Letztes Mal bei DSA 1: Willkommen in Havena

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Letztes Mal bei DSA 1: Willkommen in Havena

Beitrag  MarkusGeh am Do Jan 12, 2017 2:43 pm

Travia 1032

Rhea's Geschichte
Nachdem Rhea Havena erreichte, fragte sie sich kurz zum Hesindetempel durch und nachdem sie ihn gefunden hatte wusste sie, dass ihr jede Menge Arbeit bevor stand.
Der Tempel war in einer schlechten Verfassung. Das Mauerwerk war rissig, die Farbe abgeblättert und das Holz halb verrottet. Im Inneren zeigte sich ein ähnliches Bild, zwar wurde hin und wieder der Dreck weggefegt, aber das war acuh das Einzige was hier getan wurde. Was Rhea im Tempel fast sofort auffiel, war die Abwesenheit von Menschen die sich angeregt unterhielten oder diskutierten. Auch war Weit und Breit kein einziger Mensch am Beten. Hier musste sich einiges ändern.
Nach dem kurzen Schreckmoment suchte Rhea den Tempelvorsteher um ihre Ankunft zu melden. Dieser war über ihre Ankunft nicht im geringsten begeistert und begrüßte sie nur missmutig, da er über Rheas Ankunft in Kenntnis gesetzt wurde, wusste er, dass ihm nun einiges an Arbeit bevorstand.
Nachdem der Tempelvorsteher Rhea ihr Zimmer/ehemalige Abstellkammer gezeigt hatte und sie auch noch ein weiteres Zimmer für das Kind das sie dabei hatte forderte, ging der Vorsteher noch schlechter gelaunt seiner Wege.
Da noch einiges zu erledigen war, verstaute Rhea nur kurz ihre Habseeligkeiten, inspizierte das Zimmer und machte sich gleich auf um Besorgungen zu erledigen. Doch zunächst suchte sie sich in der Nähe einen Stall, welcher ihr Pferd beherbergen konnte.
Den restlichen Tag verbrachte Rhea damit, von Handwerker zu Handwerker zu gehen, das Nötigste zu kaufen, Kostenvoranschläge für die Renovierung des Tempels einzuholen und ein wenig die Stadt zu erkunden.

Sheydan's Geschichte

Der erste Gedanke der Sheydans Kopf durchquerte, nachdem sie Havena erreichte war: es ist Kälter als in Fasar.
Doch dieser Gedanke verflog schnell, als sie von den Gardisten am Stadttor aufgehalten wurde und einer "Routine"-Kontrolle unterzogen wurde. Sie erzählte der Stadtwache, dass sie in die Stadt gekommen sei um Antiquitäten zu kaufen und dass sie keine verboteten Gegenstände mit sich führt. Dennoch wurden sie und ihr Gepäck kurz gefilzt, dabei wurde sie darauf hingewiesen, dass ihre Waffe in manchen Teilen der Stadt einer Aufforderung zu Streit gleichkommen würden und sie sich besser in acht nehmen sollte.
Nachdem sie in die Stadt gelasen wurde fing sie an die Leute zu befragen, wo man in der Stadt Antiquitäten und Artefakte kaufen könnte, und dabei schien sie genau die richtigen Leute anzusprechen, da ihr alle sehr entgegenkommend waren. Laut den Aussagen der Bürger scheint ihr Beruf gute Gewinne abzuwerfen, zudem erfuhr sie, dass vor einer Weile unweit von Havena eine Ruine entdeckt wurde in welcher nun Ausgrabungen laufen würden. Zumindest wurde in der Zeitung davon berichtet.
Mit diesem neuen Wissen bewaffnet machte sich Sheydan auf den Weg zur örtlichen Zeitung, um mehr über die Ruine und die Ausgrabungen zu erfahren.
Bei dem Herrausgeber der Zeitung erfährt sie, dass es sich um eine Ruine aus Zeiten des alten Bosperan handelt, welche von einem Igan Trappenfeld entdeckt wurde. Des Weiteren erfährt sie, dass in den Ruinen Schriften des Archon Megalon gefunden wurden und das Trappenfeld auf der suche nach Experten ist um die Ruinen genauer zu studieren.
Da Sheydan eine solche Expertin ist, beschließt sie in das Hotel "Großer Mast" zu gehen in welchem Trappenfeld untergekommen ist, um sich seiner Expedition anzuschließen.
Im Hotel angekommen erfährt sie, dass Trappenfeld bereits mit einer Gruppe von Experten zu den Ruinen aufgebrochen sei.
Leicht verärgert, dass sie etwas zu spät in Havena angekommen ist, macht sich Sheydan auf ein Gasthaus zu suchen und den Abend ausklingen zu lassen.

