Letztes Mal bei DSA 58: „Ah eine Heldengruppe in unserer Stadt. Das kann nur Gutes bedeuten!“

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Letztes Mal bei DSA 58: „Ah eine Heldengruppe in unserer Stadt. Das kann nur Gutes bedeuten!“

Beitrag  Olli am Do Mai 24, 2018 4:13 pm

Letztes Mal bei DSA 58: „Ah eine Heldengruppe in unserer Stadt. Das kann nur Gutes bedeuten!“

17. Phex, Geschehnisse während der Downtime

In der etwa 1-monatigen „Downtime“ gehen unsere Helden ihren alltäglichen Dingen nach. Einige beten und meditieren in ihrer Entrückung, andere schreiben Berichte über die Geschehnisse, wieder andere gehen einem „Vorfall“ in der Kanalisation statt: Der Hochgeweihte der Praioskirche Greifas wurde mit durchgeschnittener Kirche aufgefunden. Ein ganz normaler aventurischer Monat, in einer ganz normalen Stadt, in der eine ganz normale „Heldengruppe“ ihrem Werk nachgehen: Helden sein.
Quenja und Barristan gehen dem Mord nach. Ihre Erforschungen ergeben, dass an dem Tag des „großen Unheils“, der Praiosgeweihte Greifas mit einer Abordnung am Hafen erschienen ist, um dort einige Sektierer ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Dabei waren ihnen die Hilfe des Herren des Lichtes in Form von Wundern gewiss: Mehrmals erschien aus der dunklen Wolkendecke der helle, leuchtende Blendstrahl aus Alveran. Allerdings ist es bei den Kämpfen zu einem Durcheinander gekommen und die Abordnung der Kirche entpuppt sich als die gute alte Gurkentruppe. Im Tumult ist ihr Anführer Greifas verschwunden.
Die Stimmung in der Stadt ist deutlich umgeschlagen. Während vor den Geschehnissen des 16. Phex ein familiärer, freundlicher, offener und leichter Umgang in den Straßen Einzug hielt, ist jetzt Strenge, Distanz, Kälte auf der Tagesordnung. Es sind viele gestorben und Tag für Tag werden neue Namen von Sektierern und Frevlern bekannt. Es wird viel getuschelt, man bleibt unter sich. Aber Zeit für ein humorvolles Schwätzchen ist nicht mehr vorhanden. Insgesamt sind 300 Menschen sind in der Nacht des 16. Phex umgekommen. Über 100 gehörten der Stadtwache an. Die Stadtwache wurde in mal eben  auf die Hälfte dezimiert. Die Armee wird auf Anordnung der Regentin eingesetzt, um die Sicherheit der Stadt aufrecht zu erhalten, während der Stadtwache händeringend nach neuen Rekruten sucht. Nicht alle Anwärter entpuppen sich als diensttauglich.
Einige der Verstorbenen werden zur Boroninsel gebracht, wo viele Andachten und Segen gesprochen werden müssen. Quenja führt ihre Aufgaben mit einer gewissen Euphorie durch; durch die Entrückung während der Geschehnisse ist sie Boron sehr nah gekommen. Auch ein verstrahlter Rondraritter, Tharalion, schaut kurz vorbei, spricht einen Grabsegen und geht wieder.
Die meisten Menschen in der Stadt werden auf Efferdswegen bestattet. Ein Großes Schiff wird auf die offene See geleitet und angesteckt. Dieses Schiff gehört Vikushmar, die Hohepriesterin des Frevlerskultes von Yona-hoh. Während der besagten Nacht hat der tobende Kraken im Hafen viele Schiffe zermalmt, aber alle Schiffe die zu Vikushmar gehören blieben unversehrt. Im Stadtrat bricht ein politischer Kampf aus, wem das große Vermögen Vikushmars zugesprochen wird, da es keinen Erben gibt.
Der Platz um den abgebrannte Efferdtempel, inklusive des Brunnens wird von allen Bewohnern gemieden. Es hat sich dort ein Nimbus des Unbehagens breit gemacht und es soll dort spuken. Barristan und Quenja untersuchen den Brunnen und den Platz und kommen zum Schluss, dass Aufgrund der Beschwörung eines 8-gehörnten Dämons und die Entweihung des Efferdtempels, dieser Ort als Unheiligtum gilt. Im Brunnen befindet sich noch Grütze, die Überreste des Dämons „Ulchuchu“. Der Zierbrunne wird trockengelegt und die Überreste des Dämons werden mithilfe von Öl verbrannt. Hier hilft in der Tat die Devise: Viel hilft viel. Barristan ist Feuer und Flamme.
