Letztes Mal bei DSA 11: Tempelbesuche und Geisterparks

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Letztes Mal bei DSA 11: Tempelbesuche und Geisterparks

Beitrag  MarkusGeh am Do Apr 20, 2017 1:41 pm

Nachdem Tharalion den Diener Tasfarelels nieder gestreckt hatte, stellte er fest, dass die Geschehnisse von einem vorbeigehenden Passanten beobachtet wurden. Dieser macht sich auch gleich daran schreiend das weite zu suchen, nachdem er bemerkt das er von Tharalion gesehen wurde.
Wenig später vernehmen alle ein sonderbares Zischen und Flattern und abgesehen von Baduin, welcher sein Kopf zum gebet gesenkt hat, sehen auch alle woher diese Laute kommen. Auf sie hinab stürzen sich vier schrecklich deformierte Baumdrachen, welche laut Barristan von Tasfarelel zum spinonieren eingesetzt werden.
Nach den ersten scheinbar wirkungslosen Angriffen der Dämonen ´, zaubert Barristan einen schützenden Gardianum um die Ausgeburten der Niederhöllen auf Abstand zu halten.
Um möglichst viel Zeit zu gewinnen zaubert Barristan ein Gardianum nach dem anderen bis endlich Rhea in der Bibliothek erscheint.
Während Rhea die Zeremonie vorbereitet, wird es augenblicklich kälter und ein schwefeliger Geruch steigt auf und von Baduin ausgehend überzieht sich der Fußboden mit einer goldenen Schicht, welche Rhea und Tharalion einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt.
Um diesem unheiligen Tun einhalt zu gebieten läuft Tharalion in der Bibliothek betend umher und errichtet einen Schutzkreis um Rhea und Baduin bei der Zeremonie zu Schützen.
Während Tharalion, Barristan und Sheydan angespannt die Umgebung beobachten hören sie deutlich die Gebete und Schwüre der Zeremonie:

"Hesinde, Allweise Herrin,
in Zeiten der größten Not rufe ich Dich um Hilfe an!
O du Barmherzige! O meine Göttin!
Dieser Mann, Baduin Fafara, hat sich vom Bösen verleiten lassen,
Doch nun will er sich in Deinem Namen und denen Deienr elf Geschwisterlossagen."

"Ich Baduin Fafara, schwöre bei Hesinde und den Zwölfen, dass ich mich von den
bösen Mächten lossage."

"Für diese Gunst, höchste Lehrmeisterin, werde ich einen Teil der Macht,
welche du mir gabst zurückgeben und er verpflichtet sich Dir und deinen Dienern
von Hilfe zu sein, wo und wann immer er kann."

"Ich Baduin Fafara schwöre Hesinde und all Ihren Dienern zu helfen, wann immer ich kann."

"Bitte, Allwissende Mutter,
gewähre ihm Deine Gnade und nimm die Last und Seelenpein von ihm.
Ich übernehme hiermit die Verantwortung für die Rettung seiner Seele
und werde persönlich dafür Sorge tragen, dass er nie wieder dem Bösen
anheim fallen kann.
Das schwöre ich feierlich.

Im Namen meiner heiligen Herrin Hesinde,
unheiliges Gezücht, weiche zurück von diesem Gläubigen der Zwölfe
und kehre zurück in die Niederhöllen, aus denen du gekommen bist!"


Während Rhea die letzten Worte spricht erscheint auf Baduins Wange das goldene Zeichen von Tasfarelel, welches aber sogleich von Schlangen umringt wird sich grün verfärbt.
Unterdessen sind von außerhalb der Bibliothek diverse schwere Stiefel zu hören, begleitet von einem grellen Licht, dass durch die Spalten und Fugen der zerstörten Bibliothek dringt.
Und wenig später steht ein Hochgeweihter des Praios in der Tür.
Während sich dieser ein Bild von dem Schauspiel macht, spuckt Baduin die zu Asche gewordenen Überreste seiner goldenen Zähne aus und überall im Raum verteilt platzen Geldbörsen auf und es klimpern Münzen durch die Bibliothek.
Nachdem der Hochgeweihte Greifas zusammen mit drei weiteren Geweihten und 4 Rittern die Bibliothek betreten hat, guckt er kurz verwirrt, als er Rhea und Tharalion erkennt und fordert eine Erklärung, da ihm von frevlerischen Werk berichtet wurde.
Die Gruppe wird aufgefordert, am kommenden Morgen einen ausführlichen Bericht in der Praioskirche abzugeben.