Barristan's Geschichte

Warum ausgerechnet er nach Havena geschickt wurde um den Magister Aquatus zu suchen, verstand Barristan beim besten Willen nicht, aber wenn die Gilde es verlangt ist nur wenig Raum für Verhandlungen.
Kurz rein in die Stadt, Aquatus finden und bloß wieder weg von all dem Wasser, dachte sich Barristan, als er von der Stadtwache mit gezogenen Waffen aufgehalten wurde.
Scheinbar reagieren die Leute hier auf Magier anders als sonst. Nachdem ihm erklärt wurde, dass er auf keinen Fall in der Stadt ohne Genehmigung zaubern darf, wurde er vom Rangniedrigsten Wachmann zum Rathaus geführt.
Im Rathaus wurde Barristan erneut erklärt, dass er nicht zaubern darf, es sei den er kaufe für einen saftigen Batzen Gold eine Genehmigung. Diese wurde unverzüglich gekauft, allerdings nur für Heil- und gewisse Hellsichtzauber sowie wenige Illusionszauber. Wenn er noch weitere Genehmigungen haben will, dann benötigt er einen oder mehrere Fürsprecher in der Stadt.
Von dem Stadtangestellten erfährt Barristan auch, dass der Magier Aquatus den Aufzeichungen nach die Stadt nicht verlassen hat, aber dennoch verschwunden ist. Im schlimmsten Fall könnte das bedeuten, dass er in die Unterstadt gegangen ist, denn dort verschwinden häufiger Leute spurlos.
Bevor Barristan das Rathaus verlässt, verpasst er dem Beamten noch einen kleinen Herzinfakt, als er Glumanda zu ihm schickt um ihm eine Nachricht zu überbringen und gleichzeitig abzuklären ob er sein "Haustier" in der Stadt ausführen darf.
Nachdem Barristan nun offiziell in Havena angekommen ist, macht er sich gleich auf zum Eferdtempel um dort einen Fürsprecher zu finden, damit er auch Feuermagie in der Stadt nutzen kann.
Auf dem Weg zu einem der Eferdtempel kommt Barristan zu einer Brücke über den Großen Fluss und denkt sich: "Naahhh, das kann ich auch morgen machen", dreht um und sucht sich eine Unterkunft für die Nacht.
Zu seinem Glück trifft er auf eine alte, fast blinde Dame, welche ein Zimmer untervermietet. Die alte Gunde nimmt Barristan auf, wenn er verspricht sich zu benehmen und mit Hausmannskost zufrieden ist.
Nachdem sich Barristan eingerichtet hat, macht auch er sich dran die Stadt ein wenig zu erkunden.

Tharalion's Geschichte
Stolz erhobenen Hauptes reitet Tharalion in die Stadt ein und ohne Verzögerungen oder Umwege direkt zum Rondratempel.
Der Tempel ist in einem annehmbaren Zustand, aber für Tharalions Geschmack etwas zu wenig besucht. Dafür wird er natürlcih sofort bemerkt, als ein mit schweren Schritten den Tempel betritt und freundlich empfangen.
Doch dann kommt die Tempelvorsteherin und Tharalion kann erste Vermutungen anstellen warum so wenig Leute im Tempel sind. Die Vorsteherin Ordhana von Havena begrüßt ihn schroff und erklärt Tharalion die Umstände des Tempels und macht dabei deutlich, dass sie nicht weiß warum Tharalion nach Havena geschickt wurde.
Er bekommt ein spartanisch eingerichtetes Zimmer, in welchem er nur kurz sein Gepäck ablädt und sofort dazu übergeht den Tempel genauer unter die Lupe zu nehmen. Und wie könnte das besser gehen, als den einzigen Novizen des Tempels zu einem Übungskampf herauszufordern.
Zwei Meter Vollplatte gegen einen Achtjährigen, klingt fair.
Der Junge zeigt, das er die Grundlagen recht gut beherrscht und als Tharalion erfährt, dass der Junge noch nicht einmal ein Jahr im Tempel ist, ist er durchaus erstaunt.
Neben dem Jungen befinden sich noch vier Ritter und zwei Geweihte im Tempel, sowie die dazugehörigen Pferde.
Als Tharalion etwas hunger verspürt, macht er sich auf in die Stadt um eine Taverne zu suchen.

Baduin's Geschichte
Nach mehreren Tagen auf See ist Baduin froh wieder in einer Stadt zu sein. Das essen an Bord ist zwar nicht schlecht, aber in einer Taverne meistens doch etwas besser. So macht er sich auf zum nächsten Gasthaus (das Buddelschiff) mietet sich ein Zimmer für die Nacht und begiebt sich ins Handwerkerviertel um zu erfragen, ob in der nächsten Zeit eine Karawane nach Osten geht der man sich anschließen könnte. Doch anstatt einer Arbeit als Geleitschutz, erhält er zunächst nur ein Hinweis, dass es ein guter Zeitpunkt sei um in Scheren zu investieren, da die Schafe zu dieser Zeit geschoren werden müssen.
Baduin möchte über das Angebot nachdenken und fragt weitere Handwerker in der Umgebung, leider ohne Erfolg.
Als er sich am Abend zurück zum Buddelschiff begibt, hört er Unterwegs einen grässlichen Schrei und macht sich auf dessen Ursprüung zu finden.

Den markerschütternden Schrei haben alle Menschen in einen gewissen Umkreis wahrgenommen, so auch Rhea, Sheydan, Thralion und Barristan und so machen sich alle zeitgleich zusammen mit einem Haufen Neugieriger auf den Weg zur Quelle.
Schnell ist auszumachen wo der Schrei herkam, denn es hat sich bereits eine Menschentraube gebildet, die um eine am Boden liegende Person herumsteht.
Nach wenigen Augenblicken entdecken sich die ehemaligen Gefährten in der Menschenmenge, doch die Wiedersehensfreude ist von einer Leiche mit Dolch im Rücken etwas gedämpft.
Während sich kurz in der Menge umgeschaut wird, geht eine Tulamidin direkt zu der Leiche und beginnt diese auf Lebenszeichen und Wertsachen zu Untersuchen.
Barristan fragt Sheydan ob sie die Person kennen würde, als Tharalion angescheppert kommt, sich schnell ein Bild macht und einen Schaulustigen (ein Kind) befielt die Stadtwache zu holen.
Nachdem Sheydan den Kopf der Leiche gedreht hat und sah, dass das Gesicht Blau angelaufen und von Angst verzehrt ist, macht sie sich dran mit ausdrucksloser Miene zu verschwinden, wird aber von Tharalion aufgehalten und am Arm gepackt.
Kurz darauf ertönt ein weiterer Schrei und eine Frau bricht neben dem Verstorbenen zusammen. Die Frau ist Delusia Kopenwind, die Gattin von Karmo Kopenwind dem Sattler.
Als die Stadtwache eintrift will diese direkt Barristan in gewahrsam nehmen, da dieser ein magisches Licht hat und damit bestimmt der Täter.
Nachdem die Beteiligten kurz befragt wurden, werden die Boroni verständigt, dass die Leiche zur Boronsinsel gebracht werden soll, zur genaueren Untersuchung.
Als der Gardist, Rhea und Tharailon sieht, sagt dieser, dass es kein Zufall sei dan gleich zwei Geweihte anwesend sind und das es der Wille der Götter sein muss, das sie das Verbrechen aufklären.
Da Thralion Pflichtbewusst die Aufgabe annimmt, wird sich daran gemacht die Leiche genauer zu untersuchen.
Es war definitiv kein Streit oder einfacher Überfall, da Karmo mit einem Mengbillar in den Rücken erstochen/vergiftet wurde (Dolch steckt noch).
Neben dem Dolch im Rücken hat Karmo noch eine Geldbörse mit etwas Geld und 5 roten Bucheggern, sowie eine alte Karte dabei. Des Weiteren fehlt ihm der linke Kleine Finger (kein ehemaliger Kor-Geweihter).
Tharalion zählt das Geld um sicher zu gehen, das niemand von der Stadtwache oder den Totengräbern etwas klaut. Die anderen betrachten die Karte genauer. Bei der Karte handelt es sich um eine alte Karte von Havena und ein rotes X ist in dem untergegangenen Teil Havenas eingezeichnet. Das Pergament selbst ist zwischen 30-70 Jahre alt aber sehr wahrscheinlich am oberen Ende der Schätzung.

Da sie an dieser Stelle nichts mehr erfahren können, begeben sich Rhea, Thralion, Sheydan und Baduin in das nahe gelegene Gasthaus und Barristan geht mit einer Probe von dem Gift nach Hause um es zu untersuchen.
In der Taverne wird sich ein Weilchen unterhalten während Rhea eine Runde für alle schmeißt. Hier stellt sich Sheydan nun auch allen als Antiquitätenhändlerin vor.
Als der Wirt die Getränke bringt sieht er die roten Bucheggern und empfielt diese bald auf dem Vergnügungsschiff Rethis einzulösen, da jede 5 Dukaten wert ist.
Kurze Zeit später kommt auch Barristan wieder dazu und erzählt, dass es sich bei dem Gift um ein sehr komplexes Gift der Stufe E handelt und das es Bestandteile zur Unterwasseratmung enthält auf das möglicherweise ein Reversalis gewirkt wurde.
Der Giftmord zusammen mit der gleichzeitigen Ankunft der Gefährten und der Aussage von Aquatus "das sich etwas großes anbahnt", kann nichts Gutes bedeuten.
Dennoch trinken alle zusammen einen Plaudern über die vergangenen Jahre und erfahren von Sheydan, dass sie es war, die den persönlichen Dolch von Sulten Hasrabal identifiziert hat, worauf hin Barristan große Augen bekommt und sich an seinem Bierverschluckt.

MarkusGeh

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