Was bisher Geschah 67 – Warum liegt hier Stroh?

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Was bisher Geschah 67 – Warum liegt hier Stroh?

Beitrag  Olli am Do Nov 01, 2018 8:22 pm

Was bisher Geschah 67 – Warum liegt hier Stroh?

05.07.2072 – zur späten Abendstunde, in der Kanalisation

Nachdem die Gruppe die Bärenviecher besiegt haben, erkundet die Gruppe die Umgebung. In einem Bau der Ratten ist anscheinend der Nachwuchs beherbergt. Vader askennt den Nachwuchs, es ist erwacht, neugierig besorgt und gesund. Azerty schlägt vor diesen mitzunehmen und an dem Meistbietenden zu verkaufen. Sterling meint, dass das Vieh alleine sterben wird und stellt grundsätzlich die Frage, entweder mitnehmen oder Umbringen. Azerty füttert den Nachwuchs, in dem er etwas Essbares ihm vor die Füße wirft. Der Nachwuchs frisst. Die Gruppe kommt zu keiner Entscheidung und die beiden Magier machen sich daran die Bärenviecher zu looten, oder auch auszuweiden: Augen, Blut, Zähne, Zungen und Krallen werden jeweils sicher in dem Probenkoffer verstaut. Sterling möchte einen intakten Kopf mitnehmen. Diesen etwa 30-50 Kilo schweren Kopf möchte Sterling eintüten, mit Panzertape versiegeln und von seinem Luftgeist transportieren lassen. Sterling verlangt nach Azertys Tape, der allerdings verneint. Sterling zögert keinen Moment und wirkt „Gedanken beherrschen“ auf den Technomancer. Vader, der astral wahrnimmt, erkennt, dass Sterling einen Zauber auf Azerty wirkt, allerdings ist Vader eher an den Proben interessiert. Nach dem erfolgreichen Zauber assistiert Azerty „freiwillig“ Sterling beim Sägen des Kopfes und beim Eintüten. Corvo wandelt seine Gestalt und sieht aus wie ein Golem mit Luftverwirbelungen, die lokal begrenzt sind und transportiert den Kopf, wie ihm aufgetragen.
Bailun scannt und erkundet die Umgebung und findet dabei menschliche Spuren, zum Beispiel einen Fußabdruck der Größe 38-40. Sie teilt Snow ihre Erkenntnisse mit, der mit den Schultern zuckt und ebenfalls Krallen und Zähne sammelt.
Hightower checkt die Integrität seines Anzuges, die nach dem Angriff zunächst nicht mehr intakt ist. Der Anzug hat praktischerweise auch ein Selbst-flick-Zeug, dass die Schwachstellen des Anzuges ausgleicht.
Nachdem die Gruppe fertig gelootet hat, unteranderem mit (un)-freiwilliger Assistenz, schauen sich Hightower und Azerty die 5 Gänge an, die von ihrem Standpunkt aus zu sehen sind und gleichen sie mit dem Kartenmaterial ab. In 300m Entfernung ist eine unterirdischen Serviceeinrichtung mit mehreren Räumen zu erwarten. Hightower schleicht vor. Der Nebel wird höher und dichter, insbesondere in Richtung des 2. Ganges. Die Gruppe folgt. Es hocken dort diverse Ratten, die sich bewegen. Die Nebeldecke ist so hoch, dass Bailuns Kopf unterhalb der Nebeldecke ist. Als sie ihre Waffe nach oben hält um per Smartlink zu sehen, bietet Vader an Bailun zu levitieren. Sie stimmt zu.
Sterling Luftgeist, dass die Kleinrattendichte zugenommen hat, sowohl von Vorne als auch von Hinten. Der Geist meldet Sterling, dass ein Wesen, auf dem ein Zauber liegt, sich der Gruppe von vorne in Laufgeschwindigkeit nährt.
Aus dem Dunkeln ist ein leuchtendes Knistern zu sehen, wie der Zauber Physische Barriere, die eine Nebelgestalt mit fieser Fratze beherbergt. Eine unheilvolle Stimme erklingt „Wer wagt es in mein Reich zu kommen?“
Ohne mit der Wimper zu zucken, askennen Sterling, Corvo und Vader die ominöse Gestalt. Die Gestalt wirkt die Critterkraft Nebelkraft, den Zauber Physische Barriere Stufe 5, der von einem Zauberspeicher Kraftstufe 5 aufrechterhalten wird. Die Gestalt ein Magieattribut von 5. Im Astralraum ist ein verzerrter Wassergeist, der offensichtlich die Nebelgestalt unterstützt.
„Ihr habt es nicht anders gewollt!“, hallt es aus dem Gang, als die beiden Magier ihren astralen Blick auf die Gestalt fokussieren.
Hightower schießt eine Enge 3-er Salve, die Schüsse bleiben zunächst an der Barriere hängen. Bailun schießt ebenfalls auf die Barriere und sie fällt zusammen. Snow holzt durch die Nebelgestalt. Azerty holt auf die Nebelgestalt. Kein Effekt.
Die ominöse Gestalt (Whitey) zaubert einen Betäubungsball Stufe 10. Um die Gruppe herum merken sogar die Mundanen Charaktere, dass sich Mana um sie herum konzentriert. Die Antimagie der Gruppe wird durchbrochen und die Manaladung entfesselt seine mächtige Gewalt. Azerty, Sterling, Bailun und Vader fallen bewusstlos um. Bei dem einen oder anderen sind die Verletzungen so groß, dass sich dies körperlich zum Beispiel in Form von Nasenbluten, äußert. Hightower kann dank seines Cybersystems, insbesondere das Zusammenspiel von Vitalmonitor und Autoinjektor, noch auf den Beinen stehen, da sich eine gewaltige Ladung Drogen in seinen Blutkreislauf entleert. Sterlings Luftgeist „Windi“ ist verdrängt, Hitzi macht gerade nichts.
