Letztes Mal bei DSA 31: Für ein Orkendorf in dem wir gut und gerne leben können ...

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Letztes Mal bei DSA 31: Für ein Orkendorf in dem wir gut und gerne leben können ...

Beitrag  Ann-Cathrin am Do Okt 05, 2017 3:47 pm

Donnerstag, 3. Hesinde
Die Gruppe war Barristans Luftgeist bis zu einem Häuserblock in Orkendorf gefolgt. Nun standen sie vor einer verschlossenen Kellerluke. Doch bevor sie sich dem Unheil stellen wollen, was sie dort möglicherweise erwartet, müssen noch ein paar Personen informiert und einige Gegenstände geholt werden. Ein Gardist wird losgeschickt, um Hauptmann ya Nauta und Hochwürden Maegharin zu benachrichtigen. Baduin begibt sich zunächst zum Hesinde-Tempel, um seinen Bogen und dann zum Peraine-Tempel, um Heiltränke und einen Zaubertrank für Barristan zu holen. Tharalion stampft schnellen Fußes zum Rondra-Tempel, wo bereits Hochwürden Ordhana mit den kampfbereiten Rondra-Recken abmarschbereit ist. Nachdem er sie über die Lage aufgeklärt hat, eilt er in seinen Kammer und holt unter Gebeten an die Sturmbringerin das Löwinnenschwert hervor und gürtet sich damit. Die Rondrianer machen sich nach einem gemeinsamen Gebet auf den Weg und Tharalion läuft zu den Praioten, wo er Hochwürden Greifas Bericht erstattet. Auch dieser hat seine Leute sich bereit machen lassen und unter den Sonnenbanner rücken nun auch sie aus, um dem Dämonenpack Einhalt zu gebieten.

Unterdessen warten Barristan, Sheydan und Quenia vor dem Häuserblock auf die Rückkehr der anderen. Barristan schickt seinen Luftgeist in die Höhe, um die Lufthoheit zu übernehmen. Sheydan beobachtet die Fenster des Hauses mit der Luke. Kann aber nichts Auffälliges feststellen.
Quenia umrundet den ganzen Komplex und versucht die Lage einzuschätzen. Das Haus mit drei Stockwerken hatte neben der Kellerluke noch einen Hintereingang, der mit Brettern vernagelt war und Haupteingang zur Straße hin.Im Innenhof fallen ihr einige Obdachlose auf, die sich dort versammelt haben. Die Penner scheinen sich dort vor relativ kurzer Zeit eine provisorische Barrikade errichtet. Aber warum? Quenia ist klar, dass sie schwerlich diesen Leuten Informationen entlocken kann. Also geht sie zurück zu den beiden anderen und berichtet von ihren Beobachtungen. Sie meint, dass Sheydan sich mal mit den Leuten unterhalten sollte.
Und so geht die Tulamidin zu den Pennern hinüber und kommt mit einer Frau ins Gespräch, natürlich erst nachdem sie ihr fünf Silber hat zukommen lassen. Die Frau verweist an Fred, der im Schutz der Barrikade zu finden ist. Auffällig ist, dass von den fünf Münzen die Frau vier an den älteren Mann abgibt und dieser sich erst dann Sheydans Fragen widmet. Auf die Frage ob hier heute irgendetwas vorgefallen sei oder irgendetwas seltsames gesehen worden ist, hatte Sheydan schon von der Frau erfahren, dass ein Monster gesehen worden ist. Also hakt sie bei Fred diesbezüglich näher nach. Daraufhin fragt Fred, wer sie sei. Sheydan sagt, dass sie zu denen gehöre, die sich um dieses Monster kümmern würden. „Also gehört ihr zur Menagerie?“ fragt Fred, doch Sheydan ist von dieser Frage verwirrt und fragt ihrerseits nach dem Zusammenhang. Fred meint, bei dem „Monster“ handle es sich wahrscheinlich um einen entlaufenen Tiger oder Löwen, der zur Arena gehöre. Das war vor etwa einem Jahr schon mal passiert. Als Fasarerin ist eine Arena durchaus ein Begriff, doch war ihr neu, dass Havena eine hat. Wo diese Arena sei, wollte Fred nicht sagen. Er meinte nur etwas ominös, dass nur die, die eingeladen werden, wissen wo die Arena ist.
Als Baduin wieder dazustößt, ist schon aus einiger Entfernung ein Singsang zu vernehmen, der sich ihnen nährte. Die Praioten kündigten sich mit Chorälen und dem ein oder andern Bannstrahl an (einige Gotongis mussten dabei wohl ihr Dasein in dieser Sphäre lassen...). Barristan nahm den von Baduin mit gebrachten Zaubertrank ein, damit er endlich wieder für etwas gut war und begann sofort euphorisiert von diesem hervorragenden Trank einen ODEM zu wirken. Als er durch den Spalt in der Tür des Haupteingangs spähte sah er das sich im Flur so etwas wie eine magische „Wand“ befand. Er konnte aber nicht genau sagen, worum es sich dabei handelte. Eine Illusion? Eine magische Fall? Ein FORTIFEX?

