt Sterling mögliche Outcomes vor, entschließt sich letztendlich dazu mal etwas zu riskieren. Es wird vereinbart, dass Sterling als Aktienbesitzer an der Versammlung teilnimmt, die Aktien vorher von Leganus für 1 Nuyen erhält und zum Ende hin diese wieder für 1 Nuyen an Leganus verkauft.
Bailun und Hightower schaffen sich Chameleon-Anzüge, Pasbocor und Vader richtige Anzüge.

Donnerstag 11.03.72

Sterling setzt den ersten Kochvorgang zur Herstellung von Ohrihalcum in Gange.
Pasbocor macht seinen „Sicherheitscheck“ vom Haus von Andrew Bishop in der A-Gegend. Die Scans ergeben, dass die Sicherheitsmaßnahmen effizient genutzt sind und mehr darauf gelegt wird sie heimlich zu platzieren, als sie als Abschreckungsmethode zu nutzen. Der Ausflug auf den Hausinternen Knoten zeigt Pasbocor, verschiedene Geräte an. Darunter verschiedene Kameras, die beiden Kommlinks der Kinder und die Drohnen. Außerdem findet Pasbocor einen Datenspeicher, der große Fund? Nun zumindest sieht Pasbocor, dass dort eine Datenbombe platziert ist.

Die Berichte der verschiedenen Aufträge zeigen ein realistisches Bild vom Arbeitsalltag der Beschäftigten im Schatten. Die Empirie zeigt, dass Runner nicht als einfache qualifizierte Arbeiter gelten, vielmehr zeigt sich durch die flexible Arbeitsplanung und  mannigfaltigen Anforderungen an den Arbeitsalltag, dass sie als hochqualifizierte Manager im und des Schattens gelten.












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