Corvo zögert nicht lange und greift die Nebelgestalt mit einem elementaren Angriff an. Aus der Nebelwolke wird ein humanoides Wesen, das ins Wasser platscht. Der verzerrte Wassergeist flieht.
Hightower geht zu dem Wesen, eine halbnackte Elfenfrau, die sehr bleich aussieht und klatscht ein Traumapatch drauf. Keine Veränderung.
Snow holt die Gruppenmitglieder, die zum Teil im Gubbelwasser liegen, und hievt diese an den Rand. Der Nebel verflüchtigt sich schnell.
Snow rüttelt an Vader. Keine Reaktion. Snow checkt Vaders Vitalmonitor. Er zeigt an, dass Vader leicht verletzt und bewusstlos ist. Snow checkt auch die anderen Vitalmonitoren. Hightower teilt Snow mit, dass er in ca. einer halben Stunde umkippt. Aufgrund seines taktischen Know-hows schlägt der Troll vor, die Gruppengefährten in eine Position zu bringen, wo man sich verbarrikadieren kann. Hightower schlägt die Serviceeinrichtung mit den Räumen vor. Snow stimmt zu und die beiden Vollvercyberten tragen die Gruppenmitglieder und die tote Elfe mit.
Bei den Räumen befinden sich einige Türen in weitere Räume und in einem Raum sind drei Betten. Hightower bricht zusammen. Snow lootet die Elfe. Neben ihren, nennen wir die gerissenen Lumpen Kleidung, findet Snow ein Amulett und eine Fibel. Snow läuft rum, rüttelt an den Metamenschen. Die Gruppe wacht nach einiger Zeit auf.
Sterling fragt Corvo was los ist und bringt den Magier auf Stand. Die Banshee ist definitiv tot und der Elf (Corvo zeigt auf Snow) hat die Leiche durchsucht und die Foki an sich genommen. Sterling und Vader reden fast zeitgleich auf den Elfen ein, um an die Foki zu kommen, um sie magisch zu analysieren, um sie evtl. selbst zu verwenden oder zu verkaufen. Snow rückt die Gegenstände nicht raus und auf die Frage ob er sich überhaupt mit Magie oder gar mit dem Verkauf magischer Gegenstände auskennt bzw. ob er Verbindungen hat, zuckt er mit den Schultern. In der hitzigen Diskussion fragt Azerty laut „Warum sind hier 3 Betten?!“ (Warum liegt hier eigentlich Stroh?!). Verdutztes Schweigen.
Die Gruppe schaut sich um. In einem Raum sind seltsame Zeichen auf dem Boden mit Blut geschmiert, Leichenteile und Blut sind an den Wänden verstreut. Offensichtlich ist hier das magische Refugium der Banshee gewesen. Vader askennt die tote Banshee und erkennt den MMV-Virus. Hightower wacht auf, steigt über tote Elfe, während Vader die Leiche anstarrt. Hightower ist das nicht Geheuer. Vader nimmt eine Probe.
Sterling askennt die Umgebung, die seltsamen Zeichen, die Foki sind weder hermetisch, noch schamanisch, sondern toxisch. Bailun und Azerty durchsuchen die Behausung. Weder ein Kommlink, noch Nahrung, noch Objekte, die auf ein metamenschliches Dasein hinweisen sind zu finden. Alles ist karg.
Die Gruppe diskutiert, wie sie weiter machen soll, weil der Auftrag formal erledigt ist, aber noch einige Fragen offen geblieben sind. Wenn man die Leichen, die beim Friedhof der Kirche bestattet wurden, magisch analysieren würde, dann könne man sicherstellen, dass die Todesopfer und Vermissten und zweifellos auf die Banshee zurückzuführen sind.
Einen Weg an die Oberfläche gibt es noch, den die Gruppe auch nimmt. An der Oberfläche ist ein verwittertes, altes Industriegelände zu sehen: Ground-Zero. Ein gelblich, grüner Belag ist omnipräsent. In einem Raum befinden sich einige Rucksäcke und Taschen, ein Crossrad, und billige Kommlinks. Vermutlich die Sachen der Leichen. Das Industriegelände gleicht Chernobyl mit Ausläufen von Manaverzerrungen.
Es dauert nicht lang, bis die Gruppe etwas spürt. Der Boden vibriert und für Azerty geht die Sonne auf. Es fängt an zu flackern, Notlichter fangen an zu glimmen. Ein unterschwelliges Brummen von Pumpen ist zu hören. Die Industrielandschaft erwacht zum Leben. Azerty pingt den Server an: Online. Es dauert wenige Momente und das Spektakel oder der Spuk ist schon wieder vorbei.
Die Gruppe kehrt zurück in die Kanalisation, wo der Nebel sich verflüchtigt hat. Auch die Tiere, die im Bau waren, also der Nachwuchs, ist verschwunden. Frische Rattenspuren sind zu sehen.
Ein letztes Durchsuchen bringt menschliche Knochenteile zu Tage. Agent Ryan wird kontaktiert und die Spusi rückt an. Der Gruppe wird eine Dekon-Dusche angeboten. Ein Schwebepanzer holt die Gruppe ab und setzt sie an ihren gewünschten Punkten ab. Agent Ryan ist mit der Arbeit sehr zufrieden. Es wird eine Einladung ausgesprochen, um den nächsten Auftrag zu besprechen. Jener Auftrag, der eine so große Belohnung spricht, dass wir gar nicht ablehnen können.
Belohnungen: 7 Karma, mindestens 12.500 Nuyen pro Person.

Olli

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