Was bisher geschah 55 (work in progress ...)

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Was bisher geschah 55 (work in progress ...)

Beitrag  BrittaF am Fr Okt 07, 2016 2:11 am

Wir retten die Welt! Naja, wir haben uns zumindest auf den Weg gemacht Wink
... genauere Ausführungen folgen ...

Montag, 25.04.2072
Die Distanz zum manövrierunfähigen, leicht leckgeschlagenen Kreuzer vergrößert sich zusehends.
Frühmorgens an Bord der Yacht, Pasbocor und High-Tower kümmern sich um den Offizier:
Pasbocor stellt fest, dass der Typ mit einem Augensystem, einer Buchse und weiterer unidentifizierbarer Cyberware ausgestattet ist, er hat ferner einen falschen Zahn mit irgendetwas darin und auch der Gürtel sieht seltsam aus. Das Senden von Daten seitens des Offiziers unterbindet Pasbocor mit einem Störsender. Außerdem nimmt er den Gürtel an sich, genauer gesagt das Flexstahlmesser, das darin war und entfernt den falschen Zahn, während High-Tower den Offizier gut festhält. Im Zahn ist eine Giftkapsel, die als Waffe, nicht für den Selbstmord gedacht ist.
Der so entwaffnete und der Kommunikation mit der Außenwelt beraubte Offizier behauptet während seiner Befragung, wir hätten EVO bestohlen. Es gehe um einen sehr wertvollen Prototyp. EVO ist mit dem Kreuzer mit 60 Mann unter Waffen angerückt. Ihren Berichten zufolge hätte unsere Kampfkraft nicht so stark sein sollen. Der Offizier, auf dessen Uniform L.T.Nash steht, nennt seinen Namen nicht, sondern wiederholt bei entsprechenden Fragen von High-Tower immer nur seine Dienstnummer. High-Tower schätzt, der Kerl ist entweder Leutnant, Oberleutnant oder Hauptmann, genauer kann er das nicht sagen.
Sterling, der sich frisch verarztet wieder dazugesellt hat, und Bailun untersuchen die Substanz in der Giftkapsel und neutralisieren sie anschließend. Es handelt sich um Ymir, ein Kontakt- und Inhalationsgift, das von Winternight eingesetzt wurde und bei dem Crash 2.0 in den Schlagzeilen war

Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich an Bord von Harlekins Yacht ein Maulwurf befindet. Irgendjemand hat den sich nähernden Kreuzer auf dem Radar nicht gemeldet bzw. das Radar manipuliert und unsere Position weitergeleitet. Der Kreuzer hat die Yacht sehr zielsicher angesteuert. In diese Überlegungen wird auch Leganus einbezogen. Er informiert uns, dass derjenige, der kurz vor dem Angriff für das Radar zuständig war, seit dem Kampf vermisst wird.
Ein Rasseln und Kreischen unterbricht die Besprechung, der Schiffsmotor streikt. Sterling hechtet sofort im Astralraum zum Maschinenraum, der jedoch abgesehen von einer Person, die zur Reparatur herbeieilt, leer ist. An die Mannschaft ergeht der Befehl, jeder bleibe, wo er ist.
Der Offizier wird, bewusstlos getasert und angekettet, in der Kabine zurückgelassen. Zwei von Harlekins Leuten werden zur Bewachung abgestellt.
Wir treffen uns mit Leganus und Harlekin zur Lagebesprechung. Harlekin ist überrascht, dass sich jemand an Bord schleichen konnte, denn alle Besatzungsmitglieder sind schon seit mehreren Jahren dabei. Der Techniker, der den Schaden begutachtet hat, berichtet, dass ein Schmiermittelkreislauf unterbrochen wurde, deswegen hat sich eine Welle festgefressen, die Reparatur wird zwei Stunden dauern. Ohne diese bräuchten wir noch etwa vier Stunden, bis zur Insel. Pasbocor findet keine Hinweise, dass sich jemand am Schiffsmotor zu schaffen gemacht hätte, aber die Tür zum Maschinenraum wurde während des Kampfes geöffnet.
Eine Bestandsaufnahme ergibt, dass sich nach dem Kampf noch 15 Personen an Bord befinden, außer Harlekin, Leganus und uns. Vader durchsucht die Yacht im Astralraum und sieht keine weiteren Lebenszeichen. Der Vermisste vom Radar ist nicht mehr an Bord. Durch Rekonstruktion „Wer war wann wo mit wem?“ wird die Gruppe derer, die genauer befragt werden sollen, auf drei reduziert: Jim, Jack und Johnny. High-Tower übernimmt das Einschüchtern, Sterling und Bailun, unterstützt von Oru, schätzen ab, wie ehrlich die Antworten ausfallen. Jack und Johnny sind ganz unauffällig und Jim erscheint Bailun nicht verdächtig. Aber Sterling bemerkt, dass dieser im Astralraum weniger leuchtkräftig erscheint, krank ist er nicht, mehr so, als wäre er unter einer Hülle. Bei genauerem Hinsehen ist zu erkennt, dass Jims Gesicht von einer nicht-lebenden Schicht bedeckt ist. Außerdem hat er Cyberware in seinem Schädel, um die Gestalt zu ändern. Hihgh-Tower verlangt mit vorgehaltenem Messer von Jim, dass dieser seine Maske abnimmt. Jim lässt etwas in seinem Mund knacken und atmet High-Tower eine giftige Wolke ins Gesicht. Auch Jim hatte einen falschen Zahn mit Giftkapsel. Völlig unbeeindruckt von dem Gas schlägt High-Tower den Typen und kratzt ihm die Nannitenschicht vom Gesicht. Darunter kommt ein Kerl zum Vorschein, den keiner kennt. Den unsanften Verhörmethoden des Trolls hält dieser stand, doch Sterlings Zauber der Gedankenkontrolle kann er nicht viel entgegensetzen:

