Letztes Mal bei DSA 37: Auf Patrouille mit der Krüppelbrigade

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Letztes Mal bei DSA 37: Auf Patrouille mit der Krüppelbrigade

Beitrag  Olli am So Nov 19, 2017 12:43 am

16. Tsa, in der Traumwelt

Quenja holt zum finalen Schlag aus und das letzte Skelett zerfällt in einen Knochenhaufen. Während sie auf ihre Knie sinkt, liegt Tharalion in einer Blutlache und Sheydan regungslos auf dem Boden. In der finsteren, grauen Welt umringt von Untoten, zurückgezogen in einer Ruine, was mal die heiligen Hallen der göttlichen Leuin gewesen sein soll, wirkt die Heldengruppe verlassen. Nach kurzem Atem holen, regen sich Sheydan und Tharalion wieder auf. Sie scheinen unverwundet, doch ihre Haut ist in einem ungesundem Grau getönt.
Noch von seinem Zorn gelenkt besteht Tharalion darauf die aufgeknüpften Kadaver wenigstens runter zu holen. Durch das starke Einreden von Barristan und ermahnenden Worten Quenjas, willigt Tharalion sofort aufzubrechen und stützt die schwer verwundete Golgaritin. Baduin, der durch seinen Wunsch Untot aussieht leitet die Gruppe ungesehen in ein geeignetes Versteck, ein Innenhof. Barristan macht sich auf die Wunden seine Gefährten zu heilen und spürt, wie das Zaubern der Balsami ihn überhaupt nicht anstrengt. Baduin hält zuerst Wache am Eingangsbereich des Innenhofes und lauscht mit konzentriert ob er etwas Verdächtiges hört. Auch er fühlt, dass er nach Nutzen seiner inneren Konzentration, keine astrale Erschöpfung spürt. Gerüstete patrouillieren auf den Straßen und der Anführende bellt Befehle. Durch sein extrem gutes Hören, kann Baduin viele Meter entfernt, die genauen Sätze hören. „Hier sind keine Körper von Lebenden“, „Sie müssen entkommen sein“, „Schreibt Sie zur Fahndung aus“, „Eure Kameraden: bringt sie zum Heiligtum, auf das sie uns wieder dienen können“. Ein Fuhrwerk wird zum Ort des Kampfes gebracht.
Baduin schlägt vor, dass er als Untoter den Karren verfolgt, da er den Träumer im Heiligtum vermutet.
Ein Knarzen ist zu hören und das Fuhrwerk scheint los zu fahren: Richtung Norden. Auf dem Weg sieht Baduin ein mehr kehliges Krächzen wahr. Am grauen Himmel erblickt der Horasier einen Raben im vollen Gefieder. Ein lebendiges Wesen? Dicht hinter dem Geschöpf ist ein Schwarm halbgerupfter, halb skelettierter, widerwärtiger Viecher zu sehen, die den Raben verfolgen.
Baduin wird von einigen Wachen angesprochen, ob er was verdächtiges Gesehen habe. Er stellt sich unwissend und fragt als „besorgter Bürger“ was es denn mit diesen Lebenden auf sich hat. Danach folgt Baduin dem Karren, der auf ein schwarzes Schloss zu steuert, dass aus der Ferne schon zu erblicken ist. Dort wo in der realen Welt der Palast steht, ist die gruselige Festung, mit zerrissenen Türen, schmiedeeisernen Zaun, stacheln und einer Umfriedung zu sehen. Der Karren, der die toten Untoten Gardisten mit sich führt wird durch das Tor gelassen. Aus der Ferne ist ein wolfsähnliches Jaulen zu hören. Baduin sieht sich auf dem riesigen Geländer genauer um und erkennt ohne das Grundstück zu betreten, das riesige Gebäude mit einem Eingang mit einem zweiflügligen Tor. Rechts und links daneben sind diverse Mausoleen zu sehen. Baduin erkundet weiter die Stadt; das Stadion, welches unauffällig ist, wenn man das in dieser Welt sagen darf und der Park. Dieser sieht tot und verdorrt aus. Auf einer Bank sitzt ein Skelett im feinen Zwirn, Hut und neben ihm ist ein halb verfaulter weiblicher Torso. Arm in Arm sehen sie auf eine Fläche an weiße Gestalt, die umher schwirrt und heulende Geräusche von sich gibt. Sogar gewöhnliche Helden würden sich gegebenenfalls bei diesem unheimlichen Anblick einnässen, doch Baduin bleibt davon gänzlich unbeeindruckt (*Stählernde Stirn imba LUL!*). Baduin macht sich weiter auf zum Perainetempel. Dort ist in großen goldenen Lettern „Seuchenhaus“ zu sehen, wo diverse Kadaver raustanzen, die verschiedene Eiterblasen oder verfaulte Stellen an ihrem Körper, stolz tragen. Vermutlich sind sie über die Gratiskrankheiten erfreut. Weiter macht sich der neugierige Horasier zum Versteck des blonden Magiers auf. Keine Auffälligkeiten. Er lässt es sich aber nicht nehmen diverse Fläschchen mitzunehmen, die mit Nummern beschriftet sind. Baduin macht sich zur Boroninsel auf. Er sieht aus der aber Ferne schon, dass die Insel in dieser Welt nicht existiert.
