Letztes Mal bei DSA 34: Aggressiver Winterblues

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Letztes Mal bei DSA 34: Aggressiver Winterblues

Beitrag  BrittaF am Sa Okt 28, 2017 4:39 pm

Winter
Eine vielkutschige Delegation macht sich auf gen Gareth. Das große Schiff der Güldenländer legt ab und fährt Richtung Heimat, das kleine Schiff bleibt.
Der Winter ist klar und kalt, die Wege sind passierbar, das Vieh findet noch genug Futter auf den Weiden …
Jedoch: Trotz des guten Wetters legt sich eine Mattigkeit, Niedergeschlagenheit und auch Gereiztheit über Havena; Streitigkeiten gehen häufig in Handgreiflichkeiten über.

13. des Tsa, 1033
Meer der 7 Winde, in der Nacht auf den 14.: Sheydan und Barristan verbringen jeweils eine unruhige Nacht, in der sie von Albträumen geplagt immer wieder hochschrecken und keine Ruhe finden.
14. des Tsa
Entsprechend schlecht gelaunt sitzen sie am nächsten Morgen beim Frühstück. Der Tag vergeht missmutig, Versuche, etwas Schlaf nachzuholen, scheitern.
Auch in der folgenden Nacht, finden beide, trotz alkoholischer Nachhilfe, keinen Schlaf. Albträume lassen sie kein Auge zutun.
15. des Tsa
Nach dem Frühstück machen sich Sheydan und Barristan, denen man die zwei durchwachten Nächte deutlich ansieht, auf den Weg zur Boron-Insel. Zu ihrem Leidwesen sind sie nicht die Einzigen: Gut 50 Leute warten im Hafen darauf, übergesetzt zu werden.
Während Barristan für Heißgetränke sorgt, schlängelt Sheydan sich zu einem günstigeren Platz; Barristan kann folgen. Als sie schließlich auf der Insel ankommen, erwartet sie ein voll besetzter Borontempel, leicht überforderte Boroni und eine beschäftigte Quenja.

Einige Stunden zuvor ereilte Quenja die Bitte des Borontempels, den Geweihten zu Hilfe zu kommen. In einem Boot der Boroni erreicht sie den Tempel ohne Verzögerung. Von Sagarta, der Tempelvorsteherin, erfährt Quenja, dass sich seit einer Woche immer mehr Menschen mit Schlafproblemen hilfesuchend an den Tempel wenden. In einer derart großen Anzahl ist das bislang noch nie vorgekommen. Quenja wird für den Schutz der Boroni sorgen und als Streitschlichterin fungieren. Sie hat einiges zu tun: Sie kommt einem Boroni zu Hilfe, der von einem bulligen Neuankömmling bedrängt wird, schreitet ein, als zwischen würfelspielenden Wartenden eine Keilerei ausbricht und meldet Sagarta einen Fall von Bestechung, den sie beobachtet hat und um den Sagarta sich umgehend kümmert. Außerdem benachrichtigt Quenja Ordhana darüber, dass sie im Borontempel gebraucht und daher dort bleiben wird, ihre Wache im Rondratempel wird sie nachholen.

Aus Kapazitätsgründen kann der Tempel nur schwere Fälle von Schlaflosigkeit behandeln. Sheydan und Barristan gehören mit nur zwei schlaflosen Nächten nicht dazu.
Barristan sieht sich die Hilfesuchenden im Wartebereich genau an: nichts Magisches; aber zufällig befindet Sagarta sich in dem von Barristan betrachteten Bereich und er bemerkt, dass sie einen magischen Rabenschnabel trägt. Er sieht genauer hin: Der Kopf des Rabenschnabels ist aus Endurium gefertigt.
Da den beiden hier nicht geholfen werden kann, lassen sie sich wieder ans Festland übersetzen.

Auch Tharalion und Baduin entgeht nicht, dass die Menschen in Havena sehr gereizt sind. Tharalion sucht Käpt’n ya Nauta auf und erfährt, dass die Leute auch nach einer Nacht in der Zelle aggressiv bleiben, was ungewöhnlich und so noch nicht dagewesen ist; sogar respektable Bürger, wie Ratsmitglieder, mussten getrennt werden! Tharalion bittet um Benachrichtigung, wenn die Situation zu eskalieren droht, also Hilfe benötigt wird.
Von der Stadtwache geht Tharalion zum Ingerimtempel zu ni Lludowan. Diese ist ebenfalls ratlos und hat dergleichen in den 30 Jahren, in denen sie jetzt in Havena ist, noch nicht erlebt. Sie hat ihre Leute nach Hause geschickt, nachdem zwei mit glühenden Werkstücken aufeinander losgegangen sind.
Schließlich begibt Tharalion sich zum Perainetempel, den er so voll noch nie erlebt hat. Von Harloran erfährt er, dass es zwar nicht um schwere, dafür aber um jede Menge Verletzungen geht; viele leiden unter Schlaflosigkeit. Harloran kann nur beschreiben, was er beobachtet hat, eine Erklärung dafür hat er nicht.