  • Sein Auftraggeber nennt sich Tuesday und hat die Macht eines Execs.
  • Er hat das Radar und den Motor manipuliert.
  • Er weiß nichts von einer Verstärkung, die geschickt worden wäre.
  • Er hat eine GPS-Bombe gut versteckt im Bug platziert, die ca. 10 Meilen vor der Insel hochgeht. Sie kann mit einem Schalter abgeschaltet werden.
  • Er weiß nicht, woher EVO wusste, dass wir hier sind bzw. zu der Insel fahren.
  • Er kennt keinen, der sonst noch von EVO an Bord ist.
  • Er hat Ende Februar den Auftrag bekommen, sich am 15.04. hier einzuschleusen.
  • Er hat keine Möglichkeit, EVO zu benachrichtigen. Es war nicht geplant, dass er das Schiff verlässt. Sein Auftrag war es, von der Insel aus ein genaues Ortungssignal zu senden, am besten mit Angabe der Lage von Gebäuden. Dann sollte er sic an einen entlegenen Punkt begeben und auf den Luftschlag warten.

… aber was sollte dann der Angriff des Kreuzers und die Sabotage des Motors????

Sterling entschärft die Bombe und gibt Harlekin das C12, um dessen Vorräte wieder aufzufüllen.
Jim-Kevin wird nicht mehr benötigt und Harlekin überlassen, welcher ihn kurzerhand über Bord wirft, direkt gefolgt von einer Rettungsinsel. Nur High-Tower bekommt mit, dass Harlekin irgendwelche Zeichen macht und die Rettungsinsel samt Insasse kurz darauf von einem Megalodon verschlungen wird.

Dank Pasbocor ist der Motorschaden schnell behoben (was war’s: 30 - 45 min?) und die Fahrt geht weiter, hinein in eine Nebelbank, die uns Gänsehaut macht. Sterling erkennt, dass es sich um eine echt fette magische Barriere handelt (10+), die eine Schutzblase um die Insel bildet.
Auf Atlantis angekommen, sehen wir Harlekins Anwesen und eine grün bewachsene Landschaft mit großen Bäumen, zu alt dafür, dass die Insel erst vor fünf Jahren dem Salzwasser entstiegen ist. Wie dem auch sei, wir haben zwei Tage, solange wie Harlekin für die Vorbereitung des Rituals benötigt, zum Ausspannen. Dabei soll weder die Schutzblase verlassen noch mit der Matrix kommuniziert werden. Die Yacht bleibt im Hafen, die Besatzung an Bord. Für den Offizier wird ein Zimmer im Anwesen hergerichtet und er darf sich, versehen mit Cyberblocker und Peilsender frei bewegen. Pasbocor baut sich einen Schrein, bastelt Figürchen und übt mit Playdough. High-Tower filmt die Insel ab, da sich dieses Material später eventuell gewinnbringend verkaufen lässt. Dabei stößt er an mehreren Orten der Insel auf stark verrostete Überreste von Maschinen. Bailun guckt sich die artenreiche Unterwasserwelt an: Um die Insel herum gibt es viele Merrows samt ihren Behausungen, die Bailun eine Weile begaffen und sich dann wieder verziehen. High-Tower besäuft sich zusammen mit Leganus und auch der Rest von uns ist den alkoholischen Getränken und dem von Pasbocor organisierten Barbecue nicht abgeneigt und langt mehr oder weniger zu. Pasbocor ist nach eigener Aussage lattenstramm und hat uns alle lieb  drunken

