Letztes Mal bei DSA 17: Hokuspokus, Räuber und Gendarm

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Letztes Mal bei DSA 17: Hokuspokus, Räuber und Gendarm

Beitrag  Ann-Cathrin am Do Jun 15, 2017 6:00 pm

Samstag, 15. Boron
Nachdem Erzprätor von Hochstein sich darum gekümmert hat, dass die Mitglieder seines Trosses versorgt worden sind, treffen sich er und verschiedene Vertreter der Armee, sowie  der Rondra-Kirche im Rathaus zu einer Lagebesprechung. Der Kommandant der Kaiserlichen Truppen (?)Marschall Grifo von Streitzig(?) gib die Order aus, dass am morgigen Vormittag eine Halbschwadron Reiter nebst einiger Infanteristen ausrücken soll, um den Frevlern nachzusetzen und die gestohlenen Reliquien, Bücher und Dukaten wiederzubeschaffen. Tharalion, Rhea und die anderen drei schließen sich dem an.

Am Abend hat Barristan seine Zaubershow beim Schiffsbauer Saordubh. Anwesend waren von der gehobenen Gesellschaft Havenas unter anderen Stadtvogt Herdogan, die Rahja-Hochgeweihte Broinfind Necht, als auch die Dame Marteniel. Ebenfalls vor Ort waren Tharalion und Baduin, erster als „Aufpasser“ für die hohen Herrschaften, letzterer als Statist des Hokuspokus. Nach einer mehrere Akte umfassenden Vorstellung und einem fulminanten Ende klärt der Magier die teilweise zu Tode erschreckten, teilweise hoch entzückten Zuschauer, dass er natürlich keinen Dämon beschworen hatte, sondern ein Luftdschinn ihm geholfen hat.
Nach diesem erfolgreichen Amüsement erfühlt Saordubh seinen Teil der Abmachung und gibt Barristan die Informationen über Magister Aquatus, die ihn bekannt sind: Von seinen Arbeitern, weiß er, dass des nächtens eine blaubärtige Gestalt auf einer Bugwelle surfend durch die Bucht gleitet, auf der Boronsinsel anlandet, wo ein Grabmal mit einem großen Kreuz steht. Es ist auch Raunen und Wehklagen vom Wasser aus zu vernehmen während dieser Erscheinung.

Sonntag, 16. Boron
Am Morgen trafen sich die Fünf mit den Soldaten um gemeinsam aufzubrechen. Eine Wegstunde entfernt befand sich der Ort des Überfalls. Trotz des Regens der letzten Nacht ist es ein Leichtes für Baduin den Spuren des gestohlenen Kastenwagens zu folgen. Auf einer Lichtung nicht weit von der Straße entfernt fanden sie den geplünderten Wagen. Die Banditen hatten offensichtlich kein Interesse an den Reliquien und erst recht keinen Respekt an ihnen, denn der Großteil von ihnen lagen verteilt und beschädigt auf dem nassen Waldboden. Bei diesem Anblick blutet Rhea das Herz und Tharalion wird rasend vor Wut über diesen Frevel an heiligen Objekten einer der zwölfgöttlichen Kirchen. Vorsichtig werden die Sachen aufgelesen und ihm Kastenwagen verstaut. Nachdem der Wagen an die Straße gezogen wurde, wird Rheas Pferd vorgespannt und sie macht sich auf den Weg zurück nach Havena, um die beschädigen Bücher und sakralen Objekte in Sicherheit zu bringen. Hochstein bittet sie darum, dass sie am nächsten Tag wieder zu den anderen aufschließt und organisiert einen Kundschafter, der sie jenseits der Straße führen kann.
Die anderen Vier gemeinsam mit den Soldaten machen sich an die Verfolgung der Banditen. Baduin führt sie entlang der Spuren durch den Wald. Nach einiger Zeit macht er einige Gestalten auf einer Hügelkuppe aus und schleicht sich heran. Doch wie sich herausstellt, sind die Gestalten Leichname, die an Bäume gebunden und mit Fallen präpariert wurden. Nachdem er die Fallen entschärft hat, können die toten Banditen, die wohl von ihren Kameraden hier platziert wurden, verscharrt werden. Den restlichen Tag folgen sie den Spuren bis sie aus den Waldstück herauskommen und einen alten Lagerplatz der Räuber vorfinden. Baduin kann ausmachen, dass sich die Banditen aufgeteilt hatten in eine größere Gruppe, die möglicherweise auch die Beute transportieren und einer kleineren, schnelleren Truppe zu Pferd. Auf freiem Feld schlagen sie ein Lager aus. Während Baduin im Wald jagen geht, um den Speiseplan um Hasenbraten und Rehragout zu erweitern, wird ein kleines Feenwesen namens Sir Blume von Grashalm auf ihm aufmerksam. Von dem aufmüpfigen Kerlchen kann Baduin erfahren, dass „böse, große Zweibeiner“ hier vorbeikamen und „das Gras und die Pilze verstimmt“ hatten.

Montag, 17. Boron
Mit der Hilfe von Sir Blume können sie am nächsten Tag das Lager der Banditen in einem nahen Wald ausmachen. Baduin meldet nach kurzem Auskundschaften fünf Zelte ausgemacht zu haben mit wahrscheinlich neun Mann im Lager, wobei vier um ein Feuer saßen. Sowohl Tharalion als auch die Soldaten brannten darauf den Banditen das Fell über die Ohren zu ziehen und so wurde der Angriff befohlen. Tharalion, der einen Sturmangriff führte, wurde bald von Armbrustschützen beschossen, die sich verborgen gehalten und nur auf so einen Angriff gewartet hatten. Doch trotz dieses Hinterhalts hatten die Räuber der Überzahl der Soldaten nichts entgegenzusetzen.

Ann-Cathrin

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