Sumpfkampagne
Würden Sie gerne auf diese Nachricht reagieren? Erstellen Sie einen Account in wenigen Klicks oder loggen Sie sich ein, um fortzufahren.

Was bisher geschah 35 (Ein Eimer voll Klärschlamm!)

Nach unten

Was bisher geschah 35 (Ein Eimer voll Klärschlamm!) Empty Was bisher geschah 35 (Ein Eimer voll Klärschlamm!)

Beitrag  BrittaF Sa Mai 14, 2016 3:48 pm

Montag, 29.02.2072
Nachdem Bailun einen Unterwasserscooter für ihre Unternehmungen geliehen hat, begeben sie, Vader und Pasbocor sich in den Fischerhafen. „Der goldene Anker - Bar & Meer“ öffnet erst um 18 Uhr. Also sehen die drei sich direkt bei den Booten um und finden einen Fischer, der trotz Sturmwarnung noch an Bord ist. Seiner rostige „Jenny“ wird, nicht gerade Vertrauen erweckend, von ziemlich viel Farbe und Tape zusammengehalten. Pasbocor hält sich im Hintergrund und erkennt einen Knoten an Bord des Fischers, der zu einem älteren Kommlink gehört. Der Fischer, der wie sein Boot schon bessere Tage gesehen hat, ein älterer Typ mit grauen Haaren und grauem Bart, humpelt zu Vader und Bailun an die Reling. Er ist nicht abgeneigt, uns auf den See zu fahren: „Ab Mittwoch kein Problem!“ - „Wieso nicht morgen!? Wollt ihr durch einen Vulkan fahren!? Wir haben Stuam! Warum glaubt ihr beiden Jongdaddels, dass ich das machen würde?“ Alles weitere wird an Bord verhandelt, umgeben von einem ziemlich muffigen Geruch. Man möchte wirklich nicht wissen, was der Typ sich hier zu essen zubereitet …
Der Käpt’n ist wegen des Sturms natürlich um sein Schiff besorgt, außerdem ist ihm klar, dass wir keine Butterfahrt-Touristen sind. Er will wissen, ob wir eventuell beschossen werden und ob andere Parteien mit im Spiel sind. “Egal, was ihr Jungspunde da macht, ich will nicht, dass ich oder meine Jenny in den 20-Uhr-Nachrichten erscheint!“
Die Verhandlungen dauern bei Grog nach Rezept der Großmutter eine Weile an. Der Käpt’n will natürlich möglichst viel herausschlagen und da er uns für Medienfuzies hält, wittert er Geld. Um ihn davon abzubringen, müssen wir ihm ein bisschen was über das geplante Vorhaben erzählen. Natürlich sind wir die Guten, die gegen ein Schiff vorgehen wollen, das giftige Substanzen in den See leitet. Das ist ja auch für die Fische, also die Fischer schlecht! Die Merrows erwähnen wir nicht. Auf die ist der alte Fischer nicht gut zu sprechen, da sie Netze zerstören, wenn man in bestimmten Gebieten fischt. Auf das Verlangen des Alten, etwas vom Gewinn abzubekommen, erwidert Bailun, dass es sich hierbei nicht um Geld, sondern um Naturalien handeln würde. Der Käpt’n interpretiert dies auf seine Weise und ist davon ganz angetan. Fortan gräbt er Bailun an und fordert sie als seine Entlohnung. Vader amüsiert sich und textet den anderen: „Bailun opfert sich für die Gruppe!“ … „Doch nicht“
Vader askennt den Fischer: Trotz Hinken ist dieser gesund, neugierig, glücklich, sprunghaft und vorsichtig; das Bein, das er nicht nachzieht, ist ein Cyberbein; er ist Eins geworden mit seinem Boot.
Am Ende ergeben die Verhandlung, dass er für 1200¥ den Törn mit uns macht, wenn wir jeden Schuss- und Kotz-Schaden am Boot aufkommen. Er stellt sich als Käpt’n Abraham Haberburton, kurz Ahab, vor, woraufhin Bailun sich als Queequeg vorstellt, Vader bleibt schlicht bei Vader.

Das Wetter wird immer schlimmer: Der Wind nimmt zu, der Niederschlag wird heftiger, in den Straßen tanzen Windhosen. In der Nacht fällt 1m Schnee.
Bailun und Pasbocor gehen noch am Abend warm verpackt an Bord des Fischers, der sie in langer, roter, einteiliger Unterwäsche empfängt und sich gleich wieder an Bailun ranmacht.

