Letztes Mal bei DSA 5:Reden am Tag, stehlen bei Nacht.

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Letztes Mal bei DSA 5:Reden am Tag, stehlen bei Nacht.

Beitrag  Olli am Do März 02, 2017 8:12 pm


Am Abend das selben Tages tauschen sich Rhea und Tharalion über Arten von Reden und Predigten aus, da Rhea am morgigen Tag die Morgenandacht im Rondratempel halten wird. Als Tharalion Rhea nach der Kombination „K17“ fragt, herrscht ähnliche Verwirrung, als jener es gehört hat. Beide verabschieden sich voneinander und bereiten sich auf den morgigen Tag vor.
Für Baduin beginnt der Tag zu später Stunde erst richtig. Er beschließt einen kleinen „Abstecher“ im Esche und Kork zu machen. Baduin lässt sich wenig von der anwesenden, bezaubernden Elfe beeindrucken, da er sein „Ziel“ erblickt, der die Unverfrorenheit besaß, ihn bestehlen zu können. Baduin bestellt sich ein Bier und beobachtet sein Ziel, der ausgelassen in einer Gruppe seines Gleichen speist und trinkt. Wie ein auf der Lauer liegender Jäger, der die Schwachstellen seiner Beute auslotet, beobachtet Baduin sein Ziel: An den Nähten und der Machart der Kleidung erkennt er, dass sein Ziel gut gerüstet ist. Es trägt einen Geldbeutel und einen Dolch an der Seite, dessen Scheide am Gurt befestigt ist. Außerdem erkennt er, dass dieser ebenfalls einen Dolch im Stiefel versteckt hält. Baduin schlürft genüsslich sein Bier auf und schlendert gemütlich an seinem Ziel vorbei, Richtung Theke und zieht mit einer schnellen und weichen Bewegung den Dolch aus der Scheide seines Opfers. Nachdem er sich ein neues Bier bestellt hatte, dreht er sich wieder um. Sein Opfer bemerkt den Diebstahl „Wer von euch war das?! Rückt meinen Dolch sofort raus!“. Die Gruppe um ihn herum, die gerade noch mit ihm lachten war perplex und wussten nicht sofort zu Rheagieren. Innerlich lachte Baduin „ausgezeichnet“. Ein kurzes Lächeln geht über Baduins Gesicht. Sein Opfer verlässt verärgert die Kneipe, Baduin hinterher. Er spricht ihn an „Hast du „zufällig“ deinen Dolch verlegt?“, bevor Bob antworteten konnte „Siehst der etwa ganz genau so aus?“, entgegnet Baduin. Bob ist wütend und verwirrt zu gleich „Was willst du von mir“. „Naja so wird das Handwerk Phexens richtig gemacht. Willst du deinen Dolch wieder? Hier!“. Baduin überreicht den Dolch. Mit offenen Mund nimmt ihn Bob entgegen „Was passiert hier gerade? Ich hab dich bei EVO noch nie gesehen?“. „Ich hätte dir auch dein Messer aus deinem Stiefel klauen können“. Bob verschlägt diese Aussage die Sprache. „Nun, wie wäre es wenn du für mich arbeitest?“. Bob zögert „Angenommen also rein theoretisch, wie liefe das ab? Haste nen dicken Fisch an der Angel? Wie heißt du eigentlich?“. Baduin entgegnet: „Nun, das gilt es herauszufinden, das ist deine erste Aufgabe, suche mich wieder auf, wenn du die Antwort gefunden hast“. Baduin macht Anstalten zu gehen und verschwindet in den Schatten. Nach kurzer Zeit erkennt Baduin, wie Bob stümperhaft versucht ihn zu verflogen Baduin räuspert sich „So nicht“. Und diesmal verschwindet er in die Dunkelheit der Nacht.
Es ist früh am nächsten morgen, der Rondratempel füllt sich langsam für die Andacht. Neben den „üblichen Verdächtigen“ sind mehr Menschen anwesend. Das eine Geweihte des Hesinde im Rondratempel in Havenna die Andacht hält ist ein Novum. Neben dem Hochgeweihten der Hesinde, erkennt Rhea auch die Hochgeweihte der Rahja, die mit ihrer Kapuze und Mantel ihren vermutlich wenig bekleideten Körper verdeckt.
Rhea erzählt von dem Erlebnis der Gruppe in Greifenfurth mit dem Einsiedler und ihrer Begnung mit Rondra. Dieser berichtet der Gruppe, dass in einem Dorf Kinder geopfert werden würden, um Dämonen zu huldigen. Als Schutz vor bösen Einflüssen sollten sie ein Amulett tragen. Nachdem die Gruppe sich auf dem Weg zum Dorf gemacht hat, zieht ein Gewitter auf. Ein Blitzschlag trifft die Gruppe und Rhea schwer verletzt betet zu der Sturmherrin, warum sie diese Geste an sie gerichtet war. Als ein Irhalk im gleißenden Licht vor ihnen stand wurde ihr klar, dass sie von dem Einsiedler getäuscht wurden. Dieser war ein Paktierer Amazaroths und mit seinen hinterlistigen Aktionen wollte er die Gruppe dazu bewegen die Kinder ihm zu bringen. Für Rhea war dies unteranderem eine Zeit des Zweifelns an die Götter, stehen sie uns bei oder sind diese nur Zuschauer des weltlichen Handelns?
