Letztes Mal bei DSA 43: Messen mit zwei Maß: Wer ist der wahre Raubritter?

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Letztes Mal bei DSA 43: Messen mit zwei Maß: Wer ist der wahre Raubritter?

Beitrag  Olli am Do Jan 04, 2018 4:41 pm

24. Tsa, Nachmittags

In Bredenhag angekommen meldet sich die Gruppe bei der Burg Bredenhag an und bittet bei den Burgwachen um eine Audienz. Auf Nachfragen welche Gaststätte empfohlen wird, empfiehlt der Gardist den schwarzen Keiler, wo die Gruppe einkehrt. Der Schlafsaal ist bis auf den letzten Fleck überfüllt. Zusätzlich sind Tücher bzw. Laken im Raum aufgestellt um für wenigstens etwas Privatsphäre zu sorgen. Einzig Einzelzimmer sind noch frei, die von den Gruppenmitgliedern gebucht werden. Baduin hingegen zieht es vor in dem Schlafsaal unterzukommen und etwas mehr über die Situation in Bredenhag zu erfahren. Quenja weist den Wirt an eine Suppe für Kinder auszugeben und zahlt entsprechende Silberlinge. Die Geste wird nicht nur von den Kindern dankend angekommen.
Quenja nimmt wahr, dass der Perainetempel die Aufgaben eines Traviatempels zusätzlich erfüllen muss und für die Armenspeisung, die einmal am Tag stattfindet, sorgen muss. Die Golgaritin spendet 5 Dukaten an den Tempel.

25. Tsa

Am nächsten Morgen wird ein gesiegelter Brief zugestellt. Die Gruppe öffnet den Brief, in dem Quenja und Tharalions Bitte nach einer Audienz stattgegeben wird. Am 27. Tsa gegen Nachmittag wird die Audienz gewährt. Die Gruppe nutzt die Tage um sich von der Gesamtlage der Stadt einen Eindruck zu verschaffen.
In der Stadt ist die Stimmung gedrückt. Aufgrund der Konsequenzen des Krieges, unteranderem marodierenden Söldnergruppen, suchen viele Familien in Bredenhag Zuflucht. In Stadtgesprächen am Markttag, bekommt Sheydan mit, dass Waren knapper werden, wodurch die Preise steigen, Krankheiten zunehmen und allen voran die Geflüchteten als Verursacher vorgeschoben werden. Hinter vorgehaltener Hand bzw. zwischen den Zeilen lässt sich aber heraushören, dass die Unfähigkeit Crumolds für Sicherheit zu sorgen ebenfalls wahrgenommen, aber niemals konkret ausgesprochen wird. Die Gerüchte von angegriffenen Soldatengruppen der Armee ziehen auch hier ihre Kreise und sorgen für Verunsicherung. Auch das 2 mal Steuern eingezogen werden, frustriert die Bevölkerung in der Grafschaft.
Quenja und Tharalion nutzen die Zeit ebenfalls sinnvoll. Sie machen ihre Pferde und Lanzen bereit und trainieren den Lanzengang außerhalb der Stadt. Nach und nach strömen immer mehr Zuschauer aus der Stadt. Etwa 200-300 Zuschauer schauen den beiden stolzen Geweihten beim tjostieren zu. Innerhalb der Stadt wird der Zuschauerstrom auch wahrgenommen, wodurch Baduin und Sheydan sich ebenfalls unter die Zuschauer mischen. Vereinzelt nehmen sie Kommentare von „Echt spannend“, über „wenigstens gibt es mal was zu sehen, und das auch umsonst“ bis hin zu „Wir sind am verhungern und kämpfen mit dem Alltag, sind vor Krieg geflohen, und diese feinen Leute, haben nichts Besseres zu tun als sich auf ihrem hohen Ross die Köpfe einzuschlagen?!“.
An Quenja und Tharalion geht die Menschenmasse keineswegs vorbei, beide strengen sich an ihr bestes Können zu demonstrieren und geben ein gutes ritterliches Bild ab.
Baduin „wandert“ zur Burg und möchte sich einen „Überblick“ verschaffen. Als er sich der Burg nähert wird er umgehend von Wachposten vertrieben und verwarnt. Der Horasier geht wieder zurück in die Stadt und sucht sich gleichgesinnte „Handwerker“. Durch die Not im Land sind viele gezwungen auf Phexens Pfaden zu gehen. Baduin bekommt ein Taschendiebstahl mit. Der Dieb flüchtet in eine Seitengasse, doch bevor er in den Beutel schauen konnte wird er von 4 Leute umstellt und hinterhältig ermordet. Der Anführer nimmt den Geldbeutel an sich. Baduin verfolgt ihn wie ein Schatten und sieht, wie jener einen Geldbeutel stiehlt, aber mit dem Diebstahl durchkommt. Baduin vermutet, dass diese Leute einer Organisation angehören muss, wie auch immer sie strukturiert ist. Er spricht den Dieb mit Phexens Grüßen an. Dieser weicht 2 Schritte zurück und verhält sich defensiv. Baduin versucht etwas über eine Art Diebesgilde herauszufinden, aber der Befragte macht Anstalten zu gehen.
Auf dem Marktplatz sieht Baduin wie einige „Wachen“ mit Knüppel bewaffnet die Waren des Händlers beschützen und Diebe davon abhalten zu stehlen. Sie prügeln auf die Diebe ein und es wird in Kauf genommen, falls Extremitäten zu gebrochen werden. Ein raues Klima.

26. Tsa

Die beiden Geweihten setzten ihr Training im Reiterkampf fort.
Sheydan nimmt eine Ansammlung von Menschen beim Firuntempel war, wovon einige ein erlegtes Tier mitbringen und deren Familienangehörigen sie dafür feiern. Offensichtlich haben die Geflüchteten Firuns Segen empfangen und sind auf Jagd in den umliegenden Wäldern gegangen, um ihre Familien zu ernähren bzw. das Fleisch, die Felle für Geld einzutauschen um Kleidung zu kaufen. Es herrscht schließlich nicht nur zwischenmenschlich ein kaltes Klima in der Stadt. Quenja geht zum Boronsanger der Stadt und segnet weitere Gräber, die noch nicht von dem wandernden Borongeweihten geweiht wurde. Ein kleiner Boronsrad gibt an, wie weit der Segnende gekommen ist. Quenja erfüllt ihre Pflicht und legt das Boronsrad entsprechend weiter.

27. Tsa, Praiostag

Der Gerichtstag findet in Bredenhag statt und auch die Gruppe, wie viele in der Stadt wohnen dem Gerichtstermin bei. Der Richter in Praios Gnaden ist Yurris ni Gorbug. Flankiert wird dieser von Praiosgeweihten. Tharalion fällt auf, dass entgegen seiner Erwartung nicht der höchste Praiosgeweihte der Sitzung beiwohnt. Ebenfalls entgegen seiner Erwartung fallen die Urteile besonders schnell und hart aus. Viele Urteile gehen in die Richtung der Aberkennung von Bürgerrechte, um sie danach in die Leibeigenschaft zu zwingen. Die Arbeit wäre dann im Moor zu verrichten, wo diese Torf stechen können. Es wird im Verlaufe der Verhandlungen für den Rondrageweihten deutlich, dass das die Strafmaß von Status und Stand der Bürger abhängig ist. Je höher das Status, desto milder sind die Strafen und desto länger versucht der Richter eine für beide Seiten befriedigende Lösung zu finden. Bei den Menschen mit geringem Status hingegen, wird ohne mit der Wimper zu zucken das „Moor“ verhängt. Pünktlich zur Praiossstunde sind die Verhandlungen vorbei und die Gruppe kehrt in den schwarzen Keiler ein, um beim Mittagessen zu sprechen.
Sheydan, die so eine Art Gerichtsverhandlung nicht kennt, fragt in die Gruppe ob das normal hier so sei. Tharalion nickt kurz, um direkt seinen Unmut über die Art und Weise und mit welcher Härte die Urteile kund zu tun. Offensichtlich wurde mit 2 Maß gemessen, nicht in der Schuldigkeit, aber in der Höhe des Strafmaßes. Auch Quenja kommuniziert ihre Empörung über die Härte der Urteile und unterstreicht dies, indem sie das deutlich mit Worten ausspricht.
Die Gruppe bespricht ihr Vorgehen und macht sich auf dem Weg zur Audienz.
Sie werden von dem Castellan empfangen. Sie geben ihre Pferde ab und den militärisch geschulten fällt auf, dass im Stall mindestens Platz für Pferde einer Schwadrone ist. Der Castellan weist nochmals auf die Etikette, die hier herrscht hin, vor allem mit Blick auf die Nichtgeweihten der Gruppe. Auch das Zaubern ist ohne Erlaubnis ausdrücklich verboten.
Die Gruppe wird angekündigt und spricht bei Crumold vor. In dem Raum sind neben ihm, der erwartet Magier, der auch auf der Spendengala zu sehen war. Hinter ihnen ist ein in Roben gekleideter zu sehen, aber nicht zu erkennen. Die ältere Dame ist die Gemahlin des Grafen. In dem Gespräch werden verschiedene Themen aufgegriffen. Bei dem Steuereintreiber wird Crumold offener, als er für sich wahrnimmt, dass die Gruppe den Fall aufklären könnte und er sein Geld wieder bekommen könnte. Der Steuereintreiber heißt Brendan Gathis und ist in [Ort kann ich nicht lesen] untergebracht. Er hat sein Gedächtnis verloren und die Borongeweihte ist interessiert daran, was dies hervorgebracht hat. Der Graf nimmt dies als Boronqueste wahr und gibt der Gruppe freies Geleit durch das Land (Passierschein A 28, „Darfschein“). Darüber hinaus bittet er die Gruppe einen Gegenstand nach Abilacht? Zu bringen. Es ist ein einige Stein schweres Boronrad.
Beim schwarzen Ritter Eledan? Von Rabenmund reagiert Crumold gelassen und beschreibt ihn als streitsüchtigen, dessen Rang aberkannt wurde und er versucht durch Duelle sich wieder einen Namen zu machen.
Als die angegriffenen Soldatentrupps angesprochen werden, reagiert der Graf mit einer verzögerten Empörung und vermutet den Raubritter Niamat dahinter. Als der frevelhafte Angriff auf die Hesindeartefakte angesprochen wird, verliert er seine Geduld, steht auf und mit Gebrüll tut er seine Empörung über diese Vorfall kund. Sein Gebrüll geht in ein Husten über und anderen Zeichen seines Alters zwingen ihn sich wieder zu setzen. Er gibt Niamat nichit indirekt die Schuld dafür, er hätte es von ihm nicht erwartet aber er wäre nicht überrascht wenn Niamat so weit gehen würde. Crumold beschreibt Niamat als jemanden mit einer goldenen Zunge und er warnt die Gruppe, dass sie ihm kein Wort glauben dürfen.
Die Gruppe wird entlassen und sie besprechen sich im schwarzen Keiler. Tharalion der sich seit einiger Zeit mit Gestein und Metallen beschäftigt, dass das Boronsrad aus purem Odsidian ist und es meisterliches Handwerk erfordert dieses Material so fein zu formen. Er schätzt den Aufwand der Arbeit in mehrere Hundert Dukaten. Auch Sheydan, die sich mit Kunstgegenständen auskennt kommt zum ähnlichen Schluss. Die Gruppe macht sich Richtung Abilacht auf. Auf dem Weg sehen sie an verschiedenen Stellen, sehen sie kaputte Wagen. Vermutlich wurden diese vor einigen Wochen überfallen. Die Gruppe kommt aber unbehelligt in Abilacht an. Das nächste Ziel soll ein Treffen mit Niamat sein, bevor sie den Steuereintreiber aufsuchen.
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Olli

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