Letztes Mal bei DSA 63: Aufstieg kommt vor dem Fall?

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Letztes Mal bei DSA 63: Aufstieg kommt vor dem Fall?

Beitrag  BrittaF am Fr Jul 06, 2018 1:23 pm

9. des Ingerimm, bei den Necker

Während Barristan und Baduin sich abseits halten, versucht Sheydan beim Flussvater etwas über ihren Schuppenarm, der aussieht wie bei den Risso, herauszufinden. Der Flussvater hat dergleichen nur gesehen, wenn jemand dem Wasser gefrevelt hat oder bei Wasserdryaden, aber dann betraf es beide Arme und Beine.
Die Schamanin untersucht den Arm. Sie hält ihn ins Wasser, leckt an ihm und zupft eine Schuppe ab. Diese hält sie gegen das Licht und isst sie auf. Sie erkennt, dass Sheydan ein Wasserwesen beherbergt. Deshalb der schuppige Arm. Das Wesen entzieht sich anderen Blicken, nur der Schamanin zeigt es sich, sagt aber nicht, warum es in Sheydan ist, was es will oder vorhat. Wenn es zu gegebener Zeit zum Vorschein kommt, wird der Arm nicht mehr so sein wie jetzt. Es ist unklar, ob der Arm von etwas überzogen ist oder der gesamte Unterarm ersetzt wurde. Sicher ist, dass es um eine Weitergabe von der Mutter zur Tochter geht. Seine Heimat ist ein Sultanat. Früher gab es einige wie es bzw. wie Sheydan. Dabei denkt das Wesen an Zeiten zurück, die mehrere Male länger her sind, als die Zeit bis zur letzten Flut. Das Wesen selbst ist so alt, zumindest würden Menschen das so sagen, meint es. Sheydan kann nicht mit dem Wesen kommunizieren. Wenn es möchte, kann dieses sich Sheydan verständlich machen. Es weiß alles, was sie getan hat, seit es bei ihr ist und ist nicht unzufrieden mit ihr. Es ist bei ihr, seit ihre Mutter sie den Fluten übergeben hat. Da war sie kaum mehr als einen halben Schritt groß. Das Wesen weiß, dass Sheydans Mutter tot ist. Es kannte auch ihren Vater, mochte ihn aber nicht und weiß nicht, ob er noch lebt. Mit Sheydans ursprünglicher Waffe hatte das Wesen ein Problem, mit der jetzigen nicht. Das Wesen wird zum Vorschein kommen und Sheydan im Kampf gegen die Feinde seiner Vorfahren helfen.
Etwa eine halbe Stunde geht die Unterhaltung, die sich auf geistiger Ebene, in der Art der Necker zwischen Sheydan, der Schamanin und dem Wesen ereignet. Der Flussvater bekommt von dem Inhalt nichts mit, sieht aber, dass keine Gefahr besteht. Am Ende erwacht Sheydan wie aus einer Trance. Sie zieht ihre Handschuhe wieder an.

Baduin nutzt die Zeit, um sich in den Grotten umzusehen, in denen diverse Organismen Helligkeit spenden. Er betrachtet verschiedenfarbige Flechten, orange-rote und blau-grüne, erinnert sich allerdings nicht, um was es sich dabei handelt. Einen in mattem Orange leuchtenden Algenteppich identifiziert er als Feuerschlick, das zwar süchtig machen kann, aber auch beim Zaubern hilft. In einem interessanten „Gespräch“ mit einem Risso versucht Baduin zu klären, ob es gestattet ist, von dem Zeug etwas mitzunehmen. Er zieht seine Hose aus, bindet ein Bein zu und füllt dieses provisorische Behältnis mit den Algen samt schleimigem Belag, der ebenfalls süchtig machen kann, wenn man ihn zu lange mit bloßen Händen berührt.

Auch Barristan sieht sich um. Er erkennt in den farbigen Flechten Feuer- und Efferdmoos, zwei Moose mit ätzend brennender Wirkung, die sich im Wasser verschlimmert und nur durch das jeweils andere Moos aufgehoben werden kann. Außerdem sieht er einige Perlmuttgegenstände und wohlplatzierte, von silbrigen und goldenen Erzadern durchzogene Brocken. Um sich die Zeit zu vertreiben, geht Barristan ins Wasser und spritzt die kleinen Necker nass.

