Letztes Mal bei DSA 47: Wenn man nicht Nein sagen kann ODER Immer eine gute Tat

Nach unten

Letztes Mal bei DSA 47: Wenn man nicht Nein sagen kann ODER Immer eine gute Tat

Beitrag  BrittaF am Do Feb 08, 2018 9:02 pm

5. des Phex
Mittags auf der Burg von Niamad: Bei der Verabschiedung betont Niamad, dass alle gern gesehene Gäste auf der Burg waren und sind und dass sie in den weiteren Wirren der albernischen Politik hoffentlich nicht als Gegner aufeinandertreffen.
Tharalion spricht Niamad auf Rudraighe an, der aber, ohne weitere Informationen von Tharalion, nicht auf dessen Frage eingeht. Es kommt zum Austausch von „Nettigkeiten“ … nun ist zumindest Tharalion wohl doch nicht mehr ein gern gesehener Gast.
Die Gruppe wird, natürlich mit Sack überm Kopf, zu einem Gehöft am Waldrand geführt. Dort finden sie ihre Pferde und etwas Proviant. Nachdem die Nacht in der Scheune verbracht und dem Bauern einige Silbertaler hinterlegt wurden, soll die Reise über Draustein, Niriansee und Orbatal nach Havena führen. Einige Stunden hinter Draustein stoßen die Abenteurer auf ein ausgeraubtes, niedergemetzeltes Lager. Von acht Personen hat nur eine Frau, verletzt, überlebt. Baduin und Barristan kümmern sich um sie. Es ist Idra, die Frau des Händlers Coran Thudadir, dem Eigentümer dieses Trecks. Außer ihnen gehörten noch zwei Familienmitglieder, zwei Wachen und zwei „Mädchen für alles“ dazu. Die Leichen werden, bis auf Coran, an Ort und Stelle beerdigt. Idra sorgt dafür, dass der Leichnam ihres Mannes auf den Wagen gelegt wird. Baduin erkundet den Lagerplatz und die Umgebung. Er findet Spuren von einer Gruppe von 10 bis 20 Personen, die in Nordostrichtung durch den Wald gelaufen ist. Tharalion erfährt von Idra, dass es sich bei den Angreifern um eine zerlumpte Räuberschar handelte. Einer hatte noch nichtmal Schuhe an. Die Männer erwähnten, dass Aethelred zufrieden sein wird.
Die Nacht an dieser Lagerstätte verläuft ruhig.

6. des Phex
Nachdem Quenja eine Andacht gehalten hat, bricht die Gruppe auf. Idra, samt Wagen und Leichnam ihres Mannes, wird ins nächste Dorf begleitet. Dort angekommen bedankt sie sich bei ihren Rettern und bittet sie, die Übeltäter zu finden. Tharalion nickt (geistesabwesend).
Quenja möchte den Dorfschulzen informieren, muss aber feststellen, dass dieser Ort von dem Dorfschulzen in Draustein betreut wird; hier gibt es nur einen Dorfältesten. Also wendet sie sich an diesen und berichtet ihm von den Geschehnissen. Natürlich werden die Informationen nach Draustein geleitet werden; bis sich von dort aus jemand darum kümmert, werden die Gauner jedoch über alle Berge sein. Deshalb bittet auch der Dorfälteste um die Hilfe der Reisenden. Als einigermaßen ortskundiger Führer begleitet der Köhler Cuanu die Gruppe. Barristan beschwört einen Dschinn, zum Schutz vor heran fliegenden Geschossen.
Die Spur wird an der Stelle aufgenommen, an der Baduin sie tags zuvor hat in den Wald führen sehen. Nach etwa einer Stunde sind laute Stimmen zu vernehmen. Baduin kundschaftet das aus: Auf einer Lichtung stehen eine Hütte und mehrere Zelte, einige Baumstämme sind dort gelagert, fünf Pferde stehen herum. 23 Personen sind in eine hitzige Diskussion verwickelt. Die Gruppe ist in zwei Lager gespalten. 19 junge Burschen und einige Frauen, alle zwischen 16 und Mitte 20, auf der einen Seite und vier ältere Männer auf der anderen. Sie streiten über irgendeinen auszuführenden Auftrag. Alle tragen dem Wetter angemessene Kleidung, nach Räuberbande sehen sie nicht aus.
Die Abenteurer überlegen, wie weiter vorzugehen ist. Cuanu informiert darüber, dass irgendwo hier der Druide Sumurian hausen soll. Tharalion fragt Cuanu, ob ihm der Name Aethelred etwas sage. Tut er nicht. Und den übrigen Anwesenden auch nicht. Also erklärt Tharalion, Idra habe ihm erzählt, dass die Räuber diesen Namen so erwähnten, dass es sich um den Anführer oder Auftraggeber handeln müsste.
Schließlich gehen Tharalion und Quenja direkt zu der Lichtung; die Übrigen halten sich für alle Fälle bereit und Barristan gibt Quenja zum Schutz einen magischen Ring mit. Die jüngeren Leute haben sich mit Äxten, Fackeln und Pfeilen bewaffnet und sind gerade im Begriff aufzubrechen, als die Geweihten die Lichtung betreten. Die Verwirrung ist groß. Die meisten sind verunsichert, aber einer der Älteren, Belfionn, tritt den beiden entgegen: „Euch schicken die Götter!“ Er bittet um Hilfe, um die Hitzköpfe aufzuhalten und erklärt die Situation: Sie sind Holzfäller, können aber nicht arbeiten, da ein alter Mann aufgetaucht ist und es verboten hat, nun wollen die Jüngeren das Problem aus dem Weg räumen. Quenja und Tharalion wollen von den Schwierigkeiten der Leute nichts wissen, sondern nur Auskunft zu dem Überfall auf die Händlergruppe erhalten. Nach einigem Hin-und-Her resigniert Belfionn und ruft Finri, die gestern Wache hielt, herbei. Diese berichtet von Stimmen und Geklapper, das sie gehört hat und dass sie froh war, dass die Verursacher nicht näher gekommen sind.
Quenja und Tharalion raten den Holzfällern davon ab, sich mit einem Druiden anzulegen. Tharalion bespricht das Problem mit Barristan, woraufhin beide zu den Holzfällern gehen und ihnen anbieten, mit dem Druiden zu reden, nachdem zunächst die Spur der Räuber verfolgt wurde. Das Angebot wird gerne angenommen und viele bieten ihrerseits an, bei der Suche und Festnahme der Mörder zu helfen. Tharalion wählt fünf aus: Belfionn, Callahan, den Bogenschützen Rhonwian, Targuin und Lienn.
Zu elft wird die Verfolgung der Spur durch den Wald fortgesetzt. Nach zwei bis drei Stunden teilt sich die Fährte: Eine kleinere Gruppe, ungefähr drei Mann, ist Richtung Straße gegangen, der Rest, etwa 12 Personen, ging parallel zur Straße weiter nach Norden. Die Verfolger teilen sich nicht auf, sondern folgen der Hauptgruppe parallel zur Straße. Nach einer Stunde schallt grölender Gesang durch den Wald. Baduin kundschaftet das aus: 12 Ganoven haben im Wald ihr Lager aufgeschlagen, drei davon halten (nicht wirklich) Wache, die übrigen schmausen, singen und trinken am Feuer; ihre Tonkrüge und Flaschen sehen aus wie die vom Wagen der Händler.
Der Plan ist, das Lager einzukreisen und die Gruppe festzusetzen. Die Bogenschützen sollen für eine bessere Schussposition in Bäume klettern. Der Plan wird ansatzweise so ausgeführt, bis Rhonwian beim Erklettern eines Baumes einen Ast lostritt, der sich krachend den Weg zum Boden durchbricht. Die Wachen horchen auf und alle 12 stehen auf und greifen sich ihre Waffen. Tharalion und Quenja treten an die Lagerstelle und tun kund, dass das Lager umstellt sei. Die Banditen glauben dies jedoch nicht und greifen an. Drei Bogenschützen schießen auf Tharalion, da erscheint eine tosende Windhose, die die Pfeile zur Seite drückt und auch Tharalion umher wirbelt, sodass er schließlich mit dem Rücken zu seinen Gegnern stehenbleibt. Baduin verletzt einen der feindlichen Bogenschützen am rechten Arm, Barristan schleudert einen Feuerball. Danach rennen alle nur noch schreiend herum, nur noch kohlende Fetzen am Leib. Der Feuerball hat bis auf die drei Bogenschützen alle getroffen. Die beiden unverletzten von ihnen versuchen wegzulaufen, stolpern allerdings über Sheydan bzw. Barristan. Schließlich sind alle 12 Räuber festgesetzt. Der verwundete Bogenschütze gibt zu, dass sie die Händler überfallen haben. Mehr ist aus ihm im Beisein der anderen nicht herauszuholen und aus den anderen erst recht nicht. Also wird der Verletzte separiert und erneut befragt: Aethelred ist ihr Anführer, er hat den Überfall befohlen; dem haben sie sich alle verpflichtet; wo Aethelred ist, wird der Bogenschütze nicht verraten, denn alle, die er liebt, sind bei Aethelred.

BrittaF

Anzahl der Beiträge : 174
Anmeldedatum : 30.06.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten