Das letzte Mal bei DSA 41: Ein prinzliches Abendessen

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Das letzte Mal bei DSA 41: Ein prinzliches Abendessen

Beitrag  Ann-Cathrin am Mi Dez 20, 2017 3:31 pm

18. Tsa
Tharalion verlässt nun doch den Peraine-Tempel, auch wenn er sich noch etwas dumpf fühlt. Im Rondra-Tempel wird er umgehend von Cian und Lothur angesprochen. Sie wollen von ihm erfahren, was in den letzten Tagen geschehen ist. Tharalion, der die Fragerei in dem Moment sehr anstrengend findet, wimmelt die jungen Heißsporne ab und vertröstet sie auf ein anderes Mal, um von seinen Heldentaten zu berichten.

Am Mittag strömen viele Leute zum Halplatz, um der Hinrichtung des Verurteilten Jast Seiler beizuwohnen. Die Anklage lautete 'Mord an den Lotsen Gundru Ecke in einer Schenke am 16.Tsa'. Die Schenke war gut besucht und so hat es viele Zeugen des Verbrechens gegeben. Das Urteil vollstreckt die Henkerin von Havena, eine Halborkfrau, die von den Peraine-Geweihten, die sie aufgezogen haben, den Namen Perainwen bekommen hat. Kurz bevor sie ihre Arbeit verrichtet, raunt sie dem Verurteilten noch etwas zu. Dieser sträubt sich und schüttelt den Kopf, welchen er dann wenige Augenblicke später verliert.

Barristan, der sich die letzten Monate darum bemüht hatte, Unterstützer für seinen Magie-Dispens zu gewinnen, bekommt eine Nachricht diesbezüglich von Prinz Ruad. Der Prinz lädt ihn sowie Sheydan, Baduin, Quenia und Tharalion für den heutigen Abend ins Admiral Sanin ein. Von Rondraine Kevendoch weiß er, dass er bereits einige Fürsprecher im Rat hat. Doch ein positiver Ausgang einer Abstimmung ist ihm noch nicht gewiss.
Beim Mittagessen nach der Hinrichtung informiert er Sheydan und Baduin über die Einladung. Außerdem fragt er die beiden, ob sie ihn begleiten würden die Risso im Flussdelta auszusuchen. Dabei macht er eine Anspielung auf Sheydans Schuppenarm. Beide sagen erst mal zu.
Später sucht der Magier noch Tharalion und Quenia auf, um auch ihnen von der Einladung zu berichten.

Am Abend haben sich alle fünf in ihre besten Klamotten geschmissen und treffen im Admiral Sanin ein. In einem separaten Speisesaal mit einer langen Tafel gedeckt für zwölf Personen treffen sie Prinz Ruad an, der sie bereits erwartete. Sogleich nach der Begrüßung bricht er mit der Etikette und setzt sich an eine der langen Seiten des Tisches, sodass die anderen unsicher sind wo sie sich selbst platzieren sollen. Nachdem alle mit Getränken versorgt wurden und die Dienerschaft wieder verschwunden ist, fragt Quenia warum der Prinz sie alle eingeladen hat. Zunächst bespricht Ruad mit Barristan dessen Ersuch nach Unterstützung in Bezug auf seinen Dispens. Er kann und würde sich für seinen Magierkollegen in Rat stark machen, doch dies könnte dazu führen, dass Barristan andere Zusagen verliert, da Ruad nicht bei allen im Rat gut gelitten ist. Dieses Risiko ist Barristan aber bereit einzugehen.
Nachdem das geklärt ist, beginnt Ruad einige Informationen ein zu holen. Er würde von Tharalion gerne wissen, wohin Seneschallin Rudraighe aufgebrochen ist. Der Rondrianer, immer noch mitgenommen von der Krankheit, sagt wahrheitsgemäß, aber auch er tumb, dass er es nicht wisse. Quenia fragt der Prinz nach ihren „Ausflug in die Gegend“, doch bevor sie ihn genauer davon berichtet, würde sie gerne eine Einschätzung der politischen Lage der Region haben, um selbst das erlebte besser einschätzen zu können. Doch sie sagt, dass Graf Crumold einen Magier seit einem Jahr in seinen Reihen hat, dem man im Bezug der Vorkommnisse in der Stadt nachgehen sollte. Dieser könnte im Zusammenhang mit den anderen beiden Paktierern stehen, die sie gestellt haben. Von Baduin würde Ruad gerne wissen, wie dieser an eine nicht geringe Menge Gold gekommen sei. Baduin zuckt nur mit den Schultern und meint, er habe in ein Unternehmung investiert. Nach weiterem nach bohren, erzählt er davon, dass er einer Otta Thorwaler Geld für eine Kaperfahrt in den Süden gegeben hat und daraus einen Anteil bekommen hat. Zu Sheydan meint Ruad, dass sie Konkurrenz in der Stadt bekommen hat.
Nach dem opulenten Essen spricht Quenia erneut an, warum Ruad sie alle eingeladen hat. Ruad gibt einen kurzen Abriss der derzeitigen Lage. Er berichtet von Jast Irian Crumold, dem grausamen Graf von Bredenhag, den Rebellen und ehemaligen Graf Cullyn ui Niamad von Abagund, der im Gundelwald sitzen soll und Franka Salva Galahan mit ihren 'Blauen Füchsen' in der Umgebung von Honningen. Quenia berichtet von einem Massaker von Bauern in Jannendorf, einer Bauernschaft im Bredenhag nahe der Reichsstraße. Außerdem gibt sie den Angriff auf den Zug der Draconiter an. Beides deutet in ihren Augen auf Menschen hin, die sich von den Zwölfen abgewendet haben. Ruad vermag nicht abzuschätzen, welche der Parteien wirklich zu trauen ist, vor allem weil er keine Nachforschungen in der Region angestellt hat. Bis jetzt. Das ist der Grund, warum er sie nun zusammen geholt hat. Er möchtet, dass sie „dem Ganzen“ nach gehen. Quenia möchte gerne wissen, ob dies ein Auftrag ist und wenn, ob dieser von Ruad allein kommt oder ob dies auch im Sinne seiner Mutter ist. Er bestätigt das es ein Auftrag ist, der auch im Interesse der Regentin ist, doch ist dieser nicht offiziell und sie damit nicht hausieren gehen sollen. Unter diesen Umständen rät Quenia zur Eile, da je länger sie warten, die wenigen Spuren, die sie haben, vollends erkalten. Also wollen sie am nächsten Tag aufbrechen. (Die Risso müssen warten...)
Während die anderen in den Schankraum wechseln, um die Vorbereitungen für den nächsten Tag zu besprechen, bleibt Sheydan noch kurz bei Ruad. Sie möchte gerne wissen, was er meinte, dass sie Konkurrenz in der Stadt hat. Er berichtet, dass es einen weiteren Attentäter gäbe und er vermutet, dass dieser sogar den Lotsen Gundru Ecke ermordet hat. Das würde wiederum bedeuten, dass Jast Seiler unschuldig hingerichtet wurde und der wahre Täter noch immer auf freien Fuß ist. (döhm, döhm, döööhm...)

Ann-Cathrin

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