Letztes Mal bei DSA 66: Apokalypse und gratis Essen – oder: „ Was ist hier eigentlich los?!?“

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Letztes Mal bei DSA 66: Apokalypse und gratis Essen – oder: „ Was ist hier eigentlich los?!?“

Beitrag  AC am Do Aug 23, 2018 3:19 pm

Immer noch der 16. ING
Nachdem sich die fünf Gefährten aufgeteilt haben, um der Situation in der Zeltstadt vor Havena Herr zu werden, erschüttert eine laute Explosion die Umgebung. Das Unheil nimmt seinen Lauf.
Sheydan, die auf dem Tunierplatz bei Hochwürden Harloran und den zwei verletzten Kindern geblieben war, bemerkt, dass sich eine Person im Turbel dem Geweihten im Lazarett näherte. Die Tulamidin begibt sich sofort dorthin, um einzuschreiten und ruft den Typen zu. Doch dieser wendet sich an Harloran und spricht ihn mit „Wächter“ der Saat an, obwohl der Titel korrekterweise 'Hüter der Saat' ist, wie Sheydan auffällt. Dann beugt er sich über den Geweihten, der immer noch damit beschäftige war die Kinder zu versorgen. Jetzt erst gelangt Sheydan dazu und sieht wie Harloran zusammen sackt. Mit gezogenen Waffen bedroht sie den mit einen versteckten Dolch bewaffneten Typen und stellt ihn zur Rede, aber dieser sucht sein Heil lieber in der Flucht. Mit einem gezielten Hieb auf das Bein bringt sie ihn zu Fall und ruft nach den Wachen. Harloran ist durch einen Stich in die Seite sehr schwer verletzt und der herbeigeeilte Novize scheint etwas überfordert zu sein. Nachdem Sheydan ihn erst mal mit einer saftigen Ohrfeige „wach“-gerüttelt und gefragt hat, ob es einen Heiltrank im Lazarett gibt, handelt der unsichere Lehrling umgehend. Es gelingt ihm den Peraine-Diener von der Schwelle des Todes zu retten. Unterdessen haben die Wachen den Meuchler getakelt, entwaffnet und verschnürt.
Barristan der sich wieder mit der Hilfe seines Dschinn-Freundes Fujin in die Lüfte erhoben hat, erkennt mehrere Unruheherde, die sich in der Zeltstadt formen. Einen davon nimmt er sich an und erkennt fünf Karmanathi, die nach Menschen in ihrer Umgebung mit scharfen Zähnen geifernd schnappen, zu Fall bringen und mit Kehlenbissen die Leben ihrer Opfer beenden. Der Magier wirkt einen GARDIANUM in der Variante persönlicher Schild und gegen Dämonen auf sich selbst, landete und stellt sich den Hundedämonen zum Kampf, während Fujin mit Luftstößen seinen Meister gegen die widernatürlichen Feinde unterstützt.
Tharalion hatte sich gerade auf den finalen Akt, einen ehrenhaften Zweikampf mit Hochwürden Ordhana, physisch und mental vorbereitet, als die Explosion seine Aufmerksamkeit auf die Umgebung lenkt. Auf der anderen Seite des Turnierplatzes eilen einige Wachen zum Lazarett und auch Sheydan sieht er dort. Etwas stimmt dort nicht. Also macht er sich schnellen Schrittes auf den Weg dorthin und erkennt, dass dort ein Tumult entsteht. Hinter sich hört er Pferdehufe als Connar und Lothur angeritten kommen, damit sie den Platz schnellstmöglich überqueren können. Vorausschauenderweise hat Lothur Tharalions Pferd mitgebracht. Der Rondrianer steigt sofort auf und sieht wie Cian per Pedes den anderen hinterher geeilt ist. Mit gezogenen Waffen stürmen die Streiter der Rondra zum Ort des Geschehens. Dort angekommen berichtet Sheydan, dass Hochwürden Harloran von einem Meuchler heimtückisch angegriffen wurde. Tharalion nimmt sich den Schergen zur Brust und stellt ihn zur Rede: „Wer ist dein Auftraggeber?“ Doch der Meuchler scheint nicht beeindruckt und schon gar nicht eingeschüchtert, spuckt aus und erwidert manisch grinsend: „Das wirst du nie erfahren, du Speichellecker einer Hyäne!“ Unterdessen haben die Zuschauer in der unmittelbaren Umgebung des Lazarett mitbekommen, was geschehen ist und so verbreitet sich das Gerücht, dass der Hüter der Saat einem Attentat zum Opfer gefallen war. Einher damit geht eine sich schnell ausbreitende Panik und die Leute verlassen schubsend und stoßend die Tribünen. Tharalion schickt Cian, der gerade ein wenig außer Atem hinzugekommen ist zum Zelt der Regentin, um dort Wache zu halten, während er mit den anderen beiden sich in Richtung Explosion auf macht.
Quenia, die sich gerade noch durch eine Horde Untoter im Wald gemetzelt hat, nimmt Baduin wieder auf ihr Pferd und reitet mit ihm ebenfalls zur Explosionsstelle und hält dabei nach Barristan Ausschau. Auch sie bemerken die aufkommende Unruhen in der Zeltstadt.
Ein lauter, misstönender Gongschlag erschallt dröhnend.
Baduin, der sich an Quenia klammert, während sie ohne Rücksicht durch die panisch fliehenden Menschen preschen, hört eine verschwörerische Stimme in seinem Kopf: „... die Zwölfe sind nicht die wahre Macht hier... ...lass mich rein...“. Und er spürt wie sein Geist in den hintersten Winkel seines Kopfes verdrängt wird und er die Kontrolle über seinen Körper verliert. Doch im gleichen Moment wird die dämonische Präsens durch die Macht Borons, die Quenia von Sagata erhalten hat aus Baduin verjagt und sowohl der Horasier, als auch die Golgaritin hören ein angewidertes „Iiiiiiiiiiiiiieeee...“. Auch Barristan, im Kampf mit den Karmanathi verwickelt, bekommt ein ähnliches Angebot von einen Maruk-Metai. Doch der Geist des Magiers ist gegen solche Einflüsterungen gestählt und wankt keinen Augenblick. Doch viele, viele andere Bürger, die etwas bei den Güldenländern gekauft haben, werden von den heimtückischen Dämonen des Namenlosen übernommen und beginnen wie Berserker ihre Mitmenschen anzugreifen. Als Quenia eine Frau bemerkt, die vom Dämon übernommen einen anderen Bürger angreift, hält sie ihr Pferd an, steigt ruhig ab, sagt Baduin, dass er sich zu Barristan begeben soll, und geht dann nur mit ihrem Schild auf die Berserkerin zu. Sie erinnert sich, dass Sagata meinte, dass nur eine Berührung ihrerseits ausreichen würde, um jemanden wieder auf die Seite der Zwölfe zurückzuholen. Und das tut sie dann auch. Die Frau schaut sie mit großen Augen an, ihre Hände und Gesicht voll mit den Blut ihres Opfers und beteuert, dass sie das alles nicht wollte. Die Ritterin Golgari erwidert nur: „Ich weiß.“ und nimmt sich den nächsten Besessenen an. Dieser, bewaffnet mit einer Daube und einem gebrochenen Stahlreifen eines kaputten Fasses, setzt sich schon mehr zur Wehr. Doch auch wenn er Quenia zweimal trifft, gelingt es ihr letzten Endes auch ihr von den Dämon zu befreien. Auch hier hört sie wie schon zweimal zuvor ein langgezogenes „Iiiiiiiiiiiiieee“.
Sheydan machte sich ebenfalls zum Zelt der Regentin auf, um sie, Rudraighe und Ruad zu informieren, was bis jetzt vorgefallen ist. Sie sieht wie einer der Wachen, anscheinend von Sinnen, einen Kameraden völlig unbegründet angreift. Die anderen Wachen bemerken dies zunächst nicht. Also macht sie sie darauf aufmerksam und bittet dann um Einlass. Die Wachen wollen sie erst nicht hinein lassen, doch einer von ihnen erinnert sich an sie und lässt sie nach einer Rückversicherung hinein.
Mittlerweile haben sich Tharalion, Connor und Lothur Barristans Kampf gegen die Rudel der Karmanathi angeschlossen. Und auch Baduin erwehrt sich tapfer seiner Haut gegen die Dämonenhunde und Besessenen an der Seite des Magiers, während um sie herum das Chaos stetig wächst. Sie bemerken, dass sich mehrere Armbrustschützen um sie Aufstellung beziehen. Auf ihren Waffenröcken prangt das Wappen Crumolds. Tharalion hat es geschafft die Aufmerksamkeit einiger Karmanathi auf sich zu ziehen, welche ihn mit gewissen Abstand einkreisen. Die Schützen machen sich schussbereit, ziehen und warten ab. Barristan zögert nicht lange und bittet Fujin ihn und Baduin in die Luft zu erheben. Tharalion ist für einen Augenblick sicher, die Soldaten werden auf ihn und seine Gefährten schießen, doch dann fallen unter ihren Schüssen die Dämonen. Mit einen angsterregenden Geheul vergehen die Karmanathi und lassen die meisten Anwesenden zu tiefst erschüttert zurück. Die Schreckgestalt hat ganze Arbeit geleistet. In diesem Moment treten bis an die Zähne bewaffnete Thorwaler hinter Crumolds Leute und beginnen ein Massaker an den unvorbereiteten Schützen. Danach ziehen sie sich zurück.
Nachdem Sheydan Ruad in die Einzelheiten eingeweiht hat, tritt sie aus dem Zelt heraus und schaut sich um, um einen geeigneten Ausguck zu finden. Sie klettert auf die Tribüne, um sich einen Überblick zu verschaffen.