Harlekin, nach den Vorbereitungen völlig übernächtigt mit dunklen Ringen unter den Augen, teilt uns den Zeitpunkt des Rituals mit. Mittags um 12 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Ritualplatz. Jetzt sieht Leganus übernächtigt aus und hüllt sich beim Verlassen des Anwesens in eine Dunkelheit. In einer Tempelanlage mit Kuppelbau betreten wir ein magisches Refugium von Harlekin (Kraftstufe 12). In der Mitte befindet sich ein Gestell mit einer gold-gelben, von silbernen Adern durchzogenen Kugel, bei deren Anblick Sterling sofort Überlegungen zu Menge und Wert des Orichalkums anstellt. Harlekin erklärt und zeigt uns, dass unsere Körper, wenn alle in den Metaebenen angekommen sind, in Stasekammern untergebracht werden, für das Ritual ist die Technik allerdings hinderlich. Um die Kugel herum sind sieben Kreise gezogen. Jeden von uns zieht es zu einem dieser Kreise, dort fühlen wir uns zuhause. Pasbocor packt in seinem Kreis seine Voodoopuppe und allerlei Firlefanz aus und schminkt sich mit seinem Klärschlamm.
Harlekin bittet uns, in die Kugel zu schauen und in der Kugel unser Antlitz zu suchen. Es überkommt einen das Gefühl, durch die Beobachtung des eigenen Antlitzes in die Kugel gesogen zu werden. Angekommen im Astralraum fühlen sich zumindest High-Tower, Pasbocor und Bailun merkwürdig, die vertraute Cyberware fehlt. Harlekin ist im Astralraum ein leuchtender Engel, so groß wie oder sogar größer als der Troll, Flügel auf dem Rücken, von rechtschaffender Aura umgeben, ein Streiter für das Gute. Leganus dagegen ist ein etwa 1,80m großes Skelett mit fahlgrauer Haut und strähnigem, langen Haar und Bart. Hier sieht man sein wahres Alter und obwohl er tot aussieht, bewegt er sich flink. Vaders und Sterlings astrale Erscheinungen „stehen in Saft und Kraft“, wohingegen High-Tower, Pasbocor und Bailung aufgrund ihrer Cyberware eher die Schatten ihrer selbst sind. High-Tower redet mit Janine, die aber nicht antwortet und auch nicht schießt. Die Gegenstände, die wir von den Merrows erhalten hatten, sehen aus wie gehabt, leuchten allerdings von sich aus und sind äußerst stabil.
Harlekin bittet uns, ihm zu einem anderen Ort der Insel zu folgen. Er führt uns zu einem leuchtenden Portal, das uns in die Welt führt, in der wir hoffentlich das finden, was wir brauchen, um den Angriff in dieser Welt abzuwehren. Er verabschiedet uns mit dem Ratschlag, uns selbst und uns gegenseitig zu vertrauen. Wenn wir die Metaebene verlassen wollen, müssen wir zu dem Ort zurück, an dem wir diese betreten haben. Dort müssen wir die Kugel visualisieren, die uns dann zurückführen wird. Jedoch kann man dann nicht wieder hinein in diese Metaebene.
Wir treten in das gleißende Licht hinter der Tür, die hinter uns ins Schloss fällt. Die Helligkeit sinkt auf ein erträgliches Niveau und gibt den Blick frei auf eine Wiese, auf der ein Findling steht. Darauf ein Hase. Dahinter drei steinerne Bögen. Der Hase wendet das Wort an uns:
„So tief seid ihr nun in dem Bau des Kaninchens. Dies ist die erste Prüfung, die ihr absolvieren müsst, um zu eurem Ziel zu gelangen. Die erste Prüfung ist die leichteste. Weil ich euch mag, bekommt ihr die Möglichkeit, mit einem Bonus in die nächste Welt zu wechseln.“ Der Hase erklärt, dass es für den Übergang zur nächsten Welt drei Möglichkeiten gibt. Wählt man den direkten Weg durch den rechten Steinbogen, erhält man keinen Bonus. Für den Weg durch den mittleren Bogen ist eine leichte Prüfung zu bestehen, die einen kleinen Bonus einbringt: Bei einer quadratischen Anordnung von neun Punkten müssen alle Punkte in einem Zug durch vier Geraden verbunden werden. Der dritte Zugang führt über eine Frage, die, korrekt beantwortet, einen Bonus für die nächste Welt einbringt. Die Frage lautet: „Warum und wozu sind wir alle hier?“ Schafft man die gewählte Prüfung nicht, bleibt nur der direkte Weg ohne Bonus.
Die Aufgabe mit den neun Punkten ist schnell gelöst. Somit stünde theoretisch uns allen dieser Weg offen. Sterling und Pasbocor beschreiten ihn. High-Tower und Bailun wählen den linken Bogen. Sie beantworten ihr „Hiersein“ mit dem Vorhaben, die Stimme zu finden, um das Böse aufzuhalten. Wenn sie falsch liegen, bleibt ihnen nur der direkte Weg.

…. so, Vader … und nun musst du dich entscheiden …

BrittaF

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