Am Abend begeben High-Tower und Vader sich zur Konozuma. 12 Mann Besatzung ist an Bord, im Astralraum erkennt Vader einen Watcher im Krähennest und vor der Lagerhalle stehen wie gehabt zwei Wachen. Letztere werden wegen des wirklich ungemütlichen Wetters immer wieder ausgetauscht. High-Tower und Vader hasten unbemerkt, warm verpackt, vermummt und unsichtbar an Bord. Von Pasbocor erhalten sie die Kamerabilder der Drohnen, mithilfe derer sie feststellen können, wo sich auf dem Schiff Kameras befinden.
Sie schleichen in den vorderen Bereich des Schiffes und Vader knackt mithilfe des Zaubers Plaststahlformen das Schloss, um ihnen Einlass zu gewähren. Sie bemerken, dass dieser Durchgang wenig genutzt wird. Vader askennt das Innere des Schiffs: keine Watcher, Hintergrundstrahlung von von 1. Den Unsichtbarkeitszauber aufrechterhaltend geht Vader in den Frachtraum, wo er versehentlich eine Tonne umkippt und Alarm auslöst. Mannschaftsmitglieder eilen herbei und vertäuen die Fässer sorgfältig. Das Schiff schwankt immer heftiger in dem schlechten Wetter.
Vader folgt zwei Männern, die das Vertäuen den anderen überlassen, da sie jetzt „Chemikalien benutzen müssen“, sich Wathosen und Schmiedeschürzen inklusive Handschuhen anziehen, in einen Raum, aus dem „Nein, nein, nein, bitte nicht mich, nein …“ ertönt bis es durch einen Knebel unterdrückt wird. Vader schlüpft - unsichtbar levitierend - durch die Tür und wird um Sackhaaresbreite erkannt. Der Geknebelte wird in eine Badewanne geschnallt, Chemikalien werden hinzugeschüttet und der Typ stirbt grauenvoll und löst sich auf. Der Stöpsel wird gezogen, alles läuft ab, einmal nachspülen, Stöpsel wieder rein … alles, was bleibt, ist ein Geruch nach Chlor und Ozon.
Vader steckt das ganze relativ unberührt weg und greift nicht ein. Er nimmt die gesamte Szene, bei der auch der Käpt’n anwesend ist, auf. Ein Mafiosi, „Schleimo“, hat den Befehlt gegeben und verpisst sich dann. Vier weitere Typen sind anwesend, zwei davon haben den Unglücklichen in die Wanne verfrachtet und die zwei, mit denen Vader gekommen ist. Bei laufender Kamera geht Vader zurück an Deck und filmt den Namenszug des Schiffes auf einem Rettungsring, um belastbare Beweise zu haben, dass diese schreckliche Tat tatsächlich auf diesem Schiff stattgefunden hat.

In der Nacht zu Dienstag, 01.03.2072:
High-Tower informiert Pasbocor und Bailun, dass die Konozuma ablegt. Also wird Käpt’n Ahab aus dem Schlaf gerissen und mit einer zusätzlichen Zahlung von 300¥ zum sofortigen Aufbruch überredet.
Ahab hat die Konozuma auf seinem Radar. Bailun steigt in den Trocki und verschwindet mit dem Scooter bei Schnne, Hagel ,Seegang und Gischt in der Ruhe des tieferen Wassers. Via Kommlink hält sie Kontakt zu den Positionen der Konozuma und der Jenny. Bei 10m Radarreichweite und 30m Sicht nähert sie sich mithilfe des 8 km/h schnellen Scooters der Konozuma. Dort taucht sie kurz am Bug auf, um mit dem Namen des Schiffes den Film zu starten, der im Folgenden ohne Blinzeln aufgenommen wird. High-Tower erlauscht, wann und wie die Auslassschleuse geöffnet werden soll, sodass dieses Ereignis nicht im Matrixprotokoll erscheint. Pasbocor gibt die genaue Position der Auslassöffnung durch und Bailun filmt, wie die dickflüssige Masse mit „Bröckchen“ abgelassen wird. Zusätzlich nimmt sie Proben von dem Zeug.
Vader und High-Tower levitieren zur Jenny. High-Tower ist schlecht wegen des Seegangs. Nachdem er die Fische gefüttert hat, geht’s aber wieder. Vader ist schlecht wegen der grauenvollen Dinge, die er mit angesehen hat. Er begibt sich zum Klo, auf dem Ahab kurz vorher größere Hinterlassenschaften entsorgt hat. Dadurch wird ihm doppelt schlecht und auch er geht die Fische füttern.
Ahab beweist bei hohem Seegang, dass er ein fähiger Seemann ist und bringt uns am Dienstag Vormittag heil zurück nach Milwaukee. High-Tower kriegt mit, wie Ahab sich ständig an Bailun ranmacht und warnt ihn: „Bailun gehört meinem Kumpel, Little Jim.“ - Bailun ist schlicht sprachlos!

