Letztes Mal bei DSA 53: Lästerung im Göttinnenhaus: Das Geständnis einer Sektiererin.

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Letztes Mal bei DSA 53: Lästerung im Göttinnenhaus: Das Geständnis einer Sektiererin.

Beitrag  Olli am Do Apr 05, 2018 7:19 pm

Letztes Mal bei DSA 53: Lästerung im Göttinnenhaus: Das Geständnis einer Sektiererin.

14. Phex, zur frühen Morgenstunde
Nachdem Tharalion und Barristan erfolgreich verhindert haben, dass die Sektiererin von ihrem Kult zum ewigen Schweigen gebracht werden konnte, besprechen die beiden die Geschehnisse. Tharalion fragt nach den genauen Vorgängen des Einbruches, der Angreifenden insbesondere die Gegebenheiten um die Leiche, die seltsam verdreht war und des Geistes, der offensichtlich dafür verantwortlich war. Auch fragt Tharalion genauer nach um die Person Weißhaar und warum Barristan zu der späten Abendstunde im Maskenmuseum war. Barristan bittet um Tharalions Wort es nicht weiterzuerzählen, worauf der Geweihte einschlägt, solange er nicht gegen seinen Moralkodex verstößt. Im Vertrauen verrät Barristan dem Rondrageweihten, dass er einen Erdgeist herbeigerufen hat, damit dieser Alarm gibt, wenn die Einbrecher ihr Werk vollbringen. Der Magier ist besorgt, dass sein Ruf und seine monatelange Arbeit zu Nichte gemacht werden, wenn rauskommt, dass er gegen das strikte Magieverbot in der Stadt verstoßen hat. Tharalion versteht seine Bedenken, betont aber, dass er Diener der heiligen Löwin ist und kein Praiorit. Darüber hinaus erzählt Barristan, dass Weißhaar ein Magiebegabter ist, der vor allem Natur verbunden ist und seine Zunft dafür bekannt sei, Erinnerungen zu manipulieren. Seine Astralkraft ist ähnlich mächtig wie Barristan. Der Magier bittet den Geweihten nicht weitere Behörden einzuschalten, zum Beispiel die Boronkirche wegen des Geistes und insbesondere nicht die Praioskirche aufgrund des magischen Wirkens und dem Geheimnis bzgl Weißhaars.
Der angeschlagene Magier bittet den Rondrianer um einige Stunden Schlaf, um danach die Gefangene ebenfalls zu verhören. Der Geweihte nickt, bietet ihm eine Zelle an und verbindet den Magier; nach seiner Auffassung fachmännisch (inklusive gratis Wundbrand: heeeeeeey…).
Tharalion erstattet Bericht bei Ordhana und hält dabei sein Versprechen gegenüber Barristan bzgl. Des magischen Wirkens und der Magiebegabung Weißhaars. Bezüglich der Konsultation anderer Kirche meint Ordhana, dass bisher der Geist nicht aufgefallen sei und es doch verwerflich sei, wegen so einer Lappalie den Anschein zu erwecken, dass die Rondrakirche der Aufgabe nicht gewachsen sei. Tharalion stimmt dem zu und bespricht das weitere Vorgehen. Schritt 1: Befragung der Gefangengen. Schritt 2: Einmarsch in das Nest der Kultisten. Schritt 3: ______. Schritt 4: Glorreicher Sieg, Ruhm und Ehre. Nach der Morgenandacht geht Tharalion zu Dalpert um mehr Wissen über Magiebegabte zu erfahren. Der Hochgeweihte der Allwissenden bedankt sich bei Tharalion für den Schutz der Rondrakirche in der letzten Zeit und ist voll in seinem Element, als er dem Rondrageweihten sein Wissen teilen kann. Tharalion bekommt einen Crash-Kurs über Schelme, Scharlatane, Shamanen, Hexen, Elfen, Geoden und Druiden. Tharalion würde Weißhaar zur letzteren Gruppe zählen. Diese Exkursion hat gerade mal 5 Stunden in Anspruch genommen.