Als Tharalion, Ordhana, ya Nauta und auch Greifas eingetroffen waren wurden alle auf Stand gebracht und drei Ringe um Block gezogen, wobei die Stadtwache den äußersten zogen und absperrten, damit Niemand in den Bereich kam. Die Praioten bildeten den zweiten Ring, damit Niemand heraus kam und errichteten auch einen Magiebann in diesem Bereich im inneren Ring machten sich die Rondrianer kampfbereit. Ordhana wirkt einen Segen der 'Stählernen Stirn'. Sie, Cian und Graifas begleiten die Fünf in das Gebäude, was zunächst durch den Haupteingang betreten wird. Sie stellen fest, dass die Treppe in den Keller durch Schutt und Unrat versperrt ist. Also doch durch die Kellerluke. Der erste Raum im Keller ist feucht, muffig und stinkt nach Exkrementen. Voll mit Kisten, Fässer und faulende Säcke scheint er kaum in Benutzung zu sein. Doch Quenia fällt ein Fass auf, das etwas deplatziert wirkt. Darunter befindet sich ein Gitter, dass einen Zugang in die Kanalisation versperrt. Am Ende des Raums befindet sich eine verschlossene Tür, die Baduin aber keinen nennenswerten Widerstand leistet. Ein Flur erstreckt sich nach links und recht hinter der Tür. Von dem Flur gehen fünf weitere Türen ab. Barristans Geist verrät ihm welchen Weg dir Dämonen genommen haben. Zunächst werden alle anderen Räume von Tharalion und Quenia untersucht, um einen Hinterhalt auszuschließen. Eine der Türen führt in die Kanalisation und Baduin sorgt dafür, dass sie sich nicht mehr zu öffnen lässt, indem er das Schloss vergrießgnadelt. In einem der Räume finden sie vier Leichen. Baduin kann ausmachen, dass sie an einem Kehlenschnitt gestorben sind und schon etwas länger hier liegen. Außerdem scheint es sich um Bettler zu handeln, bei denen es nicht groß auffällt, wenn sie verschwinden.
Nun machten sie sich bereit den letzten Raum zu betreten in dem, dem Luftgeist zu Folge, die Dämonen waren. Als die Tür auf gemacht wurde, konnten Tharalion und Quenia einen gutaussehenden, blonden Mann ausmachen, der eilends einige Gegenstände in seine Tasche stopfte. Ein archaisches Alchimielabor und eine Werkbank war hinter ihm zu sehen. Außerdem waren links und rechts der Tür steinerne Wände, so dass die Angreifer nicht alle direkt in den Raum hineinströmen konnten. In einem großen, durch ein Fallgatter getrennten Käfig waren zum einen sieben kläffende Hunde und zum anderen sechs Kinder von einander getrennt. Ein Seil zum Fallgatter hatte der Blonde in der Hand und zu seinen Füßen war ein kleiner Junge an Händen und Füßen mit Ketten an der Wand gefesselt.
Der Blonde wand sich um und sagte: „Ich habe nicht so früh mit euch gerechnet. Wenn ich mich verstellen darf: Ich bin Meister Impernius Signarius Astralis.“ Er zog den Jungen näher an sich, bedrohte ihm mit einem Messer und beschrieb den Helden die Situation. Wenn sie ihn nicht unbehelligt gehen ließen, würden nicht nur der Junge und die anderen drei Kinder sterben, sondern die Zantim, die in den anderen Hausstöcken über ihnen lauerten, die Anwohner dieses Hauses zerfleischen. „Ihr habt die Wahl.“ Doch für Quenia gab es da keine Wahl. Das Leben der Unschuldigen musste gerettet werden. Der Blonde rang ihr den Schwur ab, dass sie ihn nicht angreifen würde, sobald er die Dämonen entlassen hätte und die Kinder nicht mehr in Gefahr wären. Sodass er dann unbehelligt das Haus verlassen könne. Während Tharalion noch zögert, bahnt sich Greifas seinen Weg nach vorn um den Paktierer umgehend seiner göttlichen Strafe zu zuführen. Doch Quenia stellt sich ihm in den Weg, da sein das Leben der Geiseln nicht aufs Spiel setzen will. Ordhana tut es ihr gleich und hält Greifas auf. Der Blonde ruft währenddessen die zwei Zantim zu sich und entlässt sie. Danach macht er sich auf dem Weg nach draußen, lässt den FORTIFEX um sich herum fallen und wendet sich zur Kanalisationstür um. Als sich diese nicht öffnen lässt, zerschlägt er sie mit seinem Zauberstab. Dann verschwindet er eilends in den Tunneln. Baduin, Barristan, Sheydan und Greifas nehmen die Verfolgung auf.