Als Sheydan soweit ist, gesellen Baduin und Barristan sich wieder zu ihnen. Die Necker wollen wissen, ob die drei weitere Anliegen haben. Barristan erhält auf seine Frage zur Geheimhaltung dieses Ortes zur Antwort, dass hin und wieder Leute herkämen: Graustein, Maegharin und andere. Nach der Blauen Frau gefragt, antworten die Necker, dass alles, was diese weitergibt, von Bedeutung ist, oft zeigen sie einem Dinge, die man gern möchte oder aber, die man eben nicht gerne möchte.
Sprudel bringt Barristan, Baduin und Sheydan zurück zur Wasseroberfläche und entlässt die drei, noch ein Stück vom Ufer entfernt, aus der Transportblase. Sheydan geht gleich wieder unter und muss von Sprudel an Land gebracht werden. Quenja erwartet die Gruppe dort und will wissen, was passiert ist, vor allem angesichts Baduins Hosenlosigkeit. Jupp staunt mit großen Augen ob diesen Anblicks. Die nassen Klamotten werden gegen trockene Wechselkleidung getauscht und zum Trocknen ausgebreitet. Bei der Aktion ist zwischenzeitlich das Drachentattoo auf Barristans Brust zu sehen, nicht aber Sheydans Arm.
Barristan berichtet von der Begegnung mit dem Flussvater, den Quellen des Bösen im versunkenen Teil Havenas, die derzeit keine Gefahr darstellen, von denen allerdings immer wieder eine Bedrohung ausgehen wird.
Auf dem Rückweg schiebt Sprudel das Boot etwa die Hälfte der Strecke, danach rudert Baduin. Am Abend ist die Gruppe wieder in Havena.

Im Meer der 7 Winde: Barristan berichtet Tharalion von der Begegnung mit dem Flussvater; es gibt keine Gefahr im Verzug, aber eine schwelende Bedrohung, gegen die man nicht so wirklich was machen kann. Die schwarze Perle war eine starke Quelle des Bösen, allerdings lange nicht mehr im Wasser, weswegen der Flussvater keine weiteren Informationen darüber hat. Die neu angekommenen Schiffe gefallen dem Flussvater nicht.
Tharalion bittet alle, am 16. (letzter Tag des Turniers) vormittags zum Turnierplatz zu kommen, dort wird sich etwas Besonderes ereignen.

8. / 9. des Ingerimm, in Havena

Tharalion ist ganz mit der Planung des anstehenden Turniers beschäftigt. Er steckt Zeit und Kirchengeld in die Vorbereitungen. Im Immanstadion erhält er Tipps zur Beleuchtung, Musik, Aufmachung der Darsteller und dergleichen. Ordhana und Rudraighe sind mit seinen Ideen im Großen und Ganzen zufrieden, wenn auch ihre Meinungen zum Teil auseinandergehen: In Ordhanas Augen ist es evtl. ein bisschen zu dick aufgetragen; Rudraighe widerspricht, sie würde sogar noch einen draufsetzen, damit das gemeine Volk versteht, was und warum das passiert. Beide finden nicht gut, dass Rondrianer neben anderen Dingen auf dem Platz sind oder als Pausenfüller fungieren. Also werden diese Punkte entsprechend geändert. Auf Ordhanas Frage zum letzten Programmpunkt, einem Zweikampf, ob dieser unentschieden ausgehen solle, was bedeuten würde, dass es kein ehrenhafter Zweikampf und somit nicht das wäre, wofür Rondra steht, antwortet Tharalion, den Ausgang des Kampfes möge Rondra entscheiden.

10. des Ingerimm

Barristan und Baduin gehen einkaufen. Barristan lässt sich neue Reisekleidung schneidern, die gewisse Vorzüge durch entsprechende Zauber hat. Um das zu finanzieren, will er seinen Rubin veräußern, den er von Sumu hat! (Barristan muss dem Rest der Gruppe erzählen, wie er zu diesem Stein gekommen ist.) Aber eine Stimme in seinem Kopf sagt, er solle es nicht tun, also tut er es nicht. Stattdessen macht er seinen Praiosorden sowie die kürzlich erhaltene, goldene Plakette zu Geld.
Baduin kauft einen Matrixgeber in Form eines Thorwaler Armreifs.

Quenja setzt zur Boroninsel über. Sagarta kommt zu ihr und erzählt, dass sie böse Träume gehabt hat. Es geht um eine Gefahr, vor der sie schon einmal gestanden hat. Sie möchte Quenja beibringen, wie man sich und andere davor schützt und ihr einen Teil des Segens von Boron überlassen. Dies wird einige Tage in Anspruch nehmen. Quenja schickt eine entsprechende Nachricht in den Rondra- und Hesinde-Tempel und ins Meer der 7 Winde. Dann begibt sie sich mit Sagarta in die Krypta: Am ersten Tag erzählt Sagarta ihr diverse Dinge zu den verschiedenen Kirchen; im Grunde nichts Neues für Quenja. Am zweiten Tag geht Sagarta auf vermeintliche Fehler ein, die in dem Wissen über die Kirchen versteckt sein könnten und wie man sich vor den Einflüsterungen des Namenlosen schützt; Quneja merkt, wie sie in ihrem Glauben gefestigt wird. Am dritten Tag führen sie in der Nacht ein Ritual durch, bei dem beide etwas von ihrem Blut in einen Pokal geben und Quenja dies trinkt. Ihre Iris färbt sich schwarz. Sagarta sagt: „Wenn du siehst, dass jemand am Straucheln ist, berühr’ ihn und er wird zu den Zwölfen zurückfinden. Alle, die dieses Wunder gewahr werden, werden nicht mehr straucheln.“ Anschließend müssen Sagarta und Quenja ruhen.

Im Hesinde-Tempel begegnet Baduin einem Bittsteller im Habit der Travianer. Dieser bittet um Geld, um den Waisenkindern Havenas auf dem Spektakel etwas gönnen zu können. Baduin spendet einen Betrag und bietet sich als Lehrmeister für die Kinder an. Er könnte ihnen z.B. zeigen, wie man angelt. Der Bittsteller ist erfreut und will darauf zurückkommen.
Auch im Meer der 7 Winde werden Spenden gesammelt.

Barristan begibt sich zu Graustein und erzählt ihm vom Flussvater, den Quellen des Bösen, die vernichtet werden müssen und den Schiffen aus den Güldenlanden, die dem Flussvater nicht gefallen. Graustein wirft ein, dass selbst Lata es nicht schafft, diese Quellen zu beseitigen. Außerdem ist er überzeugt, dass der Einfluss der Unterstadt schwächer wird; man muss starken Glauben in der Nähe dieser Dinge zeigen; keine Hau-drauf-Aktionen. Barristan möchte dieser schwelenden Gefahr nicht tatenlos gegenüberstehen. Doch Graustein findet aufmunternde Worte für Barristan und macht ihm deutlich, was dieser und seine Gefährten schon alles Gutes für Havena bewirkt haben.

11. des Ingerimm

Die Nahrungsmittel in Havena werden teurer. Es reisen wegen des Spektakels zwar viele Leute an, in den letzten Jahren kamen aber auch viele weitere Bauern mit ihren Waren zur Stadt, sodass die Preise auf den Märkten innerhalb der Stadt stabil blieben.

Baduin gibt Barristan die Algen, damit dieser Feuerschlickpulver und -essenz daraus herstellt.

12. des Ingerimm

Albert Schwimmer sucht Baduin auf, um ihm mitzuteilen, das Ewo ihn sehen will; warum, weiß er nicht. Sie gehen ins Esche & Kork und Baduin findet sich einem Vorhang gegenüber, der nur den Umriss des dahinter sitzenden Mannes preisgibt. Ewo hat von den Heldentaten in Abilach gehört - in Nachhinein. Er hätte gern vorher davon gewusst! Baduin soll es als Vertrauensbeweis ansehen, dass sie nur ein Leinentuch trennt. Ewo füttert Baduin mit Informationen, Bedenken und einem Unterstützungsangebot: Etwas Seltsames geht in der Stadt vor, er weiß nicht, was es ist; die Nahrungsmittel werden teurer, weil mehr gekauft wird und er weiß nicht, wohin die Nahrung verschwindet; in den letzten Tagen ist es viel sauberer geworden, kein Obdachloser hat auch nur irgendwo eine Ratte gesehen; er weiß, was die Gruppe um Baduin vor einem Monat getan hat, um  Havena vor Schlimmerem zu bewahren; er warnt Baduin und auf diesem Wege die Kirchen, dass der Aufschwung vor dem Fest ein trügerischer ist; er möchte helfen bei dem, was da kommt; wenn er helfen kann, wird Albert im Esche & Kork sein. Sie sprechen auch kurz über Baduins Anliegen, der schon vor einiger Zeit versucht hatte, Kontakt zu Ewo aufzunehmen. Etwas kryptisch sagt Letzterer: „Das, was dir genommen wurde, ist nicht von Phexens Seite, aber ich weiß, was dir genommen wurde.“ Die Gestalt hinter dem Vorhang verlässt den Raum: ein sehr großer Zwerg oder ein kleinwüchsiger Mensch.

