Letztes Mal bei DSA 36: Der Tod steht ihm gut

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Letztes Mal bei DSA 36: Der Tod steht ihm gut

Beitrag  Ann-Cathrin am Do Nov 16, 2017 3:44 pm

Immer noch 16. Tsa
Während Baduin und Sheydan Hochwürden Sagata und Greifas informieren und zum Haus vom verstorbenen Sepp führen, halten Tharalion, Barristan und Quenia dort die Stellung. Barristan führt ein astrale Meditation durch, um seine magischen Kräfte zu mehren und Quenia ist im Gebet an die Alveraniar Golgari und Bishdariel versunken.
Greifas führt eine Abordnung seiner Praioten nach Unterfluren, um das Gebiet um das Haus großräumig abzusichern. Zusammen mit ihm und Sagata wird das weitere Vorgehen besprochen. Die Boroni stimmt mit Barristans und Quenias Einschätzung überein, dass die Fünf in die Traumwelt eindringen müssen, um den Ganzen ein Ende zu machen. Sagata erklärt, dass in einer Traumwelt die Gesetzmäßigkeiten des Diesseits nicht gelten. Sie können nichts Materielles mit hinübernehmen und seien ganz allein auf ihren Geist angewiesen. Baduin und Barristan, die beide gemeinsam vor Jahren schon einmal in einer Traumwelt war, können dies bestätigen und auch Quenia hatte so etwas schon einmal erlebt, während Tharalion und Sheydan diesen Ausführungen eher skeptisch, wenn nicht gar verunsichert folgten.
Als Unterstützung für jeden einzelnen von ihnen kann die Deuterin Bishdariels drei Möglichkeiten anbieten: Einen diesseitigen Gegenstand mit in die Traumwelt mitnehmen zu können, einmalig den Traum in seinem Sinne zu verändern oder einen zusätzlichen Schutz zu bekommen. Tharalion will selbstverständlich sein neuerworbenes Löwinnenschwert mitnehmen und auch Sheydan entscheidet sich für ihr Rapier. Barristan braucht natürlichen seinen Stab, während Baduin die Möglichkeit haben will den Traum zu verändern. Quenia überlegt lange und wählt dann den Schutz. Gemeinsam bilden sie auf Sagatas Geheiß mit ihr einen Kreis und fassen sich an den Händen. Die Hochgeweihte spricht ein Gebet und bittet Boron um Geleit in die Traumwelt. Für jeden Einzelnen formulierte sie die Bitte den gewünschten Gegenstand mitzunehmen, den Traum verändern zu können oder um Schutz.
Langsam driften die Fünf in stille Schwärze und dann erfasst sie ein Strudel, der sie verschlingt und herumwirbelt. Sie schlagen hart auf Steinboden auf. Es herrscht Dunkelheit. Barristan sorgt für Licht und die Fünf finden sich in dem Keller unter Sepps Haus wieder. Doch obwohl das magische Licht hell leuchtet, ist es als würden sie durch eine grauen Schleier blicken, der der Welt jegliche Farbe raubt. Alles wirkt stumpf und bleich. Ansonsten tragen sie ihre übliche Kleidung und Bewaffnung, aber keinerlei Rüstung.
Sie können ausmachen, dass in dem Flur, der zum Raum mit der Treppe nach oben führt, dicke, quer gespannte Spinnweben den Durchgang erschwerten. Baduin windet sich durch das Gewirr, bleibt jedoch kurz vorm Ende mit dem Hosenbein an einen Spinnenfaden kleben. Kurzerhand schneidet er das verklebte Stück seiner Hose ab. Im anderen Raum kann er in einer Ecke Medizinball-große Spinneneier entdecken, die unheilvoll pulsierten. Auch Sheydan wagt sich durch des Gewirr, doch bleibt sie öfters kleben und muss Teile ihrer Kleidung und sogar ihrer Haare opfern. Barristan dagegen entzündet seine Hände, formt eine Feuerklinge und beginnt die Fäden einfach zu zerschneiden. Tharalion und Quenia folgen ihnen und werfen noch einen Blick in die beiden anderen Räume im Keller. Auch dort können sie die übergroßen Spinneneier ausmachen und Barristan entdeckt einen Brunnenschacht. Währenddessen vernehmen Baduin und Sheydan ein beunruhigendes Knartschen, können die Quelle aber nicht