Was bisher geschah 38 (Hightower ON AIR)

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Was bisher geschah 38 (Hightower ON AIR)

Beitrag  MarkusGeh am Do Jun 02, 2016 1:40 pm

Donnerstag 11.03.72
Nachdem Pasbocor die Sicherheitsmaßnahmen am Haus von Andrew Bishop überprüft hatte, bestellte er sich schnurstracks ein neues Schleicherprogramm für den Fall, dass die durchaus wehrhafte Matrixsicherheit umgangen werden musste.
Sterling hingegen machte sich auf Leganus zu besuchen, nachdem er mit seinen Orichalcum-Produktions-Maßnahmen fertig war, um diesem die Onotari Aktien abzukaufen und die Aktionärsversammlung etwas näher zu besprechen. Hierfür erhält er das literarische Meisterwerk "Aktienmarkt 1x1 für Dummies", welches ihm zumindest soweit einen Überblick verschaffen kann, dass er den Sprechern auf der Versammlung folgen kann und sich auch mit anderen Aktionären unterhalten kann, ohne wie ein Bauerntrampel zu wirken. Was auch durchaus angemessen isst, da er nun im Bestiz von 0,5% der Aktien ist und so seine Stimme immerhin ins Gewicht fallen kann.

Freitag 12.3.72
Alle machen ihr eigenens Ding.
Bailun trinkt literweise Kaffee in der Cafeteria des Polizeireviers und beschattet die/den Sektretär/-inen des Polizeichefs Derringer.
Hightower reinigt gründlich seine Waffen. Pasbocor bastelt an Waffen und Drohnen.
Sterling verinnerlicht die nützlichen Informationen auf dem Aktienmarkt 1x1 und Vader bereitet sich mental auf seine bevorstehende Initations vor.

Samstag 13.3.72
Am Nachmittag begibt sich Sterling zur Aktionärsversammlung im Four Seasons.
Der Dimond Ball Room wird neben einer Kamofdrohne noch von zwei Sicherheitsmännern gesichert, welche scheinbar notdürftig ein Sakko über ihren Körperpanzer gezogen haben, um zumindest fablich nicht vom rest der Gesellschaft abzuweichen. Als Sterling sich dem Eingang nähert, wird er kurz angehalten und nach einem ID-Scan, als Professor _________ (hier Namen einfügen) herein gebeten.
Im inneren verschafft er sich kurz einen Überblick über die Gäste und von Schacht und Drinkut, in eine Unterhaltung vertieft zusammen stehen.
Da die Getränke von Onotari gezahlt werden und er immerhin in einem der besten Hotels Seattles ist, gönnt sich Sterling erst einmal einen guten, echten Whiskey.
Nach dem ersten Schluck macht sich Sterling, mit einem lächeln auf den Lippen und einem verachtenen Blick für jene die Eis in ihre Drinks getan haben, auf den Weg zu dem ihm zugewiesenen Platz.
Unterwegs guckt er sich noch einmal auf der Astralebene um und sieht 3 Watcher und 2 Sicherheitsleute, welche ebenfalls ihr drittes Auge geöffnet haben und die Menge im Blick behalten.
An seinem Platz angekommen lauscht er noch den Gesprächen in seiner Umgebung um ein grobes Stimmungsbild der Aktionäre zu bekommen und um die Zeit mit Gesprächen tot zu schlagen, bis die Eröffnungsrede gehalten wird.
Nach einiger Zeit betritt von Schacht die Bühne und begrüßt alle Anwesenden. Nachdem die Begrüßungsformalitäten erledigt sind wird das neue Produktionsgelände in den Barrens vorgestellt, sowie die Kandidaten für den freien Posten im Vorstand.
Im Anschluss an den informativen Teil der Veranstalltung kommt es zu den Abstimmungen.
Hier wird sich unter anderem beschlossen, dass die neue Produktionsanlage Waffen für den persönlichen Gebrauch produziert werden sollen (alles zwischen Hold-Out und LMG) und dass Matthew Yannek den Posten im Vorstand bekommt.
Nach dem Geschäftlichen Teil des Abends bilden sich überall im Raum diverse Trauben aus Leuten, die angeregt Diskutieren. Die größte Traube bildet sich allerdings um Matthew Yannek, welcher zu Sterlings Verwunderung mit einer generalüberholten June Potts (eine der Sekretärinen von Derringer) um Saal steht. Abschließend wird noch ein verzügliches Mahl serviert in Begleitung eines Streichorchesters.
Gutes Essen, guter Whiskey und angenehme Musik. Sterling fühlt sich wohl.