13. des Ingerimm

Das Spektakel beginnt.
Quenja kommt aus den Katakomben.
Mittags, im Meer der 7 Winde: Die Gruppe ist vollzählig versammelt. Baduin, Barristan und Sheydan fällt auf, dass Quenjas Augen nicht mehr blau, sondern schwarz sind. Von Barristan darauf angesprochen, weiß Quenja nicht, wovon er redet. Also hält der Magier ihr seinen Spiegel hin. Sie sieht hinein, schreibt etwas auf einen Zettel und schiebt ihn Barristan rüber, der daraufhin ebenfalls in den Spiegel kuckt. Es folgt ein Austausch von auf Zettel geschriebenen Nachrichten zwischen Quenja und Barristan. Die Übrigen sind wohl zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt, um das merkwürdig zu finden. Als ein Plan steht, werden sie mithilfe der Zettel eingeweiht. Aus den Notizen geht hervor, dass Quenja im Spiegel hinter sich einen Gotongi erblickt, Barristan darüber schriftlich informiert und dieser dann im Spiegel ebenfalls das fliegende Auge hinter Quenja gesehen hat. Der Plan ist, den Gotongi aus der Stadt zu locken und dann zu vernichten. Also verlässt die gesamte Gruppe das Wirtshaus und geht nach Süden, durch das Gerberviertel und aus der Stadt hinaus. Unterwegs versucht Barristan, den Gotongi mittels Spiegel im Auge zu behalten. Dabei sieht er im Spiegel hier und da ein Haus, das keine Farben hat. Das zeigt er Quenja. Nachdem das anfängliche Verständigungsproblem überwunden ist - Quenja sieht alles und immer in Grautönen - wird klar, dass einzelne Häuser im Spiegel anders aussehen als erwartet, da sie mit bloßem Auge betrachtet farbig, im Spiegel aber in Grautönen zu sehen sind. Der Magier odemisiert: das Haus ist nicht magisch, der Gotongi ist zu sehen und bei Baduin gibt es was neues Magisches.
Vor der Stadt angekommen grillt Barristan das fliegende Auge und überprüft die Umgebung mithilfe des Spiegels. Es sind keine weiteren Gotongi zu sehen, stattdessen aber eine schnell verblassende Linie Richtung Norden. Die Gruppe setzt sich in Bewegung und folgt der Spur, die zur Zeltstadt auf der anderen Seite des Flusses führt. Um dorthin zu kommen, müssen die Gefährten zurück, durch Havena und zu einem anderen Tor wieder hinaus.
In der Zeltstadt ist mehr oder weniger jede Zunft vertreten. Die ersten Kämpfe auf dem Hauptplatz beginnen. Crumold ist mit einer Hundertschaft anwesend. Niamad ist angeblich ebenfalls anwesend oder wird noch kommen, selbstverständlich in Tarnung.
Vom Fluss aus versucht Barristan, die Spur wieder aufzunehmen. Mit einem Odem gelingt es, der Fährte bis nordöstlich der Zeltstadt zu folgen, dann stößt der Magier auf eine frischere magische Spur, die die erste Spur überlagert. Die Spuren haben eine unterschiedliche Signatur. Es könnte ein Feenwesen vorbeigelaufen sein oder eine Person mit magischen Artefakten … Die Verfolgung ist damit beendet.
Die Abenteurer gehen zurück nach Unterfluren, zu dem „gräulichen“ Haus. Es handelt sich um ein etwas größeres, freistehendes Haus mit angrenzendem Stall. Das Haus sieht bewohnt aus. Die nicht ganz unauffällige fünfköpfige Gruppe steht vor dem Gebäude …

Plan: Mal anklopfen, aber weder Quenja noch Barristan sollen vor gehen, um die Leute nicht zu verschrecken Wink

BrittaF

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