Zwei weitere, dumpfe Gongschläge ertönen. Und 13 (!) mehrere Schritt hohe Feuersäulen erscheinen in der Zeltstadt und beginnen ihren verheerenden Pfad der Zerstörung. Eine davon steuert direkt auf das Zelt der Regentin zu.
Barristan schwebend in der Luft erkennt, dass diese Feuersäule ebenfalls Dämonen des Namenlosen sind. Während er fieberhaft überlegt wie er gegen die Ivashim vor gehen soll, hört er eine bekannte Stimme. Es ist Flammenlohe, der Feuerdschinn, der im Stab des Elementaristen lebt. Zuvor hatte Barristan ihn noch angeblufft, dass er doch mal rauskommen und helfen soll. Nun ist seine Stunde gekommen. „Ich kann es schaffen, wenn du mir die Kraft Sumus gibt, die du von ihr bekommen hast.“ spricht der feurige und ohne lange nachzudenken zückt Barristan den Rubin, den er einst bekommen hat, und hält ihn an den Stab: Ein fünf Schritt großer Feuerteufel mit menschenähnlichen Oberkörper erscheint. Die lebendige Feuersbrunst konzentriert sich und schleudert dann 13 gewaltige Flammenlanzen auf die Ivashim. Diese, getroffen, vergehen sofort. Flammenlohe indes wird wieder in den Stab gesogen und der strahlend rote Brillant wird farblos, blind und rissig.
Nach dieser magischen „Showeinlage“ begeben sich die Gefährten alle zusammen zum Zelt der Regentin. Tharalion, Quenia und Sheydan werden direkt hinein gelassen, während Barristan und Baduin, die gerade erst vor dem Zelt gelandet (!) sind, werden misstrauisch beäugt und der Einlass verweigert. Erst als Tharalion versichert, dass sie Vertrauenswürdige sind, dürfen auch sie eintreten.
Dann ereignet sich ein etwas bizarre Szene: Als Quenia ins Zelt kommt, folgt ihr ein kleiner Erdhügel: Der kleine Humusgeist, den Barristan zuvor gerufen hatte, um die anderen im Notfall zu heilen, war die ganze Zeit brav der Golgaritin gefolgt. Nun bohren sich sechs Schwerter von fünf Rittern und Cian direkt vor den Erdhügel in den Boden. Barristan explodiert quasi und schreit die Kämpfer zusammen, sie sollen sofort die Waffen einstecken. Verwundert und nicht besonders entscheidungsfreudig erteilt Tharalion halblaut die Anweisung die Waffen einzustecken. Nachdem sie einige Blick mit den Hauptmann der Wache ausgetauscht haben, folgen die Ritter langsam der Anweisung. Doch nicht Cian. Der junge Heißsporn ist etwas enttäuscht, dass er (mal wieder) nur zur Wache abgestellt wurde, während die anderen gegen Dämonen kämpfen durften. Nun hat er die Möglichkeit zu Beweisen, dass auch er sich dem (in seinen Augen) widernatürlichen zu stellen. Barristan, kurz davor den Halbstarken vor sich zu rösten, schreit Cian an, er solle auf der Stelle das Schwert von seinem Freund lassen. Cian brüllt zurück, dass er sich auf keinen Fall zurück zieh und dieses „Unwesen“ nicht vorbeilassen wird, kostet es was es solle. Da Tharalion immer noch wirklich zur Deeskalation beträgt, geht Quenia zum harmlosen Humusgeist, der immer noch zwischen den beiden Streithähnen auf den Boden feststeckt, nimmt ihn in ihre Hände und trägt ihn aus der Situation ohne ein Wort dazu zu sagen. Während Barristan und Cian verwirrt zusehen, wie der vorsätzliche Grund ihrer Streits davon getragen wird, verwandelt sich der kleine Erdhügel und einen Haufen Laub.
Nun schalltet sich die Meisterin des Bundes ein und stellt die Frage, die im gewissen Sinne allen auf der Seele brennt: „ Was ist hier eigentlich los?!?“
Nach und nach werden nun alle Vorkommnisse und Informationen zusammengetragen: Ein Blutritual mit toten Kindern als Resultat, mehrere Rudel von Karmanathi fressen Menschen, eine Horde Untoter im Wald, von Dämonen besessene Bürger zerfleischen andere Bürger, 13 riesige, dämonische Feuersäulen verheeren die Zeltstadt und gratis Essen von den Güldenländern. Gratis Essen? Warum ist das irgendwie wichtig? Barristan und Baduin berichten von ihren Erfahrungen mit den purpurnen Rattenpilzen in Phexcear. Ob es sich hier allerdings um so etwas handelt, ist nur eine Vermutung.
Klar ist jedoch, dass der Namenlose hier seine Finger im Spiel hat! (döhm, döhm, dööööhm …!)

AC

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