Tharalion und Quenia bleiben im Raum zurück und sehen, dass der Käfig mit den Hunden und Kindern sich auflöst. Eine Illusion. Quenia wendet sich dem gefesselten Jungen zu. Zuvor hatte der Junge noch davon gesprochen, dass die Kinder im Käfig seine Freunde wären und nun stellt es sich als Illusion heraus. Sie vermutet, dass der Junge da mit drin steckt. Dieser tut so, als würde er sich nicht wahrnehmen. Als sie näher kommt, weicht er zurück unter die Werkbank und knurrt sie an. Sie hat ein ungutes Gefühl bei der Sache. Droht ihn mit der Waffe, wenn er nicht da raus kommen und mit der Sprache rausrücken würde. Als er sie anfaucht, macht sie ihre Drohung war und schlägt nach ihm, doch er pariert gekonnt. Tharalion, der alles mitbekommen hat und nun erstaunt und erschrocken von Quenias Handlung ist, drängt sie von den Werkbank fort. „Was tut Ihr! Darüber werden wir später noch ein Wörtchen zu sprechen haben!“ weist er sie zu recht. „Ja, das werden wir!“ gab sie empört und wütend zurück. Der Junge tut verängstigt, doch als Tharalion sich zu ihm hinunterbeugt, zieht er auf einmal ein Messer und sticht zu. Tharalion, überrascht davon, versucht sich mit dem Schwert zu wären, doch der Junge ist blitzschnell und behände. Er triff Tharalion ein, zwei mal, bevor es Quenia gelingt an dessen Ketten zu kommen und ihn zu behindern. Er ist auch übermenschlich stark und nur mit aller Kraft kann sie ihn unter der Werkbank hervorziehen, damit Tharalion ihn auch treffen kann. Die heilige Waffe trifft den Junge verheerend, doch dieser kämpft unbeeindruckt weiter, bis ein Hieb von Tharalion in der Mitte teilt. Diese Kind war ein Untoter!
Die anderen folgen dem Blonden mit einigem Abstand durch die Kanalisation, bis sie einen Ausgang an der Hafenkante erreichen. Dort sehen sie, dass er auf einem Boot sitzt und von einem Ruderer fort gerudert wird. Baduin macht sofort seinen Bogen bereit und schießt auf ihn. Doch der Pfeil prahlt an etwas unsichtbaren in der Luft ab. Graifas beginnt ein Gebet an Praios und etwas später wird der Übeltäter von einem gleißenden Sonnenstrahl getroffen. Baduin schießt erneut und triff ihn in der Brust. Barristan hat sich von seinem Luftgeist übers Wasser in die Nähe des Boots bringen lassen und zündet nun einen Ignifaxius, um dem Schuft den Gar aus zu machen. Kurz vorher öffnet der Kerl mit Hilfe eines Artefaktes noch ein Tor in den Limbus in das das Boot auch wie in einen Mahlstrom hinein gezogen wird.
Tatsächlich sind Pfeil und Ignifaxius der OVERKILL! Verbruzelt fällt der ehemals blonde, nur verkohlte Paktierer ins Wasser und reißt seine Tasche noch mit sich. Barristan hechtet hinter der Tasche her, um diese zu bergen. Die Tasche erreicht er, doch hat er Schwierigkeiten sich über Wasser zu halten. Baduin lässt den Bogen fallen und entledigt sich schnell seiner Schuhe sowie des Umhangs, um Barristan vor dem Ertrinken zu retten. Durchnässt und frierend begeben sich die beiden zusammen mit Sheydan und Greifas zurück zum Haus. Dort angekommen, sehen sie Tharalion und Quenia vor der Leiche des Jungen stehen. Außerdem fällt ihnen eine Rizzo-Leiche im Käfig auf, der der linke Arm fehlt. Und ein verkohlter linker menschlicher Arm liegt auf der Werkbank. Wem dieser Arm wohl gehörte? (dahm, dahm, dahm....)

Ann-Cathrin

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