Noch in der Bibliothek verspricht Baduin Tharalion, dass er von nun an die Regeln des ehrenhaften Zweikampfes halten möchte und das er keine Gifte mehr einsetzen wird.
Auch Sheydan und Barristan verspricht Baduin, dass er ihnen Helfen wird sofern es in seiner Macht liegt.

Für die Nacht und die nächste Zeit wird Baduin im Hesindetempel einquartiert, damit Rhea ein Auge auf ihn werfen kann und er seine Schuld anfangen kann zu begleichen.
Sheydan, zurück in ihrer Unterkunft, schnappt einige Gerüchte über sich selbst und die Gruppe mit der sie unterwegs ist auf, wovon die meisten allerdings völlig belanglos sind.

Nachdem sich alle nach dieser anstrengenden und ereignissreichen Nacht ins Bett begeben, bleiben die Träume ebenfalls spannend.
   Alle Träumen davon wie sie im Körper von Eidechsen auf einem warmen Stein in der Sonne sitzen, als eine Gruppe von drei Männern mit leichtem Gepäck und sonderbaren Holzstäben an ihnen vorbei zieht.
von diesen drei Männern, ist einer ca. 40 Jahre alt sehr Hager und in billige Kleidung gehüllt, der Zweite ist recht klein und dicklich und der dritte Mann ist jung, gut aussehend und mit einem charmanten Lächeln gesegnet.
Baduin hat beim betrachten dieser drei Männer einen sehr üblen Geschmack auf der Zunge und Rhea findet sich kurz danach im Körper einer schläfrigen Schlange wieder, kann aber noch beobachten wie drei Männer in Kutten gehült einen vierten Mann treffen, welcher ihnen ein großen, schweren, klimpernden Sack übergibt. Diesen vierten Mann kann sie allerdings nicht genau erkennen.

Sehr früh am Morgen beschließt Tharalion bei Rodraige vorstellig zu werden und so berichtet er ihr, während der Rest des Tempels schläft, von dem Exozismus und alles was damit zu tun hatte.
Des Weiteren ersucht Tharalion sie um einen Rat, wie er sich zu verhalten hat, wenn er später am Morgen zur Praioskirche geht um diser Bericht zu erstatten.

Am Morgen möchte Barristan Rhea aufsuchen, wird aber von dem Geweihten Dalphert in die Arbeit eingespannt, die beschädigten Bücher zu retten.
Als die Morgenandacht im Praiostempel beginnt hat sich die ganze Gruppe im Tempel eingefunden und lauscht der Predigt.
Im Anschluss werden alle von einem Mitglied der Praioskirche in seperaten Räumen zu den Vorkommnissen befragt.

Rhea: Praioson befragt sie persönlich und verdeutlicht, dass sie den schweren Weg gewählt hat und das der Weg der Praioskirche besser ist, da Praios Weg ein erneutes paktieren Unmöglich mache.
Ansonsten erzählt Rhea wahrheitsgemäß von den vergangenen Ereignissen, darunter auch von der Brandstiftung und der göttlichen Eingebung der Ingerim-Geweihten.

Tharalion: Auch er erzählt alles wahrheitsgemäßig von den Ereignissen, würzt seine Aussagen aber wo er nur kann mit Lobpreisungen auf Rondra und zahlreiche Details zu den Kämpfen.

Besonders interessiert scheint die Praioskirche an den Aussagen von Baduin zu sein, da dieser auch auf Folgefragen bereitwillig eingeht und so nicht nur von der vergangenen Nacht erzählt sondern auch von allerhand Geschehnissen, in die Magie involviert war.
Somit dauert seine Befragung ungemein länger als die der Anderen.

Nachdem Barristan einige Bücher mit Hilfe von einem Caldofrigo getrocknet hatte, machte er sich auf den Weg zum alten Efferdtempel.
Während er dem Geweihten von der Reise mit dem Wasserjin durch die Gewässer vor Havena erzählt, schwimmt dieser im Wasser auf und ab.
Als Barristan erzählt wie es zu dieser Unterwasserfahrt kam und schließlich auf das Rote Auge zu sprechen kommt, springt der Geweihte aus dem Wasser hastet zu Barrsitan und umarmt diesen herzlich.
Der Geweihte möchte unbedingt mehr von diesem Roten Auge erfahren, welches einem Efferds gerechte Strafe erleben lässt.
Als Barristan von dem Zwischenfall mit dem Kraken erzählt, erkundigt sich der Geweihte, ob er wisse wo sich der Kraken aufhalten würde. Da diese Wesen recht ortsgebunden sind müsste er nur wissen wo sich das Wesen aufhält um es heraus zu locken und nieder zu strecken.
Als Dank für all die Informationen die Barristan preisgeben konnte, möchte der Geweihte ihm den Segen Efferds geben. Hierfür bringt Barristan seinen Stab, außerhalb des Tempels, in Sicherheit um im Anschluss von dem Geweihten ins Wasser geworfen zu werden. Nachdem Barristan durchnässt und unglücklich ist, drückt ihn der Geweihte leicht unter Wasser und spricht einen Segen.
Kurze Zeit später steht Barristan nass, unglücklich, aber gesegnet im Tempel und wird noch von dem Geweihten gelobt, das er sich hat segnen lassen.
Wieder mit seinem Stab vereint, ist dieser ebenfalls unglücklich, da Barristan eindeutig zu viel Wasser mit sich bringt, also wird er kurzerhand getrocknet.