Während dessen wacht Barristan von seinem, nennen wir es mal „Schlaf“, auf und merkt sofort, dass etwas mit seinem Verband nicht stimmt. Sie sind nicht nur vollgesuppt, sondern nachdem der Magier die Verbände entfernt, sind Verbandsreste in der Wunde zu finden. Der Magier grummelt verärgert an sich rein „Hätte ich das doch gleich selbst gemacht“, und verbindet sich selbst, diesmal fachmännisch. Danach legt er sich hin um nun endlich seinen erholsamen Schlaf zu bekommen. Bevor man überhaupt von erholsam und Schlaf reden kann, donnert es an der Tür. „Barristan! Aufwachen!“. Der Magier raunzt den Geweihten an, warum denn jetzt schon und was war das überhaupt mit dem Verband. Der Geweihte ist stutzig, da er sich ziemlich sicher, dass er alles richtig gemacht hat. Er merkt aber, dass es Barristan schlecht geht. Beide finden es eine gute Idee zur Perainekirche zu gehen. Schließlich hatten die Angreifer auch mit Gift zu tun. Die beiden geben ein interessantes Duo ab. Der in vollplatte gerüstete Ritter stützt den in Roben gekleideten Magier mitsamt Magierstab in der Hand. Im Perainetempel angekommen werden sie von Harloran empfangen, der skeptisch beide anschaut „Wem von euch geht es dieses mal nicht gut?“, es wird auf den Magier gedeutet. Der Hochgeweihte begutachtet die Verletzungen und den Verband. Er kommt zum Schluss, dass eine mangelhafte Behandlung weitrechende Konsequenzen mit sich tragen könnten (Gratiswundbrand). Während er den Verband erneuert fragt der Geweihte den Magier was passiert sei. Auf die Zwischenfrage ob es gegen finstere Mächte geht, antworten der Magier und der Rondrageweihte zeitlichgleich „Immer“. Der Perainegeweihte nickt und bietet Barristan eine weitere Behandlung an, damit er gestärkt den Kampf gegen den Kult aufnehmen kann. Barristan stimmt dem zu. Drei Tage hintereinander muss der Patient mit dem Perainegeweihten Gespräche über seine Verfehlungen und Lebensziele führen. Der Patient nimmt anschließend in sauberem Wasser ein Bad, um sich auch körperlich reinzuwaschen. Barristan erzählt dem Geweihten, dass er in der Stadt verbotener Weise Magie gewirkt hat, aber mit dem Ziel, Angreifer abzuwehren und Leben zu schützen. Darüber hinaus erzählt Barristan über seinen Zwiespalt mit dem Wasser. Er fühlt sich einerseits so als hätte er das Element Feuer und damit sich selbst verraten, andererseits verfolgt er das Ziel alle Elemente zu meistern. Dieses Gespräch dauert etwa eine halbe Stunde. Schlagartig fühlt sich Barristan besser, körperlich und seelisch: Als hätte er schweren Ballast abgeworfen, welchen er lange mit sich trug. Harloran erwartet Barristan wieder am nächsten Tag.
Barristan und Tharalion gehen zurück in den Rondratempel um die Gefangene zu verhören. Sie wurde verköstigt, aber war ansonsten stets gefesselt, geknebelt und wurde nach Tharalions Anordnung rund um die Uhr bewacht.
Nachdem ihr der Knebel abgenommen wurde und sie aufgefordert wurde zu reden, ist das erste was sie tut im heiligen Haus der Löwin zu lästern. Der Rondrageweihte weist sie wütend zurecht und droht mit dem Zorn der Göttin. Genau in dem Moment als Tharalion zu Ende spricht, ist ein lauter Donnerschlag zu hören. Die Gefangene zuckt zusammen und ist von Furcht erfüllt.
Barristan fängt an ihr mittels Logik auf sie einzureden: Wenn sie jetzt anfängt zu reden und wichtige Informationen preisgibt, dann kann sie in ihrer bescheidenen Lage nur gewinnen. Kosten/Nutzen technisch bedeutet dies, dass sie die Informationen preisgibt und auf mildere Strafe hoffen kann. Die Gefangene wehrt ab, da sowieso alles zu spät sei und ihr Gott obsiegen wird.
Tharalion der die Nähe seiner Göttin spürt beginnt ein tiefgreifenderes Gespräch an. Wenn der Wille da ist, gibt es eine zweite Chance wieder auf den rechten Pfad zu kommen. Zwar gibt es unweigerlich bitter böse Strafen auf Dere, doch sie hat noch die Möglichkeit ihr Seelenheil zu retten. Das ist der wunde Punkt bei der Gefangenen, da sie nicht mehr an eine Läuterung glaubt, aber um ihr Seelenheil fürchtet. Das Gespräch zieht sich bis spät in die Nacht. Es stellt sich heraus, dass die Gefangene Siona Collen eine verblendete Anhängerin des Götzens Yona Hoh ist. Sie hat sich von dem Glauben der Zwölfe abgewandt, weil sie sich verraten gefühlt hat. Sie beschreibt die Gemeinschaft als eine die sich mit Achtung begegnet und sie sich ernst genommen fühlt. Im Alltag insbesondere bei ihrer Arbeitsstelle als Putzkraft im Admiral Sanin, ist sie mit Hochnäsigkeit und Arroganz konfrontiert.  Ihr Mann Gun Collen, Arbeiter im Werk Sao Dubh ist ebenfalls der Sekte angehörig und konvertiert. Siona erzählt von einigen Gegebenheiten wo sie die Macht Yonah Hohs bezeugen kann. Da ist zunächst der Vorzeigekämpfer Firl („Gubbel MC Gubbel, Gubbel“) Krankenarm zu nennen. Dieser hatte nach einem Kampf seinen Arm verloren und durch die großartige Macht Yonah Hohs ist ihm ein neuer Arm gewachsen.
Tharalion erkennt, dass obwohl Siona so extrem indoktriniert ist, sie bereitwillig nach besten Wissen und Gewissen Auskunft gibt, wenn der Geweihte fragt.
Siona berichtet von weiteren „Wundern“ ihres Gottes wo beispielsweise ein Mensch und ein Hummer in einem Ritual gekreuzt wurden. Dieses Mischwesen ist dann ins Wasser verschwunden.  Ein von vielen wunderbaren Geschöpfen, wie der Riesenkraken, der hinterhältig gemeuchelt wurde. Weitere Söhne und Töchter des Yona Hoh sind Meereslebewesen wie mächtige Quallen und große Tintenfische.
Auch giftige Pflanzen wie der Schwamm, dessen Gift die Opfer zwingen den Schwamm zu verteidigen, bis sie sich selbst aufgezehrt haben. Leider ist ein Vorfall nicht zu Ende gegangen und das Opfer hat überlebt, von einem Kampf ist die Rede gewesen. Sie zeigt Verständnis dafür, dass die Gruppierung Gift genutzt hat, um sie mundtot zu machen damit die Gruppe geschützt bleibt. Die weitere Befragung ergibt, dass ein Zwerg der Gruppe bedrohlich nah gekommen sei und ihr Kult dafür gesorgt hat, dass ihm Steine in den weg gelegt wurden und er letztendlich von Yona Hoh gerichtet wurde. Dieser Zwerg war Meister Aquatus und diese Information wird wie ein Feuerball bei Barristan einschlagen. Dies wird dann persönlich werden. Auch spottet Siona über die beiden Sonnenanbeter, die beim Versuch in Nahemas Turm einzudringen gestorben sind.
Angeführt werden die Sektierer von der hohen Priesterin. Alle Mitglieder sind während der Treffen stehts verhüllt und tragen Masken, die an einen Kraken erinnern. Auch weitere Symboliken weisen auf den Kraken. Siona behauptet, dass die ganze Stadt schon unterwandert sei, aber bei dem letzten Treffen waren insgesamt 17 Leute anwesend, so viele hatte sie bisher noch nie gesehen. Die Treffen finden wöchentlich statt und es wird auf bestimmten Plätzen Symbole oder Zeichen platziert, die auf das nächste Treffen hinweisen. Zur Gruppe ist Siona über Raidri Rothair, ein Kellner im Admiral Sanin, gestoßen. Im selben Betrieb residiert auch seine Eminenz der Hesindekirche.
Siona berichtet, dass die hohe Priesterin in einer Vision gesehen hat, dass in der Nacht vom 16. Auf den 17. Phex etwas „Großes“ passieren wird. Was genau weiß sie selbst allerdings nicht.
Tharalion fragt bezüglich Magiebegabten und den letzten Geschehnissen in den vergangenen Monaten in Havena. Stolz berichtet Siona, dass sie einen Magier für ihre Sache gewinnen konnten, der aber leider verstorben sei. Das war übrigens der Magier, der durch die Gruppe gelegt wurde, bzw. den Praios brennendes Licht gerichtet hat.  
Auf die Frage warum die Gruppe den Barristan berichtet sie, dass sie Blut eines Magiebegabten benötigten und noch eine Rechnung mit ihm zu begleichen hatten. Nach Informationen war er unter anderem dafür verantwortlich, dass der Delfinplatz, der als Ritualort genutzt war, „entweiht“ wurde.
Ein Zusammenhang vieler Geschehnisse in Havena ist zu erkennen. Was wird passieren wenn Baduin, Sheydan und Quenja am wieder am 16. Phex einkehren. Welches Unheil wird über die Gruppe, die Stadt oder gar ganz Aventurien kommen? *döm döm döm*


Olli

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