Aber da er ja nicht zum Vergnügen dort war, macht er sich wenig später auf zum Nugget um Leganus einen ausführlichen Bericht abzuliefern, welcher durch Sterlings sorgsam geführte Mitschrifft so gut ist, das Leganus sichtlich erfreut und auch etwas beeindruckt ist.


Sonntag 14.3.72

Am Morgen bringt Sterling, Bailun und Pasbocor auf den neusten Stand und Vader meldet sich mit einer knappen Mail für die kommenden 5 Tage ab.
Anschließend begibt sich Bailun erneut aufs Revier um die Fahrzeugkennzeichen von Derringers Sektretär/-inen zu überprüfen. Versteckt zwischen unzähligen anderen Überprüfungen findet Bailun schließlich die Adressen heraus. Am Auffälligsten findet Bailun zunächst Flanders, da dieser 4 Fahrzeuge auf seinen Namen registriert hat (1 Auto, 2 Motorräder und 1 Quad).

Montag 15.3.72

Bailun macht sich auf in die BB-Gegend in welcher Flanders woht. Am Wohnort angekommen checkt sie das Gebäude mit all ihren Scannern und stellt fest, dass keiner in der Wohnung zu seinen scheint.
Also macht sie sich dran, unbemerkt ins Gebäude zu gelangen.
Was ihr ohne Schwierigkeiten gelingt, da ihr die Tür von einem netten Herren aufgehalten wird.
Zu ihrem Erschrecken stellt sie fest, dass sie beim Betreten des Gebäudes direkt in eine Kamera geschaut hat, aber wenn niemand etwas ungewöhnliches meldet gibt es ja auch keinen Grund die Aufzeichnungen näher zu untersuchen. Also macht sie sich auf in das Stockwerk ein dem Flandes seine Wohung hat. Dort angekommen lauscht sie noch einmal kräftig und durchleuchtet die Wände mit ihrem Radar. Nach wie vor regt sich nichts in der Wohung, also macht sie sich daran, das Magschloss der Tür auseinander zu basteln um ihren Magschlossknacker einsetzen zu können.
Die Tür und das Schloss leisten keinerlei Widerstand.
Im inneren der Wohung durchforstet Bailun mit geschultem Blick die Wohnung. Diese ist sehr sauber und nichts deutet auf irgendein Laster hin. Weil sie es kann, kopiert sie noch alle Schlüsselkarten die sie in einer Schale findet, welche vermutlich zu Flanders Fahrzeugen bzw. deren Garagen gehören.
Im Wohnzimmer betrachtet sie eine gesicherte Vitrine etwas genauer und sieht im inneren neben verschiedenen Waffen auch mehrere Orden, die offenbar Frau Flanders gehören.
Frau Flanders ist eine überdurchschnittlich kräftige Orkin mit einer militärischen Vergangenheit, wie Bailun auf Bildern erkennen kann.
Doch so imposant Frau Flanders auch sein mag, Bailuns Blick schweift immer wieder auf ein Foto in dem Herr Flanders in einem hautengen rot-blauen Ganzkörper-Skianzug posiert. Als Bailun plötzlich ein Summen aus dem Nebenzimmer vernimmt. Ist etwa jemand in die Wohnung gekommen?
Dämlicher sexy Flanders! Wie konnte ihr das nur entgehen?
Mit einem schnellen Blick um die Ecke konnte Bailun sehen, dass es sich zum glück nur um eine Allround-Reinigungsdrohne handelte, welche grade fleißig am Arbeiten war. Mittels einer Steuerkonsole schickte Bailun die Drohne zeitweise in ein anderes Zimmer und veränderte die Logeinträge so, dass ihre Manipulation nicht weiter auffiel. Unbemerkt schlich sich Bailun danach wieder aus der Wohung und macht sich aus dem Staub.

Bevor sie sich auf zu der nächsten Adresse aufmachte, berichtete Bailun noch Pasbocor und Sterling von ihrem Besuch in Flanders Wohnung.
Die Näcshte Adresse gehörte Jessica Luther, allerdings gehörte diese nicht zu einem Wohngebäude, sondern zu einem größeren Briefkasten. Dies war ziemlich ungewöhnlich, aber dennoch ein Vorgehen, welches Bailun bekannt war, um sich vor neugierigen Verfolgern zu verstecken.
Da sie an dieser Stelle nicht weiterkam, machte sich Bailun auf zur letzten Adresse. Ähnlich wie bei Flanders fand Bailun auch bei Marie Cartier nichts belastendes, was auf ein größeres Laster hindeutete.

Während Bailun mit ihren Ermittlungen beschäftigt war, trug sich am anderen Ende der Stadt etwas ganz anderes zu.
Wie jeden Morgen war Hightower damit beschäftigt seine Waffen abzustauben, als er plötzlich das Gefühl hatte er wäre nicht mehr allein im Zimmer. Nachdem er kurz die Wände angeschrien hatte, schickte er Firestarter eine Nachricht, da er befürchtete von einem Magier beobachtet zu werden. Nachdem Hightower ihm seine Adresse übermittelte, machte sich Firestarter zusammen mit ein paar "Freunden" auf zu ihm.
Nach ca. 20 Sekunden manifestiert sich neben Hightower ein brennendes Abbild von Firestarter  udn dieser versichterte ihm, dass niemand anderes Anwesend sei. Aber um Hightower weiter zu beruhigen bot Firestarter noch an ihm genauer anzuschauen, um zu überprüfen ob er vielleicht Opfer eines Zaubers wurde.
Dem war nicht so, allerdings bewegte sich eine Dunkle nicht organische Masse durch Hightowers Körper.
"Scheiße! Die Naniten!", dachte sich Hightower als er losstürmte um seinen Doc aufzusuchen, in der Begleitung von Firestarter.
Auf dem Weg zu seinem Bike merkte Hightower ein leichtes Jucken in seiner Schulter, welches nach und nach schlimmer wurde, als er mit Vollgas in Richtung seines Doc's unterwegs war.
Das Jucken wurde zu einem Brennen, welches zu einem Schmerz wurde. Die Schmerzen weitesgehend ignorierend bemerkte Hightower kaum den kleinen Draht, der aus der Beule auf seiner Schulter wuchs.