Mittags, im Meer der 7 Winde: Baduin, Tharalion, Barristan und Sheydan „genießen“ ihr Mittagessen - versalzener Eintopf. Sowohl Barristan wie auch Sheydan reagieren ziemlich genervt auf Tharalions Bemerkung zu ihrem schlechten Aussehen. Tharalion und Baduin haben keine besonderen Schlafprobleme. Baduin schlägt den beiden Angeschlagenen vor, im Hesindetempel zu übernachten.
Nach dem Essen machen Sheydan und Barristan sich auf den Weg zum Perainetempel, um dort nach Schlafmitteln zu fragen. Die Ressourcen des Tempels werden allerdings für schwerwiegendere Fälle benötigt.
Die beiden ziehen weiter zum Hesindetempel. Dort müssen sie jedoch erfahren, dass Dalpert keine Gäste aufnimmt.
Also geht es weiter zum Rondratempel.

Tharalion kehrt gleich nach dem Essen in seinen Tempel zurück und erstattet Ordhana Bericht. Ihr Vorschlag, Barristan und Sheydan in eine Zelle zu sperren, damit diese nichts tun können, wenn sie von Was-auch-immer befallen sind, findet seine Zustimmung und er schickt einen Boten zum Hesindetempel, um die zwei in den Rondratempel einzuladen. Völlig überflüssig, wie sich herausstellt, denn Barristan und Sheydan sind längst auf dem Weg zum Tempel.

Im Rondratempel: Tharalion führt Sheydan und Barristan zu Zellen, in denen sie unterkommen können - offensichtlich im Gefängnistrakt. Barristan ist alles egal, er will nur schlafen: gesagt, getan. Sheydan will sich nicht darauf einlassen und - als sie von Tharalion auch noch herablassend behandelt wird - verlässt den Tempel.

Sheydan wendet sich an Maegharin im Neuen Efferdtempel und erhält Unterkunft in einer Kammer, vor der eine Wache abgestellt wird.

In der Nacht auf den 16.: Sheydan und Barristan können endlich durchschlafen; Tharalion, Baduin und Quenja tun es ihnen gleich.
Es gibt zwei Brände in Orkendorf.

16. des Tsa
Über der Stadt steigen zwei Rauchsäulen auf. Sie werden von unterschiedlichen Orten aus von Baduin und Sheydan bemerkt. Beide gehen dorthin, um nachzusehen, was passiert ist.
Barristan erklärt Tharalion, sie sollten herausfinden, was mit der Stadt los ist. Tharalion möchte Barristan zunächst mit zur Morgenandacht nehmen, aber letzterer macht sich auf den Weg zur Boron-Insel. Unterwegs sieht er den Rauch über Orkendorf und begibt sich dorthin. Tharalion folgt später nach.
Quenja wartet auf das Erwachen des bulligen Querulanten. Nachdem sie sich vergewissert hat, dass er wieder wohlauf ist, bietet sie ihm für den heutigen Tag die Arbeit als Streitschlichter und Beschützer an, die sie tags zuvor wahrgenommen hatte. Als Lohn darf er eine weitere Nacht im Tempel schlafen. Er beteuert, dass ihm Leid tut, was gestern geschehen ist und willigt ein. Dann geht auch Quenja zum Ursprung der Rauchsäulen.

In Orkendorf: Ein Feuer brannte im Haus neben dem Esche & Kork, ein weiteres in dem Wohnkomplex, in dem Baduin sich seinerzeit als Zahnfee versuchte. Feuerwachen sind aufgestellt.
Das erste Feuer wurde von zwei sich Prügelnden aus dem Esche & Kork verursacht, die mit Fackeln in das Nachbargebäude hinein sind. Das Haus brannte völlig ab.
Durch das andere Feuer brannten zwei Wohnungen aus, zwei Personen (Mutter und Kind) starben. Vor dem Haus hatte es eine Schlägerei gegeben. Die Laterne von einem der Kontrahenten zerschellte and er Hauswand und Feuer loderte an der Wand hoch.
Baduin unterhält sich mit Leuten vor Ort. Er will herausfinden, wie es um die Schlafqualität der Menschen in Abhängigkeit vom Schlafort bestellt ist: Ein Mann aus Fischerort kann ganz gut schlafen. Tharalion befragt mit der gleichen Intention die Leute der Efferdgarde.

Wird es den ganzen Winter so weitergehen … ?

BrittaF

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