Was bisher geschah 59 (Audienz bei der Königin von Babylon)

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Was bisher geschah 59 (Audienz bei der Königin von Babylon)

Beitrag  Ann-Cathrin am Do Nov 17, 2016 5:18 pm

Während der ersten Woche in Babylon (5 Tage)
Bailun verbringt die Tage bei Arombolosch und den Zwergen der Sippe von A. Sie fragt ihn, aus welchen Grund er sie wirklich angesprochen hat. Schließlich hatte er als Sippenoberhaupt doch die freie Auswahl unter den Zwerginnen in der Stadt. Er gibt zu, dass es sich dabei um politisches Kalkül handelte, da eine Verbindung mit einer der babylonischen Zwerginnen immer politische Folgen haben würde. Da Bailun fremd ist, würde er mit seiner Wahl keine der ansässigen Parteien unterstützen. Auch wenn sein Ansehen darunter etwas leidet, da sie als Auswertige allgemein nicht gerne gesehen ist.
Da die Belagerung der Stadt durch die Truppen Yamatos während dieser Tage beginnt, möchte Arombolosch Bailun zur Sicherheit und zu ihrem Schutz mit einer Waffe und einer Rüstung ausstatten. Beide werden für sie persönlich angefertigt und mit dem Insignium der Sippe A versehen. Als Waffe bekommt sie eine zweihändige, doppelblättrige Axt deren Schneiden aus grünen Kristall bestehen. Die Rüstung ist eine Vollplatte und macht sie zu einem zwergischem Bollwerk (zu eine Kampfdose halt). Bei einem Trainingskampf mit Arombolosch erfährt sie auch von der Besonderheit der Rüstung: es liegt ein Zauber auf ihr, sodass ein Zwerg einen anderen Zwerg nicht verletzen kann. Arombolosch merkt an, dass sich dadurch waghalsige Manöver durchführen lassen bei denen ein Zwerg sich an einen Gegner festhält und ein andere auf seinen Kameraden schlägt und so den Gegner verletzt.
Ansonsten genießt Bailun seit langem mal wieder die Gesellschaft andere Zwerge und näturlich das ausgezeichnete Zwergenbräu.

Unterdessen ist Vader immer noch hin und her gerissen, ob er das unlautere Angebot des Schönen Hassans annehmen soll. Hassans Äußerungen bezüglich Vaders Vorhaben zur Königin vorgelassen zu werden, schienen darauf hinzudeuten, dass es Komplikationen geben könnte, wenn Vader nicht Hassans Fürsprache hätte.
Am Tag nach den Arenakämpfen soll Vader sich im Industriegebiet mit Hassan treffen, um die Einzelheiten der Sondervorführung besprochen und die Verhandlungen abgeschlossen werden. Hassan informiert Vader, dass der Besitzer und die Familie der Frau, die er verführen und dann töten soll, bereits in Kenntnis sind, dass sie nicht wieder kommen wird. Auch die monitären Dinge wurden geklärt, sodass die Familie ein recht angenehmes Leben im Verhältnis zu ihrer Kaste führen kann. Vader möchte aber, dass die Familie freigelassen wird. Doch in einem Kastensystem wie hier in Babylon ist dies vom Prinzip her nicht möglich und Hassan versteht nicht, wie Vader sich das denkt oder warum ihn das eigentlich interessiert. Desweiteren möchte Vader wissen wieviele Personen ihn bei seiner Darbietung zusehen werden. Hassan führt auf, dass neben ihm noch ein erklägliches Dutzend Leibwächter anwesend sein werden. So hatte sich das Vader nicht vorgestellt. Er war davon ausgegangen, dass nur Hassan und vielleicht sein magischer Leibwächter dabei sein werden. Hassan reduziert die Anzahl seiner Leute auf drei, doch nicht auf weniger, da er Vader weder kennt noch traut.
Am Ende entscheidet sich Vader dafür das Angebot abzulehnen. Er hatte gehofft, die Sache noch irgendwie zu seinen Gunsten zu biegen, musste aber einsehen, dass dies kaum möglich ist. Und sein Gewissen wollte er mit so einem widerwärtigen Akt der Grausamkeit nicht beschmutzen. Nicht mal wenn es "nur" in dieser Anderswelt ist.
Er macht sich also auf dem Weg zu Mammon, um nach weiteren Kämpfen zu fragen. Schließlich braucht er noch etwas Gold, um sich noch eine Rüstung zu kaufen und möglicherweise noch ein, zwei Artefakte. Doch Mammon meint etwas ausweichend er hätte keinen Gegner für ihn. Hm, hat sich Vaders Ruf als Bezwinger der Raubkatze schon rumgesprochen und ist nun so gefrüchtet, dass keiner gegen ihn kämpfen will? Oder hat Hassan da seine Finger im Spiel?
Er geht daraufhin zum Rathaus der Stadt, um sich dort als Statiker oder Baumeister anzubieten, doch er wird barsch fort geschickt. Danach geht er zu einer der "Schulen der Macht", welche er als eine Art Magierakademie ausmacht, um dort sein Talent und seine Gabe anzupreisen. Doch der Meister meint kurz, dass Vader zu alt sein, um ihn was beizubringen, und zu jung, damit er als Lehrmeister dienen könne. Irgendwie scheinen alle für ihn nur ein "nein" übrig zu haben.
Also kratzt er seine letzten Münzen zusammen und begibt sich zu einem nicht unbedingt vertrauenswürdigen Taliskrämer in der Unterstadt, nachdem Fackero ihm eindringlich geraten hat: "Geh' nicht da hin.". In den düstern Kellergewölbe beschreibt Vader den Krämer seine Wunschvorstellungen: ein Artefakt, welches seine geistigen Eigenschaften stärke. Außerdem ein weiteres Artefakt, das die Schwächung seines Geistes während des Zauberns verringert. Sein erste Wunsch kann mit einem Schmuckstück gestillt werden (WIL+2 & LOG+1). Dann krammt der Händler eine kleine Box hervor, die den zweiten Wunsch erfüllen kann. Auf Nachfrage erklärt er, dass sich darin ein Geist befindet, der den Rückschlag der Zauber statt des Zauberers abbekommt. Dieses Artefakt hält solange bis der Geist verdrängt wird. Vader ist sich unsicher, ob dass besonders "human" ist mit Geistern umzugehen und außerdem hat er nicht mehr genug Gold, um es sich leisten zu können. Und so kauft er nur das Schmuckstück und trottet wieder von dannen.