Zurück im Hafen wärmen sich alle im Hotel mit einer warmen Dusche wieder auf.
Pasbocor erstellt eine Masterkopie der Daten, sodass wir die Originale nutzen können. Außerdem bereitet er für uns die Daten noch einmal auf. Letzteres sollte man allerdings niemandem sagen, sonst werden die Originaldaten fragwürdig.
Wir treffen uns mit Smiling Bandit in einem Saloon im VR. Unser Anliegen ist für ihn kein Problem. Er möchte wissen, ob die Merrows das wässrige gelobte Land erwähnt haben und kommentiert unser Verneinen mit „Ah, gut, dann ist es noch nicht so weit.“ Von Smiling Bandit bekommen wir Infos zum Leviathan: Er ist so was wie ein Drache, bloß älter; andere sagen, es ist ein Drache; wieder andere sagen, es ist ein Geist. Außerdem gibt er uns den Ratschlag, bei dem, was die Merrows als Belohnung bieten, nicht das Geld zu nehmen. Man wird es Brauchen!
Smiling Bandit wird die nächste „Drecksfahrt“ der Konozuma verhindern. Er fragt uns, ob wir ein Naturschutzgebiet oder das Anliegen der Merrows unterstützen. Bei Letzterem unterstützen wir ihn gerne: High-Tower mit 20 000¥ und Vader und Bailun mit je 10 000¥.

Wir haben keine Spuren hinterlassen und haben also auch die Mafia nicht als Feind, da die gar nicht weiß, was passiert ist.


Am nächsten Tag (Mittwoch, 02.03.2072) zahlt Smiling Bandit uns jeweils das 1 1/2 fache zurück.

Am selben Mittwoch, 02.03.2072, in Reno:
Sterling feiert mit seinen Rettern seine Genesung. Von Gatekeeper bekommt er ein in typisches Floristenpapier gewickeltes Geschenk: ein großer Kaktus und der Mitte, rechts und links flankiert von je einem kleinen Kaktus.

Milwaukee: 50 Merrows kommen zu dem Treffen, an dem Bailun im Trocki im Wasser teilnimmt. Einer opfert sich und wird von den anderen zerfetzt. Wir bekommen eine Box mit der Drüse.
Mit den Worten „Euch wurde etwas versprochen. Unsere Versprechen halten wir.“ bringen die Merrows uns ihre Schätze dar: Eine Tasche voll Schlamm (Lehm) für Pasbocor Wink, eine aus Seetang geflochtene Mütze nebst einer Schleuder aus Seetang und einem Beutel Steinchen für Bailun, 7 Perlen für Vader, ein Mattenschild aus Holz und Seetang und ein Paket, das Jacke und Hose aus Seetang enthält, für High-Tower. Letzterer ist unzufrieden und erklärt den Merrows, er hätte „mehr glänzende Dinge“ erwartet. Als Antwort erhält er ein: „Da, wo du hingehst, werden dir die glänzenden Dinge nicht helfen. Du wirst diese Welt verlassen. Da werden die Sachen nützlich sein.“
Natürlich sind alle Gegenstände, die wir von den Merrows erhalten haben, magisch. Jeder bekommt, was er am meisten braucht.
An Vader gerichtet verkündet ein Merrow: „Das, was den Menschen lieb und teuer ist, möchte er schützen. imm davon Abstand. Nur wenn du das schaffst, kannst du den Sieg erringen und schlussendlich deine Kameraden schützen.“
Das bisher waren die Gaben des Leviathan. Zusätzlich bekommen wir „Glitzerdinge“: eine Kiste voll mit Messing und alten Dingen im Wert von 5 000¥.

Jemand holt die Drüse ab.

White Face tritt aus den Schatten: „Gut gemacht. Aber ihr seid nicht komplett, das finde ich besorgniserregend.“
High-Tower fühlt sich von ihm verarscht und sagt ihm das auch so.
White Face hofft, dass wir ihm helfen können, das Ende der Welt zu verhindern ….

BrittaF

Anzahl der Beiträge : 199
Anmeldedatum : 30.06.15

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten