Letztes Mal bei DSA 52: Von Masken und Hexenknoten

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Letztes Mal bei DSA 52: Von Masken und Hexenknoten

Beitrag  BrittaF am Di März 27, 2018 3:50 pm

14. des Phex
Havena
Barristan erwacht in den frühen Morgenstunden im Maskenmuseum. Grund dafür ist mehrmaliges lautes Rumsen, gefolgt von Knirschen und Scheppern. Er hört, dass etwa ein Dutzend Leute das Gebäude betreten und in Richtung der Museumsräume gehen. Auch Weißhaar ist erwacht. Gemeinsam versuchen sie, gegen die Einbrecher vorzugehen, indem sie ihnen den Weg nach draußen abschneiden. Weißhaar, bewaffnet mit einem Dolch, entzündet  eine magische Kerze und ein Bär erscheint. Von jenseits der Tür ertönt ein gellender Schrei. Die Eindringlinge haben mit dem Hausgeist Bekanntschaft gemacht, mit tödlichen Folgen für einen von ihnen. Ein mit Morgenstern und - einem Barristan bekannt vorkommenden - Schild Bewaffneter drischt auf eine durchscheinende Gestalt ein. In der Schildhand hält er zudem besagte Maske aus der Truhe im Keller. Die übrigen Einbrecher kämpfen gegen den Bären. Alle tragen blaue Roben und oktopus-artige Masken.
Nachdem es Barristan nicht gelingt, den Mann mit der Museumsmaske durch einen Zauber zu lähmen, huscht er zur Straße und schlägt Alarm, jedoch ohne dass er irgendeine Reaktion erhält; keine Wachen in der Nähe. Aus dem Gebäude ist ein langgezogenes, tiefes, gruftiges Stöhnen zu hören, das die Niederlage des Geistes anzeigt. Die Diebe bahnen sich durch ein Fenster ihren Weg nach draußen, um nicht am Bären vorbei zu müssen.
Weißhaar und Barristan flüchten sich zum Rondratempel, da sie gegen so viele Gegner nichts ausrichten können. Cian, der gerade Wache hat, erkennt den Magier und eilt von dannen, um Tharalion zu holen. In seinem Eifer lässt er die beiden Hilfesuchenden vor verschlossenen Toren stehen.
Barristan geht zurück zum Museum und versucht, die Fährte der Diebe aufzunehmen. Mehr, als dass sie Richtung Süden geht, ist allerdings nicht zu erkennen. Also untersucht Barristan den toten Eindringling: Der Mann mittleren Alters trägt eine Robe in schmutzigem Blau, eine Krakenmaske, eine Keule, keine Rüstung und eine Kette mit einem Krakenanhänger.

Cian weckt Tharalion und erhält die Anweisung, Lothur und Connar zu holen und die Wachen von Rudraighe zu informieren. Tharalion wirft sich schnell etwas über und greift sein Schwert. Am Tor  des Tempels trifft er auf den erbosten, da nicht eingelassenen Weißhaar. Gemeinsam gehen sie zum Museum, wo Barristan inzwischen im Keller nach der Maske gesehen hat: Sie ist tatsächlich weg. Er erzählt Tharalion, was passiert ist und erwähnt auch den Dämon in der Maske. Tharalion ist entsetzt!
Auf der Straße tauchen zwei Wächter auf und verlangen Aufklärung. Sie kommen aus südlicher Richtung, haben aber niemanden gesehen.
Tharalion will alles über die gestohlene Maske wissen. Er erfährt, dass sie sich seit vielen Jahren in Weißhaars Besitz befindet, dass dieser allerdings erst seit gestern Nacht weiß, dass fremde Mächte sich dafür interessieren. Es ist eine der ersten Masken, die Weißhaar zusammen mit dem Gebäude erstanden hat.
Tharalion will auch die Todesursache des Eindringlings wissen. Also erzählt Weißhaar von dem Geist, der das Haus schützt.
Schließlich lässt Tharalion sich die gestohlene Maske beschreiben - sie ist den Holz-Krankenmasken ähnlich, aber aus Meerschaum - und will natürlich die Kirchen einbeziehen. Der Rondratempel ist bereits involviert und Maegharin, Tempelvorsteherin des Neuen Efferdtempels, soll von Barristan in Kenntnis gesetzt werden, da sie es hier anscheinend mit dem Widerpart Efferds zu tun haben. Also eilt Barristan dorthin.

Tharalion und Weißhaar bleiben beim Museum. Letzterer bietet an, eine genaue Zeichnung der Maske anzufertigen und berichtet auf Tharalions Nachfrage hin von dem Einbruch in der vorangegangenen Nacht. Tharalion versucht auszuloten, welche Kenntnisse Weißhaar im Bereich der Magie hat und findet nichts Ungewöhnliches. Weißhaar möchte von Tharalion eine Zusage, dass die magischen Masken und der Geist nicht gegenüber der Praioskirche erwähnt werden. Auch dass Tharalion die Boronkirche informiert, ist nicht in seinem Interesse. Deshalb versucht der Druide, Tharalions Wohlgefallen - und entsprechende Zusage - mit einer besonderen Spende an den Tempel zu erwecken. Es handelt sich um eine Maske, die der Rondrageweihten Delia Sturmtochter gehört haben soll. Die Situation spitzt sich zu, da der Rondrianer natürlich nicht käuflich ist. Weißhaar droht, dass die Maske nie den Weg zu Tharalion finden wird. Tharalion droht mit der Praioskirche. Es endet damit, dass Weißhaar einlenkt, seine Situation erklärt und sich entschuldigt. Darüber hinaus versichert er, dass die Maske der Sturmtochter natürlich ihren Weg zu Tharalion finden wird. Die dargebotene Hand nimmt Tharalion - leider bzw. glücklicherweise - nicht an.
Vor dem Museum trifft Tharalion auf Ordhana, die nicht glücklich ist, als Letzte informiert worden zu sein. Tharalion möchte mit ihr unter vier Augen über die entwendete Maske sprechen und wird sie aufsuchen, sobald Barristan zurück ist.

Barristan berichtet Maegharin vom Einbruch in das Maskenmuseum und dem gefährlichen Gegenstand, der gestohlen wurde. Dabei lässt er alles, was Weißhaar belasten könnte, aus. Auch den Erzgeist erwähnt er nicht. Maegharin interessiert, was der Magier in der Maske gesehen hat und möchte alles über den Anführer des Überfalls wissen, dessen Morgenstern einem Seeigel ähnlich sah. Nach dem Gespräch macht Barristan sich auf den Rückweg zum Museum. Maegharin lässt die Tempelwachen verstärken.

Auf seinem Weg durch das frühmorgendliche Havena gerät Barristan in einen Hinterhalt. Er kann noch Glumander zu Tharalion schicken („Werde angegriffen. Schicke Licht. Hilfe.“), da greifen ihn die drei Maskierten in Robe, bewaffnet mit Entermesser bzw. Keule, an. In dem Kampf, der sich entspinnt, tötet Barristan den Keulenschwinger, kann aber auch nicht jeden Schlag parieren. Als Tharalion hinzukommt, wollen die verbleibenden Angreifer fliehen und ersterer sieht sich einem Rondra-Dilemma gegenüber  scratch  Geschickt löst er die Situation, indem er einen Flüchtenden, ohne Einsatz seines Schwertes, zu Boden wirft. Barristan streckt den anderen nieder, was dieser nicht überlebt. Es bleibt ein Überlebender, der natürlich zur genaueren Befragung mitgenommen werden soll. Also kümmert Barristan sich um dessen Verletzungen, während Tharalion ihm die Maske abnimmt. Die zum Vorschein kommende Frau schreit laut um Hilfe, bevor Tharalion seinen Plan, sie mit ihrer Robe zu knebeln, umsetzen kann. Aus der einen Richtung der Gasse eilt eine Zweierpatrouille der Stadtwache herbei, aus der anderen zwei Krakenmasken, von denen einer einen Pfeil abschießt. Tharalions Versuch, den Pfeil abzufangen, missglückt und die Frau wird ins Bein getroffen. Der Bogenschütze vergewissert sich kurz seines Treffers, dann ziehen die Masken sich zurück. Tharalion hat so eine Idee, dass der Pfeil vergiftet sein könnte, also beeilen er und Barristan sich, die Verletzte an einen sicheren Ort, zum Rondratempel, zu bringen. Die Wachen sollen sich um die Leichen kümmern. Am Tempel angelangt, die Frau beginnt inzwischen zu röcheln, schickt Barristan Tharalion zum Perainetempel, um ein Antidot zu holen. Dieser schickt jedoch seinerseits Barristan, dies zu erledigen, damit erselbst einen Heilsegen sprechen kann. Also eilt der Magier zum Tempel, „überfällt“ Harloran, erhält ein Antidot und eilt zurück zur Verletzten. Das Einflößen des Tranks sichert ihr Überleben und Barristan versorgt ihre Wunden an Arm und Bein.

Im Sumpf
Nachdem die Leichen bestattet und der Segen gesprochen wurde, entfernt Quenja die dämonischen, Thargunitoth zuzuordnenden Zeichen vom Altar und nimmt die Pergamente an sich.
Zurück in Moorloch möchte Jens, der Dorfälteste, wissen, was passiert ist. Raike berichtet (eine mehr oder weniger heldenhafte Geschichte - schlecht erzählt). Jens reicht Quenja einen Beutel mit 18 Silbertalern, die das Dorf gesammelt hat. Quenja nimmt fünf heraus und gibt sie Sagarta. Den Beutel reicht sie an Baduin weiter, der ihn, ohne ihn zu öffnen, an Sheydan weitergibt. Diese nimmt sechs Taler heraus und gibt den Rest an Jens zurück, der die verbliebenen Münzen wieder den Dorfbewohnern aushändigt. Sagarta tauscht die fünf Silbertaler gegen die Knochenpfeife von Jens.
Quenja warnt, dass der Verursacher der jüngsten Schrecken noch lebt und entkommen ist. Sie beschreibt den Mann und erfährt, dass ein ähnlicher Mann vor einiger Zeit hier war und durch das Moor geführt werden wollte, auf der Suche nach alten Ruinen. Kurz darauf hat Trappenfeld seine Exkursion gestartet. (Trappenfeld hatte damals behauptet, die Ruinen selbst entdeckt zu haben.)

15. des Phex, im Sumpf
Nach einer weiteren Nacht in dem Dorf führt Raike die Gruppe wieder nach Havena. Unterwegs stolpert Baduin allerdings durch einen Flecken mit Blumen und der Trupp bewegt sich daraufhin im Kreis. Dies fällt Quenja und Sheydan nach einigen Stunden auf. Raikes Rat wird eingeholt. Sie weist erneut darauf hin, dass die Blumenfelder, Hexenknoten genannt, nicht zu betreten seien. Anscheinend ist aber genau das passiert, sodass man nun seinen eigenen Sinnen nicht mehr trauen könne. Es gibt nur wenige Berichte von Leuten, denen dies passiert ist, die aus dem Sumpf herausgekommen sind.
Quenja geht zu der Stelle mit den beschädigten Pflanzen, tut irgendetwas, steht wieder auf, nichts passiert. Sie bittet Sagarta um Hilfe. Die Boroni garantiert, dass alle in Sicherheit sind und sie uns leicht aus dem Sumpf herausführen könnte, wenn Quenja es nicht erst selbst versuchen möchte. Quenja nimmt die Aufgabe an. Sie kniet sich bei dem  Hexenknoten hin, trinkt einen Schluck Boronwein und spricht Gebete. Baduin tut es ihr gleich. Die beiden sehen einen Fischer, der beim Fischen aus dem Boot fällt und im Moor versinkt, ein Fisch tänzelt durch das Wasser. Dann kommen sie wieder zu sich und Quenja weiß, was zu tun ist. Sie angeln und fangen einen etwa ein Schritt langen Fisch. Als sie ihn herausziehen, fängt er an zu schreien. Quenja tötet den Fisch, der daraufhin vor ihren Augen zerfällt. Der Fluch ist gebrochen.
Aufgrund der Verzögerung geht es erst am folgenden Tag zurück nach Havena. (16. des Phex)

BrittaF

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