Hightower genießt sein neues Darsein als Deckhengst für Fatimas Kriegerzucht und legt sich ordentlich ins Zeug. Dafür bekommt der (bestimmt bald preisgekrönte) Zuchtbulle eines schöne neue, hochwertige Axt, die ihm im Kampf sogar seine erlittenen Verwundungen nehmen kann.

Pasbocor arbeitet in den fünf Tag im "Haus der Kranken" und unterweist einige von Mammons Leuten in der fortschrittlichen westlichen Schulmedizin. Wie gut die Schlachter und Näherinnen die Praktiken selbst umsetzen können oder gar verstehen, bleibt aber fraglich. Zumindest für Kost und Logie, Drogen und Gold ist gesorgt.

Währenddessen lernt Sterling seinen neuen Geistergefährten besser kennen. Corvo, wie Sterling ihn genannt hat, weicht nun kaum noch von dessen Seite. Auch nicht als Sterling sich auf die Suche nach einer Erwerbstätigkeit macht. Zunächst versuchte er bei den örtlichen Alchimisten eine Anstellung zu finden, doch diese beherrschen ihr Handwerk so gut, dass Sterling nicht mal als Assisstent angenommen wird. Dafür wird ihm vorgeschlagen, dass er bei der magischen Verstärkung der Stadtmauer behilflich sein kann. Nun, in der Not frisst der Teufel Fliegen. Mit dem kann er sich immerhin eine verbesserte Stoffrüstung leisten. Außerdem erwirbt er noch eine prächtiges Gewand inklusive magischen Regenschutz, welches er während der Audienz bei der Königin tragen wird. Schließlich weiß ein guter Brite wie man sich in Gegenwart einer Majestät zu kleiden und zu verhalten hat.

6. Tag
Ein Bombardemon auf die Stadt beginnt. Dutzende von Katapulen beschießen die Mauern und die magische Barriere und geben nicht eher Ruhe bis beide under dem Beschuß zerbersten. Ein Überblick über die feindlichen Stellungen aus der Vogel- bzw. Turmperspektive lässt die deutliche Überzahl erahnen. Außerdem sind Ritualkreise auszumachen. Dann kann man erkennen, dass sich an der Flanke eines Berges sich ein Eingang auf tut und ca. 100 schwer gepanzerte Zwerge daraus hervorbrechen und die Belagerer angreifen und unter ihnen wüten. Die Katapulte werden auf die Zwerge gerichtet und ein großer Brocken trifft in ihre Reihen. Eine große Druckwelle geht von dem Einschlag aus, schleudert einige Zwerge fort, während andere unter dem Brocken zermalmt werden. Daraufhin ziehen sich der Zwerge zurück.

7. Tag
Am morgen erreicht eine Brieftaube den Tempel und Shizo und Fackero berichten, dass der Großwesir bereit ist die Runner zu empfangen. So machen sich alle Richtung Palat auf und nehmen den Tunnel der Zwerge, gut geschützt vor möglichen Angriffen der Belagerer. Am Berghang, ein gutes Stück vor dem Palasttoren, gelangen sie wieder an die Oberfläche. Arombolosch raunt Bailun noch zu, wo sich ein anderer Zugang in der Nähe des Palasttores befindet, nur für den Fall, dass sie nicht hineingelassen werden. Sterling indes gibt Corvo die Anweisung in der Nähe zu warten, aber nicht in den Palast zu kommen, um ihm zu folgen.
Als sie sich danach dem Palast nähern und Shizo und Fackero das Banner Akatoschs vorweg tragen, öffnet sich das Tor und ein Mann in prächitger blauer Seidenrobe erscheint mit einigen Wachen. Der Großwesir Harun Al'Rashid heißt uns Willkommen und gewährt uns Einlass. Die Sieben werden zu Speis und Trank geladen, während Al'Rashid sie befragt, um ihre Lauterbarkeit zu prüfen. Hightower berichtet, nachdem keiner der anderen sich bemüht, in groben Zügen warum sie hier seien und weshalb sie zur Königin wollen. Danach schickt der Großwesir die Runner durch eine große Tür, welche in ein Arenarund führt. Die Tür schließt sich krachend hinter ihnen und ein Dutzend Schützen positionieren sich, die Pfeile bedrohlich auf sie gerichtet. Dann erscheint auf einer Empore die Königin. Ihre Präsenz ist absolut: wäre auch nur ein Gedanke, der eine Tat gegen die Königin beinhalte in einem der fünf, so wäre er von ihrer Aura verdrengt worden. Selbst das Belügen der Königin waren ihnen unmöglich und so antworten alle auf ihre Frage, ob sie hier seien um sie zu töten, wahrheitsgemäß mit nein. Daraufhin öffnet sich eine Tür unterhalb der Empore und sie betreten den Audienzsaal, wo die Königin sie erwartet. Als sie vor sie treten, macht Sterling einge galante Verbeugung, welche die anderen nur halbherzig oder gar nicht nachmachen. Die Stimme der Königin ist das Lieblichste, was sie je vernommen haben. Sie zu begrüßen sie und fragt nach ihrem Begähr. Wieder ist es Hightower, der ihre Geschichte erzählt, doch da er einige Dinge anders benennt oder andere Sachen zurückhält, merkt die Königin an, dass er nicht ganz ehrlich ist. Der Troll sagt, dass einiges aus dem Blickwinkel dieser Welt nicht zu verstehen ist und er deshalb die Erzählung etwas abgewandelt hat. Die Königin erklärt daraufhin, dass sie nicht aus dieser Welt stammt: sie ist ein Wesen, dass seine Exsistenz in einer Welt aus Klängen und Tönen begann, doch als sie alles in ihrer Welt erforscht und erlebt hat, suchte sie nach anderen Welten und gelangte hier hin. Mit ihrer Gabe gelang es ihr zur höchsten Machtposition aufzusteigen, auch wenn sie keinerlei Interesse an Macht, Luxus oder dem Regieren hat. Nach dieser Erklärung passt Hightower seinen Bericht an und erzählt ihr alles was dazu geführt hat, dass sie nun vor ihr standen. Sie fragt ob er ihr diese Begebenheiten direkt aus seinen Erinnerungen erhalten dürfe. Er lässt dies zu und bringt danach auch die Bitte vor, dass die Königin sie dorthin begleiten möge, wo Dunkelzahn die Dämonenhorden davon abhält in die Welt der Runner einzudringen. Zunächst ist die Königin nicht davon überzeugt, dass eine Gefahr für diese Welt bestehe, da das Magielevel viel zu niedrig sei, dass hat sie an den Magiern erkannt. Die Begegnungen mit dem Dämon, den die Runner "Blutgeist" nennen, können vereinzelt alle hundert Zyklen mal auftreten. Doch als Sterling berichtet, dass er bereits öfters Kontakt zu zu einem solchen Dämon hatte und zwar innerhalb recht kurzer Zeit, wie sie stutzig. Sie bittet auch ihn darum seiner Erinnerungen persönlich teilhaftig zu werden, welches er ihr gewährt. Sie ist sichtlich beunruhigt, ob dieser Geschehnisse und sagt nach kurzem überlegen zu sie zu begleiten. Doch zunächst müssten die fünf noch etwas für sie tun: als sie in diese Welt kam hat sie ein Teil ihrer Selbst in einen Gegenstand gebunden, der nun in einem Tempel verwahrt ist, der von der Familie Yamatos gestiftet wurde. Um diese Welt verlassen zu können, muss sie wieder vollkommen sein, also sollen die fünf ihr diesen Teil wiederbeschaffen. Das fünf sagen natürlich zu und verabschieden sich, vorbei Sterling wieder seine hervoragenden Manieren erkennen lässt.
Und so stiefeln die Runner los und gelangen via Tunnel wieder in die Stadt. Sie schlagen den Weg Richtung Tempel ein und erblicken vor diesem eine große Menschenansammlung die mit Fackeln und Forken (der typische Mob halt) drauf und dran sind den Bau anzuzünden. Sie sind aufgebracht darüber, dass der Schirmherr des Tempels ihre Stadt bombarbiert und fordern, dass er dafür zur Rechenschaft gezogen wird. Während Hightower noch überlegt, wen der Störenfrieden er als erstes auf seinen Weg zum Eingangsportal wegschupsen wird, packt Pasbocor in seine Klärschlammtasche und kramt seine neuestes Meisterwerk hervor: eine übergroße, selbstbewegliche Rüstung aus Ton, die stark an einen Mech erinnert. Er springt kurzerhand in das riesige Teil und steuert auf dem Tempel zu. Er braucht sich keinen Platz zu verschaffen, ihm wird Platz gemacht. Die erstaunte Menge scheint zunächst zu glauben der "Golem" wäre auf ihrer Seite und wolle den Tempel einreißen. Doch als Pasbocor die ihm gefolgten Begleiter nimmt und auf dem Dach des Gebäudes absetzt, wird dem Mob klar, dass diese Fremden nicht mit der Absicht gekommen waren, sie zu unterstützen. Und so kippt die Stimmung langsam. Sterling lässt sich nicht von Pasbocor aufs Dach verfrachten. Stattdessen bittet er Corvo darum ihn huckepack zu nehmen und ihn aufs Dach zu fliegen. Natürlich entgeht dies nicht Vaders misstrauischen Blick, der Sterling sowie so nicht über den Weg traut. Er erkennt, dass es sich bei den riesigen Raben um einen starken Luftgeist handelt und merkt sich dessen Signatur.
Nachdem die Runner sich Zugang zu dem Tempel verschafft haben, begegnen sie einem der Priester. Dieser ist sichtlich irritiert und weiß nicht so recht, was er von diesen "Besuchern" halten soll. Sie scheinen nicht zum Mob draußen zu gehören und doch Verbündete sind sie wohl auch nicht. Er wird barsch gefragt, ob hier irgendwo etwas von der Königin ist und führt sie gezwungen bereitwillig zu einem Wandgemälde der Königin (schließlich will er nicht vom große, böse Troll gehauen werden). Bailun, die ihr Radar angeschmissen hat, erkennt mehrere Hohlräume in der Wand hinter dem Gemälde in denen sich Gegenstände befinden: auf Höhe der Augen, des Mundes, des Herzens, der Hände und der Hüfte. Währenddessen lässt sich Pasbocor etwas über den Tempel und den Wandgemälde erzählen. Aus den Erläuterungen schließen die fünf, dass das was sie suchen sich in dem Hohlraum auf Höhe der Augen befindet. Und so wird dieser Hohlraum aufgestempt und ein jahrhundete altes Kunstwerk vor den Augen des verzweifelten Priesters zerstört. Der Inhalt, eine Schriftrolle wird sicher verwahrt. Doch Sterling juckt es noch in den Fingen: er möchte wissen, was in den anderen Hohlräumen versteckt liegt. Also macht er sich an dem Putz in Höhe des Herzens zu schaffen und bekommt prompt einen Blitzschlag zu spüren, der ihn zu Boden wirft. Umgehend kümmert sich Pasbocor um den schwer getroffenen und bringt wieder auf die Beine. Vader bietet an ihn magisch zu heilen, doch Sterling weist ihn gereizt ab und wendet selber den Heilzauber auf sich an. Danach ist er wieder fit.

So, und was nu?

Ann-Cathrin

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