Der Frühling beginnt.
Die Hochgeweihte des Efferdtempels Mecarin erholt sich. Sie ist mit ihren Geweihten, Novizen und Akoluthen in den alten Efferdtempel untergekommen. Persönliche und politische Dispute mit Graustein inklusive.
Die Gruppe wird von Herdogan einzeln ins Rathaus gebeten. Jeder wird um die persönliche Meinung gefragt, wie mit den Angehörigen der Sekte verfahren werden soll. Es ist ein öffentlicher Gerichtstag geplant, wo über das Urteil der Angeklagten entschieden werden soll.
Barristan ist dafür den Anführer als Statement hinzurichten, um ein Zeichen zu setzen, findet aber wichtig, dass die Unschuldigen auch freigesprochen werden sollen. Gerechtigkeit ist hier wichtig.
Sheydan ist ähnlicher Meinung, die großen Tieren hinrichten, aber eher im kleinen Rahmen arbeiten.
Quenjas Blickwinkel ist ein anderer. Es soll versucht werden die Seelen der Frevler zu retten, indem sie mit dem Eidsegen schwören, dass sie wieder auf den rechten Pfad wandern. Falls diese diesen Schwur nicht leisten können oder wollen, soll Ihnen vor ihrer Hinrichtung noch die Möglichkeit gegeben werden dem Bösen abzuschwören, damit ihre Seele nicht in die Niederhöllen gebannt werden.
Ähnlich sieht das Tharalion. Es ist wichtig ein Statement zu setzen, aber es soll der Versuch unternommen werden, die Seelen vor den Niederhöllen zu retten.
Gerichtstag
Etwa 30 Männer und Frauen werden angeklagt, 10 davon erhalten die Todesstrafe, einige wenige sind unschuldig und die meisten werden zum Torfstechen verdonnert, was in Kombination mit ihren Verletzungen oder Gesundheitszustand einer Todesstrafe gleichkommt. Die lebenden Schuldigen werden gezeichnet, Brandzeichen, das Trennen von Ohr, Nase etc. soll als Mahnmal getragen werden, sodass jeder erkennen kann, dass diese Person mit den Mächten des Bösen paktiert hat, so ein Zeichen wie es trägt Baduin, nur von Menschenhand gemacht. 10 weitere Personen werden steckbrieflich gesucht.
Mit den Hinrichtungen oder am Wegraffen von nicht abgeheilten Wunden oder nicht auskurierter Krankheiten hat Havena insgesamt 350 Menschen eingebüßt.
Vorhaben der einzelnen Helden in der Downtime im Überblick
Barristan will sich einmal Baduin schnappen, um wieder außerhalb Havenas einen Luftdjinn herbeizurufen. Der Djinn soll von den Geschehnissen, insbesondere der Beschwörung in der Naht vom 16. Phex berichten. Darüber hinaus wartet Barristan auf weitere Instruktionen seine Akademie.
Sheydan schreibt einen Bericht über die Geschehnisse der letzten Zeit. Zentral sind auch hier die Geschehnisse in der Nacht des 16. Phex. Der Bericht geht an ihren Schwertmeister.
Quenja schreib ihren Bericht, den sie nach Punin schickt. Ihr nächster Schritt ist es dem Untotenbeschwörer, den sie im Sumpf begegnet sind, nachzugehen. Der nächste Anhaltspunkt ist die Trapenfeldexpedition. Einige Informationen von Exponaten der Expedition hat sie aus älteren Ausgaben der Fanfare erhalten. Ein Exponat ist ein Schädel, mit einer schwarzen Patina, den die Gruppe, außer Quenja, bereits kennt, von der Austellung vor einigen Monaten. Die gesammelten Informationen überreicht Quenja Sargata.