Unterdessen läuft Sheydan diverse Punkte in der Stadt ab um mehr über ihr Rapier heraus zu finden.
Am Mittag treffen sich alle zum Essen und Sheydan zeigt Rhea ihren Rapier. Rhea kann die vermutung, dass es ein von Zyklopen geschmiedetes Stück ist etwas bestärken und Tharalion fällt die Kinnlade herunter, als er sich das Schwert näher anschaut, da das Schmiedezeichen in der Klinge eine verblüffende Ähnlichkeit mit den Zeichnungen der Zwillingsschwerter hat.
Er vermutet, dass das Rapier zwar in der gleichen Schmiede gefertigt wurde, aber von einem anderen Schmied (als das Zwillingsschwert aus seinem Buch).
Insgesamt erfährt Sheydan einiges über die Zwillingsschwerter.

Nach dem Essen lädt Barristan Rhea zu sich nach Hause ein um ihr einen prall gefüllten Beutel Geld zu geben, für den Wiederaufbau des Tempels. Doch zuvor erzählt er Tharalion noch von dem Geweihten Graustein, welcher einen Weg kennt, den Kraken an die Oberfläche zu zwingen um diesen zu Bekämpfen und dafür suche er noch Kämpfer. Tharalion willigt selbstverständlich sofort ein und möchte aufbrechen, wird allerdings ausgebremst, da der Rest der Gefährten nicht bereit ist und auch ncoh ein paar Vorbereitungen getroffen werden müssen.
Nur leicht ausgebremst, begibt sich Tharalion zum Rondratempel um weitere Kampfegefährten zu gewinnen. Eine leichte Angelegenheit, alle willigen ohne großes Zögern ein und wollen aufbrechen.

In der Zwischenzeit berichtet Sheydan den Ingerim-Geweihten von ihren neuen Erkenntnissen über das Rapier und erhält den Rat mit solchen infromationen nicht all zu offen umzugehen, da eine solche Waffe schnell die Neider wecken kann.

Zurück im Hesindetempel findet Rhea in Mitten der Gaben der Travia-Kirche ein Brot in Form eines Fuchses, als sie dieses näher untersucht findet sie im inneren eine kleine Holzröhre, in welcher sich eine Botschaft befindet. Sie soll sich in der Nacht im Park umsehen und nach der Statue des Kapitäns ausschau halten. Die Nachricht ist mit "der Vogt" unterzeichnet.

Am folgenden Tag brennt die Rondrakirche bereits darauf in die Schlacht gegen den Kraken zu ziehen, aber sie werden gebeten sich noch ein weitern Tag zu Gedulden, bis alle Vorbereitungen getroffen wurden.

Beim Mittagessen spricht Rhea ihren Traum von den drei Männern an, die sie in Echsengestallt gesehen hat. Auf einmal fällt auch allen anderen ein, dass sie den gleichen Traum hatten. Das kann kein gutes Zeichen sein.

Am späten Abend begibt sich Rhea zum Stadtpark, welchen die Stadtwache im begriff ist abzuschließen, da bei Nacht seltsame Lichter durch den Park wandern. Sie erkundigt sich noch nach einer Statue von einem Kaptiän, doch es gibt diese anscheind nicht. Nichts desto trotz lässt sich Rhea im Park einschließen und begibt sich auf die suche nach dem Kapitän.
Nachdem die Sonne verschwunden ist, erscheinen überall im Park geisterhafte Gestallten und sie sieht unterschiedliche Szenen wie diese Gestallten von Trümern und Wassermassen begraben werden.
Aber nicht nur die Geister sind eine Änderung die bei Nacht auftritt, der gesamte Park ist bei Nacht verwildert und überwuchert und ähnelt in keiner Weise dem sonst so gepflegten Park.
Schließlich findet Rhea den Sockel einer Statue, auf welchem das geisterhafte Abbild eines Kapitäns ruht und in die Ferne starrt.

MarkusGeh

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