Mut und Weisheit sind für sie die wichtigen Eigenschaften. Es gilt Herausforderungen selbst anzugehen, aktiv mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, einander zu helfen und das ist Wichtig auch Hilfe anzunehmen. Das wichtigste ist, dass alle kämpfen. Sicher hat nicht jeder die Gaben, sich im Schwertkampf zu beweisen, aber jeder kann auf seine Weise mutig und weise handeln. Für die Geweihten sieht Rhea, dass die wichtigste Aufgabe ist, dass Seelenheil der Menschen zu bewahren. Jede Seele, die nicht in eines der Zwölf Paradise eingehen kann, die gar in den Niederhöllen verschwindet ist für immer verloren. Der Fokus bei Herausforderungen sollte nicht auf die Probleme liegen, sondern auf deren Lösungen.
Nach der Andacht kommen einige der Rondraangehörigen auf Rhea zu:
Ordhana: „Wohl gesprochen“. Connar klopft Rhea auf die Schulter „Ein guter Appell an die Vernunft. Cian: „Gute Predigt, obwohl ich nicht alles für mich verstanden habe“.
Rhea stellt sich bei Rudraighe vor, die zuvor Tharalion gerüffelt hat, da sich dieser erst spät vorgestellt hat. Sheydan fällt ein seltsamer Geruch auf, die zu einer Frau gehört. Alter Schweiß kombiniert mit einem süßlich, penetrantem Parfüm. Die Frau ist mittleren Alters, dunkle Haare, heller Ansatz. Nach der Andacht verlässt sie den Tempel, Sheydan folgt hier bis zum Fischmarkt, aber verliert sie in der Menschenmenge.
Tharalion fragt Ordhana, ob dieser die nächste Andacht halten kann. Darauf sie „Ja“. Kurze Stille und beide sind perplex, Tharalion davon, dass dies ohne Widerstand durchging. Nachdem sich Ordhana gefangen hat fragt sie nach den Themen der Andacht. Darauf Tharalion „Es geht um Veränderungen, Mut und Ehre und den Glauben“. Sie nickt.
Gegen Mittag sucht Barristan den Ingrimmtempel im Nalleshof auf, um wie bei den anderen Tempel, die Nützlichkeit der Magie zu bewerben. Barristan hält seinen Stab in den Ofen, indem der Hochgeweihte gerade Metall formt. Seltsame Stille. Barristan erzäht, er könne das heißeste Feuer machen und das es nützlich wäre. Der Geweihte entgegnet ihm, dass viele Angst vor dem Feuer haben und das eher als Machtdemonstration verstanden werden kann. Vielmehr solle er den Menschen helfen und keine Vorführungen geben. Während des Gesprächs schauen beide kurz in den Ofen, und sehen, dass das vorher geformte Metall seine Gestallt geändert hat und eine humanoide Figur zeigt, die den Biceps anspannt „Echt jetzt?“, sagt der Hochgeweihte. Barristan grinst. Nachdem Gespräch macht sich Barristan auf zum Treffpunkt und flüstert zu seinem Stab „War ne gute Aktion, haste gesehen wie der geguckt hat?“.
Die Gruppe wurde von Delusia zum Leichenschmaus eingeladen. Bei dieser Gelegenheit sollten sie auch die Werkstatt unter die Lupe nehmen, was Baduin auch tat. Er findet einen Stelle mit doppelten Boden, wo Opfergaben Ingrimms zu finden sind (Miniatur Holzarbeiten). Zu finden sind einige lose Papiere und Goldmünzen, etwa 200 Dukaten, 3 Bögen altes Pergament mit einer nicht lesbaren Schrift. Nachdem Baduin Rhea den Fund gezeigt hat, erkennt diese die Schrift als Aureliani. Darüber hinaus ist eine Zeichnung vom Turm zu sehen. Rhea erkennt zudem, dass es sich vom ein Tagebuch handelt. In der Schrift etwa um 500. B.F datiert geht es um ein Treffen mit einer sog. Nahema.
Tharalion spricht mit den Arbeitskollegen des Verstorbenen. Karmo spielt regelmäßig, verhält sich jedoch stest bescheiden und hat ein unterkühltes Verhältnis zu seinem Sohn. Das Geschäft lief stets stabil. Über den Disput zwischen Eltern und Sohn ist wenig bekannt. Karmo war zuverlässig und konnte sich auf seine Freunde Verlassen.
Rhea redet mit dem Sohn Voltan Köpenwind. Dieser hat keine Frau und keine Kinder, scheint mit seinem Einkommen aber zurecht zu kommen. Er scheint über den Verlust gefasst zu sein.
Als nächstes steht eine „Turmbesichtigung“ auf dem Plan.




Olli

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