Tharalion führt seine erste Karmalqueste durch. Die letzten Begebenheiten, insbesondere die Suche und das Finden des Löwinnenschwert geben dem schon entrückten und verstrahlten Geweihten noch einen Grund mehr jetzt den engsten Kontakt zu seiner Göttin zu suchen. Nach den Geschehnissen des 16. Phex, ist Tharalion ist überzeugt, dass er zu etwas höheren Berufen ist. Er gibt den Auftrag von Rudraighe ab, die Infos aus Lyngwyn einzuholen, um eine Burg im Handstreich zu nehmen. Tharalion versinkt in tiefe Gebete und Meditationen, um Kontakt Rondra im Zwiegespräch zu kommen. Er wirkt unter anderem 12 Wunder: die 12 Segnungen. Der Eidsegen wird gesprochen, um das Gelübde der Rondraritter des Tempels zu erneuen. Als Dank an Ni Lludovan über das Teilen ihres Wissens über Tharalions Schwert und ihre Zeit und Geduld als Lehrmeisterin über Gesteins- und Hüttenkünde, spricht Tharalion einen Feuersegen auf eines der Essen im Ingrimmtempel. Viele Leben hat der 16. Phex gefordert, sodass Tharalion der Boronkirche mit ihrem Grabsegen hilft. Die andere Seite, die Seite des Lebens kommt aber nicht zur kurz. Ein Geburtssegen spricht Tharalion für ein Neugeborenes. Der Rondrageweihte musste nur den richtigen Zeitpunkt abwarten, eine Tsa-Geweihte stalken und das Neugeborene segnen. Viele der Hinterbliebenen und Überlebenden des 16. Phex hatten durchaus den Bedarf an einen Harmoniesegen. Die Verwundeten im Perainetempel haben bei schmerzhaften Behandlungen den Märtyrersegen bekommen und diejenigen an der Schwelle des Todes den Heilungssegen. In der Rondrakirche segnet Tharalion das Festmahl mit einem Speise- und Tranksegen. Bei einem Trainingskampf zwischen dem jungen Novizen Aldan und den durchaus gelangweilten Cian, der arrogant und mit Spiel die Angriffe Aldans parriert, nimmt Tharalion Aldan zur Seite und gibt ihm ein paar Tipps und klopft ihm dabei auf die Schulter. Das Training fährt fort und nach einigen Schlagabtauschen landet Aldan einen Glückstreffer und Cian kassiert eine saftige Platzwunde am Kopf. Den Weisheitssegen bindet Tharalion zwecks Objektweihe an eine Feder und schenkt diese Barristan (+7 KL, +7 IN für 17 Stunden, 16 Monate geweiht bis zur Nutzung) für seine Taten wider dem Bösen. Aldan erhält ein Amulet mit einem gebundenen Schutzsegen.
Der Höhepunkt der Karmalqueste erlebt Tharalion am 4. Peraine, am Tag der Thalionmel.
Der Praiostempel der Stadt ist immer noch führerlos, da es keinen direkten Nachfolger zu geben scheint. Quenja schlägt vor mit der Gruppe zur Trapenfeldexpedition aufzumachen. Der Untotenbeschwörer hatte ebenfalls einen schwarzen mit Runen verzierten Schädel. Baduin merkt an, dass er die Zeichnung, die er bei der Ausgrabungsstätte vor einigen Monaten gefunden hat, in die Obhut der Hesindekirche gegeben hat, damit dieses gefährliche Wissen dort sicher verwahrt werden kann. „Zufälligerweise“ entpuppt sich dieser gute Plan als Farce. Dalpert gibt mit gesenktem Kopf zu, dass dieses Schriftstück verschwunden ist. Baduin erinnert sich aber, dass dieses Schriftstück eine Blaupause war. Der Zwergenschädel ist dem Modell nachgebaut und wurde dort mit Edelsteinen verstärkt. Im Nebensatz erklärt Barristan, dass diese Edelsteine die magische Kraft um ein Vielfaches katalysiert und potenziert.
Barristan, Sheydan, Quenja und Baduin machen sich zur Trapenfeldexpedition auf. Baduin lotst die Gruppe souverän durch das Gebiet und nach 2 Tagen kommen sie ohne Zwischenfälle an.
Die Gruppe wird erfreut von Trapenfeld empfangen, verhält sich aber distanziert zu der bis vor kurzem noch unbekannten Borongeweihten. Trapenfeld berichtet, dass es keine neuen Zwischenfälle mehr gegeben hat und sehr viel mehr geborgen werden konnten. Auch haben sie neue Räume entdeckt, sind aber auf neue Schwierigkeiten getroffen: Wasser. Barristan nickt verständnisvoll. Sie können noch nicht weitergraben, da es dauert bis die Räume trockengelegt sind und sie sicher weitergraben können.