Nachdem Hightower bei seinem Doc angekommen war wurde die kleine Beule auf seiner Schulter langsam etwas kleiner. Dieses Phänomen fand Doc Hollywood äußerst interessant, ebenso wie Firestarter.
Als Firestarter sich dem Doc zeigte wurde dieser gebeten den Raum zu verlassen, woraufhin Firestarter sich wieder auf die Astralebene beschränkte und weiter gespannt zuschaute, was mit Hightowers Beule passierte.
Die Beule wurde kleiner und kleiner, bis schließlich nur eine kleine Wunde übrig blieb, welche sich auch in kürzester Zeit von selbst verschloss.
Fasziniert von diesem Ereigniss wollte der Doc mehr darüber wissen, was Hightower zu dem Zeitpunkt gemacht hatte, als sich die Naniten anfingen zu arbeiten.
Um mehr herauszufinden, begleitet der Doc Hightower zu seiner Wohung. Also fuhr Hightower vor und Doc Hollywood folgte ihm in seinen alten schwer gepanzerten "Doc Wagon"-Wagen vollgestopft mit medizinischem Equipment.
Der Doc lenkte sein großes Fahrzeug souverän durch den Seattler Straßenverkehr und schuf sich eine ausreichend große Parklücke, als sie bei Hightower ankamen.
In der Wohnung angekommen wurde Hightower erst einmal verkabelt und anschließend ein paar Bier geköpft.
Nach 3 Stunden fing der vom Doc mitgebrachte Vitalmonitor an zu piepen und es entstand erneut die kleine Antenne auf Hightowers Schulter und sie schien mit irgendwas zu Kommunizieren.
Da der Doc vermutete, dass die Antenne nur eine sehr geringe Reichweite hat, schnappte sich Hightower sein Sturmgewehr und ging hinaus in die regnerische Seattler Nacht.
Dort konnte er dank seiner Sichtverbesserungen eine dunkle Verhüllte Gestallt im Schatten eines Gebäudes ausmachen.
Da sonst niemand auf der Straße war vermutete Hightower diese Gestallt sei der Übeltäter und er machte sich dran diese zu flankieren. Doch egal wie Unauffällig er sich auch bewegte, die Gestallt schien ihn ununterbrochen zu fixieren.
Als Hightower mit Sturmgewehr im Anschlag vor der Gestallt stand, schlug diese die Kaputze zurück, trat näher an ihn heran und grüßte Hightower mit seinem richtigen Namen "Alexander Miller".
Als Hightower das Gesicht von dem Menschen sah, konnte er sich grade noch beherrschen und die Erinnerungen an die Schlacht in Springfield unterdrücken. Irgendwie kannte er diese Person.
In dem Moment erschien eine Mittelung in seinem HUD:
"Konfiguration abgeschlossen. Modell erkannt: Benjamin Smith. Momentanes Team 2 Personen. 17,2% der Möglichen Effizienz."
Des Weiteren bekam Hightower die Meldung das sich unter der Kutte von Benjamin eine Externe Waffenhalterung mit einem Schweren Laser befand.
Da die beiden einiges zu bereden hatten schlug Benjamin vor, dass sie sich in sein Versteck in den Barrens begeben, da sie dort garantiert unbehelligt reden können.
Nach einer kurzen Fahrt erreichten sie ein noch akzeptables Gebäude in dem eigentlich mehr als 0 Leute zu erwarten wären.
In dem Gespräch mit Benjamin erfuhr Hightower, dass er für tot gehalten wurde, da in unmittelbarer Umgebung von ihm 2 Raketen eingeschlagen sind und er nicht beim Notfalltreffpunkt aufgetaucht ist.
Des Weiteren habe Benjamin noch Modell 3 und 5 gefunden, die genau wie er und Hightower Versuchsobjekte waren.
Im Rahmen dieser Versuchsreihe sollte Cyberware mit Magie verschmelzen was zur folge hat, dass der Laser auf Benjamins Rücken die Durchschlagskraft eines Fahrzeuglasers habe und die kleine Antenne auf Hightowers Schulter die Funkleistung eines Funkturmes erreichen kann, wenn sie sich vollständig ausbildet.
Das ganze Projekt wurde anscheind von einem Dr. Firnwulf betreut. Zudem wusste Benjamin von der Assisstentin von Dr. Firnwulf (Katja), dass es mehr von den Artefaktsplittern gibt (20) als in ihrem Squat (12) waren und das durch diese Artefaktsplitter eine wirkliche Einheit werden sollte, mit einer Art kollektiven Bewusstsein und gegenseitiger Heilung. Eventuell durch diese Verbindung verspürt Benjamin den ständigen Drang die anderen Mitglieder des Squats zu finden, da er sich nicht komplett fühlt, als würde ihm seine Familie entrissen sein.
Zusätzlich zu all dem erfährt Hightower noch, dass er anscheind mehr Chrom verträgt als andere Leute und das er seinen Waffen die Namen von alten Einsätzen gegeben hat. Ebenfalls erfährt er, dass sein alter Vorgesetzter ein gewissen Sgt. Buford ist/war.

Anschließend erzählt Hightower noch was er seit dem Vorfall in Springfield getan hat und nach einer mehr oder weniger peinlichen Verabschiedung trennen sich die Wege der beiden erst einmal.
Auf dem Heimweg legt sich Hightower eine Hintergrundgeschichte zurecht, welche er seiner neuen Psychotherapeutin erzählen kann die zu seinem Trauma passt, aber nichts über ihn preisgibt.


Dienstag 16.3.72

Im Laufe des Tages erhalten die Runner eine Nachricht, dass die Giftkapseln nun verfügbar sind und jederzeit geliefert werden können.
Doch am Morgen stoßen Runner die aufmerksam die Nachrichten verfolgen noch auf eine Schlagzeile, dass ein gewissen Clifford Heyden verstorben ist.
Der angestellte von Cyberdyne war ein begnadeter Manager, der es verstand sogar Leute die sich auf den Tod nicht ausstehen konnten zur Teamarbeit zu bewegen.
Sein Tod war eher mysteriös, da er an einer Lebensmittelvergiftung starb, die er sich vermutlich beim Essen von einem Gericht eines Lieferservices zuzog.
Unfälle passieren.....
(nur für Olli:"döm döm döm!")

MarkusGeh

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