ausmachen. Gemeinsam begeben sich die Fünf nach oben. Da die Fensterläden geschlossen sind, dringt kaum Licht im die Zimmer. Tharalion schaut sich kurz im oberen Stockwerk um, während Quenia die Haupteingangstür öffnet und Sheydan zur Hintertür geht. Quenia, die die Tür nur einen Spalt öffnet , kann in dem dämmrigen Licht, dass draußen herrscht, sehen, wie drei, offensichtlich Untote die Straße entlang kommen. Am Hintereingang stellt sich Sheydan ein ganz ähnliches Bild da, als sie in den großen Hof blickt und sieht, wie dort mehrere Untote ihrer Töpfertätigkeit nachgehen. Diese Beobachtungen werden umgehend mit den anderen geteilt und es wird besprochen, wie das weitere Vorgehen aus sieht. Wo könnte sich der Paktierer aufhalten? Es wird spekuliert, dass es sich entweder in einem der Tempel oder der Stadtresidenz breitmacht. Da es sonst keine Hinweise gibt, beschließen sie möglichst unauffällig durch die Stadt zu schleichen und sich zur Residenz zu begeben auf dessen weg auch der Rondra- und weitere Tempel liegen. Als sie am Tempel der Leuin ankamen, können sie mehrere Galgen vor den Ruinen des einstigen Gotteshauses erkennen. Dort waren die entstellten Leichname von Ordhana, Cian, Raidri und Connar aufgeknüpft. Drei Untote kamen entlang des Weges und verunglimpften die toten Recken. Das bringt bei Tharalion das Fass zum Überlaufen. Er zieht sein Schwert und stürmt auf die Widernatürlichen zu. Diese schlagen entsetzt Alarm und fielen vor dem aufgebrachten Geweihten. Quenia übernimmt die Führung und sagt den anderen, dass sie zusammen bleiben sollen. Überall um sie herum hören sie den Widerhall der Alarmrufe „Lebende! Hier sind Lebende! Wachen! Ruft die Wachen!“. Baduin hat eine Idee und sagt zu Quenia, dass er etwas ausprobieren will und sie ihn gleich nicht sofort erschlagen soll. Dann konzentriert er sich und wünscht, dass er sich in einen Untoten verwandle. Seine Haut wird bleich, reizt an einigen Stellen auf, sodass man unter seinen nun zerlumpten Kleidern das verrottende Fleisch sehen kann. Haare fallen ihm aus und eins seiner Augen hängt am Sehnerv aus der Höhle heraus. Ein widerwärtiger Gestank von Tod und Verwesung geht von ihm aus und Quenia musst ihren reflexartigen Drang unterdrücken, diese Widerwärtigkeit nicht sofort zu erschlagen. „Es hat geklappt!“ gibt Baduin von sich, als er an sich hinunter schaut. Quenia nickt ihm kurz zu und sagt dann den anderen beiden, dass sie versuchen sollen, sich in den Tempelruinen zu verstecken, denn sie konnten schon die schweren Stiefel der Wachen hören, wie sie sich näherten. Unterdessen bricht Tharalion seinen Versuch alle Ketzer zu erschlagen ab und begibt sich schleunigst wieder zum Tempel, wo die anderen immer noch vermutet. Während es Barristan und Quenia gelingt sich in den Trümmern zu verstecken, wird Sheydan von den untoten Stadtwachen entdeckt. Die drei halten direkt auf sie zu und sie muss sich ihnen wohl oder übel stellen. Doch Quenia stellt sich mit ihrem Schild den Dreien in den Weg und sagt Sheydan, dass sie zurück bleiben soll. Die Golgaritin verteidigt einen Zugang zu den Trümmerfeld, während Barristan sein Feuerschwert aus der Ferne lenkt. Weitere Trupps von Untoten kommen durch die Straße, wobei Baduin einige von ihnen in die irre führt, indem er diese als verängstigter, untoter Bürger in eine andere Richtung lotst. Tharalion kommt hinzu und nach einigen schweren Schlagabtäuschen, können die Wachen ausgeschaltet werden. Doch ihre verzerrenden Miasmen haben ihren Tribut gefordert: Quenia und Baduin können sich kaum noch auf den Beinen halten. Und Tharalion und Sheydan befinden sich am Rande des Todes.

Ann-Cathrin

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