Die Golgaritin fragt Trapenfeld nach einem älteren Mann [hier genaue Beschreibung eingefügt]. Dieser war im Sumpf und Umgebung unterwegs und soll auch diesen Ort besucht haben, genau wo jetzt die Ausgrabungsstätte ist. Auf die Frage, ob Trapenfeld diesen Mann kennt, verneint Trapenfeld. Quenja und Sheydan fällt auf, dass die Verneinung etwas zu schnell als Antwort gekommen ist. Er sei der Erste hier gewesen. Quenja weist ihn daraufhin, dass Schriftstücke neueren Datums gefunden worden seien und verweist auf die Zeichnung des Schädels, die zufällig aus dem Hesindetempel entwendet wurde. Darüber hinaus erzählt Quenja von dem Nekromanten von dem Moor, der einen ähnlichen Schädel bei sich trug und Boronfrevel begangen hat. Sie will diesen zu seiner gerechten Strafe zu führen. Trapenfeld stimmt dem zu. Quenja macht Anstalten zu gehen und ermahnt Trapenfeld, dass die Totenruhe von Grabstätten, sollten sie gefunden werden, nicht gestört werden soll und geht dann.
Trapenfeld geht auf die Tulamidin zu und fragt, wieviel die Informationen an eine solche Person wert seien oder jemanden kennen würde der Informationen hat. Sheydan antwortet, ist es uns das wert? Trapenfeld bleibt sprachlos. Daraufhin spricht Barristan eine Drohung aus, da er dicke mit der Regentin ist. Eine Bitte genügt, um den Laden hier dicht zu machen. „Okay okay“, antwortet Trapenfeld. Vielleicht gibt es, unter Umständen, jemanden aus dem Volke der Zwerge, der vor einiger Zeit in dem Zusammenhang vielleicht eine schlechte Zeit hier verbracht haben könnte. Er lebt aktuell in Lyngwyn, an der Küste. Er heißt Grofgatosch Sohn des Grafogtasch. Barristan hat eine Vermutung und wirkt einen Odem ohne Sprachkomponente auf Trapenfeld. Er selbst ist nicht magisch, aber durch seine Brillanz im Lesen von magischen Spuren, erkennt Barristan, dass zwischen einem Monat und einem Jahr, genauer ca. 2 Monaten, der Trapenfeld dabei war, als ein Zauber gewirkt wurde.
Nach dem Gespräch berät sich die Gruppe und Barristan gibt seine Infos weiter. In der Diskussion wird dann auch Barristan klar, dass Trapenfeld auf die Frage ob sie den Mann kennt schnell verneint hat. Quenja merkt zudem an, dass die Leute ihr nicht unbedingt alles erzählen wollen. Barristan schmunzelt und ohne Blatt vor den Mund zu nehmen, spricht er frei raus, dass es auf jeden Fall nicht an den Leuten liegt. Darüber hinaus wird vorgeschlagen, mit der Gruppe den Zwergen ausfindig zu machen, wenn der Rondrageweihte wieder klar geworden ist. Es ist schon aufgefallen, dass in den letzten Wochen der Rondraritter noch verstrahlter als sonst unterwegs ist.
Quenja erzählt von dem Raben, den sie auf dem Platz in Havena gesehen hat und hat die göttliche Verbindung gefehlt hat, was die Golgaritin beunruhigt. Barristan nickt und lächelt. Auf die Nachfragen der Borongeweihten, entgegnen Sheydan und Barristan, dass der Rabe nicht gefährlich sei.
In Havena angekommen, führt Quenja an mehreren Tagen karmale Meditationen durch und wirkt das Wunder der Tiergestalt. Als Tier ihrer Gottheit, sucht sie in Havena nach dem ominösen Raben. Auf ihren 2. Rundflug findet und verfolgt sie den Raben. Sie kommuniziert mit verschiedenen Krächztönen und der Rabe antwortet ihr auch. Auffällig ist, dass normalerweise Raben sehr territoriale Tiere sind, aber Quenja kann in ihrer Rabengesalt nah an den ominösen Raben ran. Der Rabe macht sich auf Richtung Palast und Quenja nimmt die Verfolgung auf und schaltet in den stealth-modus um. Leider wird sie entdeckt. Der Rabe fliegt durch eine Luke im Palast und Quenja kann dem Raben nicht mehr folgen, da die Luke von innen verriegelt zu sein scheint.
In ihrer Menschengestalt geht Quenja im vollen Ornat zum Palast und bittet um eine Audienz mit dem Prinzen. Ihr wird geantwortet, dass eine Nachricht an den Tempel gesendet wird, wenn der Prinz zugegen ist. Ein paar Stunden später wird Quenja im Tempel von einer Glaubensschwester angesprochen. Prinz Ruad kommt persönlich zur Boronsinsel und legt mit einem prächtigen Boot an. Die beiden sprechen zu zweit bei einem Spaziergang. Quenja erzählt von dem Raben, den sie bei dem Platz gesehen und verfolgt hat. Dieser könnte ein Magier, Druide, Hexe oder ein Elf sein, der sich Zugang zum Palast verschafft. Ruad lächelt und offenbart ihr, dass er es war, der besagte Rabe ist und er es für klug hielt am 16. Phex den Platz vor dem Efferdtempel zu beobachten. Ruad bittet um Vertraulichkeit und fragt nach, ob die anderen der Gruppe stillgehalten haben. Das haben sie.
19. Peraine
Nachdem der Rondrianer der Gruppe wieder „klar“ geworden ist, trifft sich die Gruppe im Meer der Sieben Winde und bringen sich gegenseitig auf Stand. Barristan erzählt von den Rizzo, die er demnächst besuchen möchte. Darüber hinaus wird von den Infos bei der Trapenfeldexpedition berichtet und als nächstes wird Lyngwyn von der Gruppe aufgesucht.
Im Rondratempel berichtet Tharalion Ordhana und Rudraighe über seine nächsten Schritte und, dass er sich nach Lyngwyn aufmacht und wie es mit der Schaffung der Informationen steht. Rudraighe entgegnet, dass die Infos schon beschaffen worden sind. Tharalion meldet sich freiwillig für die Sturm auf die Burg. Dies wird wohlwollend zur Kenntnis genommen. Rudraighe fragt, ob Tharalion fähige Kämpfer, die sich insbesondere an die Tugenden Rondras halten. Tharalion räuspert sich und antwortet, dass sie sich stets mutig den finsteren Mächten der Finsternis entgegengestellt haben.
Die Gruppe macht sich mit Sack und Pack mit ihren Pferden nach Lyngwyn auf.
20. Peraine
Der Gruppe kehrt gegen Abend in einem Gasthaus ein und fragt beim Wirt, ob ein Zwerg hier wohnhaft ist. Der Wirt antwortet, dass er keine Ahnung wo dieser Zwerg wohnt, aber dieser Zwerg jeden Tag mit seinem Boot unterwegs ist und daher am Hafen anzutreffen ist. Ja das ist richtig: Ein Zwerg auf dem Boot!
In der Hafengegend dümpeln einige Fischerboote rum und die Gruppe entscheidet sich in eine Hafenkneipe zu gehen. Das Hauptthema ist Havena und die Nacht vom 16. Phex. Jeder kennt mindestens einen der gestorben oder hingerichtet wurde. Man ist froh, dass man weder in der Baronie von Crummold oder von Niamat lebt, da in beiden Baronien die Bevölkerung blutet. Sheydan und Tharalion berichten von dem Abend und werden jeweils auf Schank eingeladen. Die Leute in der Kneipe sind sich einig, dass es praktisch ist eine Rondrakirsche zu haben, da sich dort viele tapfere Recken befinden und anziehen.
21. Peraine
Am nächsten morgen ist am Hafen handwerkliches Treiben und ein Zwerg, der in zusammengestückelter Kleidung herumläuft, ist auszumachen. Er trägt einen grauen Bart bis zur Hüfte und sein Kopf wird leider nur von einzelnen Haarbüschen bedeckt. Die vielen kahlen Stellen, das Alter und die seltsame Kleidung lassen den Zwerg wirr aussehen. Er macht sein Boot fertig, wo jedoch keine Angel oder Fischernetze ausgemacht werden können. Die Gruppe bemerkt, dass Barristan nicht anfängt zu weinen, als sie sich dem Steg und dem offenen Meer nähern.
Als die Gruppe, die mit ihrem Magier, einer Tulamidin, einem Hochrasier und 2 Vollplattenträgern, die eine im Boronornat, der andere im Rondraornat, auf gar keinen Fall wie einer dieser ominösen Heldengruppe aussieht, in Richtung des Zwergens stiefelt, hört das geschäftige Treiben auf und die Gruppe wird angestarrt. Der Zwerg erblickt die Gruppe erstarrt kurz und zuckt in regelmäßigen Abständen mit dem Kopf. Auf die Frage ob er Grofagtosch sei, bejaht er diese Frage, dreht sich kurz zur Seite und flucht „Halt die Fresse“. Er müsse jetzt aber rausfahren und stimmt dem Treffen in der Kneipe zu. Sein Selbstgespräch-Ich sagt sowas wie „Sollte ich dahingehen? Glaube nicht“.
Sheydan fragt eine Fischerin am Steg, ob sie den Zwergen kennt. Die Frau weiß, dass der Zwerg täglich rausfährt. Zu seinem Tick gibt es verschiedene Theorien. Er soll einer von diesen Verrückten sein, sie als Heldengruppe unterwegs sind, um Abenteuer zu erleben. Zum Beispiel sollen sie Verliese und Grüfte durchsucht haben, Räuber ding fest gemacht haben. Oder der Zwerg soll sich mit Magie einlassen haben, kein Vernünftiger …. Die Frau unterbricht ihren Satz und blickt kurz zu Barristan. Man sollte sich eben nicht so mit Magie einlassen.
Es wird nachgefragt was der Zwerg macht. Grofagtosch ist ein recht guter Handwerker, der so viel Arbeitet, bis er sein Auskommen hat. Er lebt in einer Werkstatt und die Gruppe erhält eine Wegbeschreibung. Die Gruppe wartet wie verabredet im Wirtshaus. Zur Mittagszeit kommt der Zwerg mit seinen zusammengeflickten Klamotten. Der Zwerg scheint etwas gefasster zu sein, da sein Tick ausbleibt. Das ihm ausgegebene Bier trinkt er gerne. Die Gruppe stellt sich vor, der Zwerg lauscht interessiert. Als Quenja von den Ruinen erzählt und dem runenverzierten Zwergen erzählt, fängt das Zucken wieder an. Grofagtosch erzählt, dass er vor 60 Jahren in einem unterirdischem Verließ südöstlich von Havena gefangen gehalten wurde. Er wurde mit Leidensgenossen, die ebenfalls Zwerge waren, kontrolliert. Es wurden die Erinnerungen der Zwerge manipuliert, man hat ihnen Dinge sehen und glauben lassen und man hat sie gegeneinander kämpfen lassen. Der Gruppe wird klar, dass die Ausgrabungsstätte der Trapenfeldexpedition gemeint ist.
Die Gruppe beschreibt einen älteren Mann, den Rhea gesehen hat, als der Hesindetempel gebrannt ist. Grofagtosch murmelt vor sich hin „Hm vom Alter könnte das passen, ja. Das war der Lehrling“. Der Zwerg erzählt, dass er und seine Leidensgenossen von einem Meister und seinem Schüler festgehalten worden ist. Der Meister ist kein geringerer als Archon Megalon *döm döm döm*.
Über Archon Megalon ist viel bekannt. Er ist in ganz Nordaventurien unterwegs und es sind viele Geschichten bekannt, die sehr alt sind. Megalon hat zum Beispiel einen Weg gefunden, sich zu verjüngern. Für weitere magische Unklarheiten, wird neben Borbarad gerne Megalon als Verursacher und Erklärung angeführt. Megalon gilt auch als einer derjenigen, der als erstes Druidenzauber verschriftlich hat, sodass einige Zauber später in der gildenmagischen Repräsentation gesprochen werden konnten. Dafür wird er in der druidischen Gemeinde auch geächtet. Im magischen Konzil wird Megalon zu den Bösen gezählt, da er Dämonen beschwört, diese dabei auch nutzt um anderen zu helfen, die gegen Dämonen kämpfen. Das Hauptziel des Druidens ist neues Wissen zu generieren, zu forschen, koste es was es wolle. Megalon ist bekannt dafür auch über Leichen zu gehen, Moral interessiert ihn nicht. Der Zweck heiligt die Mittel.
Grofagtosch erzählt, dass er als Einziger fliehen konnte und er hier in Lyngwyn gelandet ist. Auf dem Weg hier hin, habe er jedem seine Geschichte erzählt. Es hat einige Zeit gebraucht bis er das Schrecken verarbeiten konnte. Sein Tick ist anscheinend die Nachwirkung und wird schlimmer, wenn er nicht seine Zeit auf dem Wasser verbringt.
Die Gruppe lauscht gespannt und fragt nach dem Namen des Lehrlings. Der Name verkündet ebenfalls nichts Gutes, er lautet: Asfol Lathot.

Olli

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