Auf dem Weg zum Töpferviertel, nimmt der alleswahrnehmende Baduin ein leises Krächzen aus einem Gebüsch auf dem Rand des Weges, wahr. Er findet den lebendigen verletzten Raben. Baduin fragt: „Sargata?“. Verängstigt verkriecht sich der Rabe weiter in das Gebüsch. Baduin schaut sich um, wartet den richtigen Moment ab und hüpft in das Gebüsch. Der Rabe schaut Baduin mit schrägen Kopf an. Das intelligente Wesen nimmt wahr, dass es sich bei Baduin nicht um einen gewöhnlichen Untoten handelt. Baduin versucht den Raben zu beruhigen und analysiert die Verletzungen des Geschöpfes und kommt zum Schluss, dass er das Tier nicht hier behandeln kann und bietet ihm an unter den Mantel zu kommen. Der Rabe wehrt sich nicht und Baduin macht sich zurück zur Gruppe.
Bei der Gruppe:
Nachdem Baduin sich aufgemacht hat, hatten die Gruppe kaum Zeit sich abzusprechen, vereinbarten aber, dass sie zum Eingangsort zurückkehren sollten, also zum Hause Sepps. Quenja hält Tharalion eine Standpauke und kritisiert seinen Führungsstil als Anführer der Gruppe. Bei seinem stolz angegriffen reagiert der eitle Rondraritter trotzig und kocht vor Wut. Die Worte des Magiers „das ist doch alles nur ein Traum“, finden bei dem Geweihten überhaupt keinen Anklang.
Als Tharalion die Gruppe zu dem Treffpunkt weiterführen will, stürmt der Magier los und führt die Gruppe an. Mit Phex auf seiner Seite gelangt die Gruppe ungesehen zu Sepps Haus, um dort auf Baduin zu warten.
Dieser kündigt sich an, kommt rein und offenbart der Gruppe, dass er den lebendigen Raben gefunden hat. Der Magier hielt es erst für nötig das Geschöpf zu heilen, als Quenja den Magier darauf hinweist, dass es doch sehr ungewöhnlich sei, dass neben der Gruppe noch ein lebendiges Wesen in dieser Welt ist. Da der Rabe nicht sprechen kann, aber die Gruppe verstehen kann werden verschiedene Ja/Nein-Frage gestellt. Es stellt sich heraus, dass er kein Rabe an sich ist und die Gruppe versteht. Durch das Fragen und Nachdenken der Gruppe, gelangen sie zur Erkenntnis, dass es 2 Quellen gibt, die für den Traum verantwortlich sind. Der Träumende und der Traumverursacher. Der Rabe weiß wo sich beide befinden und erklärt sich bereit der Gruppe zu helfen und zu begleiten. Im schwarzen Schloss befindet sich der Traumverursacher. Der Träumer ist ein Mensch, der in einen der Mausoleen ist. Bevor die Heldengruppe einen Plan ausfeilen kann, wie sie ungesehen auf das Gelände kommen, ist aus der Ferne ein lautes, unmelodisches Klingen von Glocken zu hören, dass aus Richtung Norden kommt. Baduin macht sich in Richtung des Geräusches, doch um ihn herum  sind Heerschaaren von Untoten, die dasselbe Zielhaben wie der Horasier. Dort angekommen ist eine wunderschöne Frau zu sehen, die in einem reinen weißen Gewand gekleidet auf einem Podest steht. Ihre Haut leuchtet in einem schönen unschönem Grün (vergleiche den Ausraster von Galadriel, als ihr der Ring angeboten wird). Eine glockenhelle, liebliche Stimme ertönt „Meine lieben Bürger, hört mich an! Es sind verruchte Lebende in der Stadt und unsere braven Gardisten aufs ehrenhafteste zur Strecke gebracht! So betet mit mir zur Herrin auf das sie wieder zu uns stoßen mögen und uns vor diesen Lebenden beschützen können. Dunkle Göttin, schick uns deine Macht, lass deinen dunklen Blick auf uns hernieder scheinen und gib uns unsere furchtlosen, niederträchtigen Recken zurück.“ Die Menge beginnt sich hinzuknien und die Gebetsformel nachzusprechen. Baduin murmelt fluchend oder eben nicht fluchend vor sich hin.
Neben der Frau sind auf jeweils unterschiedlichen Seite Abscheulichkeiten zu sehen. Ein Knochenungetüm mit 4 stämmigen Beinen, Turm über Turm sind 5 Armbrüste eingebastelt. Darüber ein missgestalteter Kopf. Die Arme der Bestie reichen bis zu den Kurbeln, die die Armbrüste bedienen. Auf der anderen Seite ist ein Ritter in schwarzer Platte, der auf einem Pferd sitzt und dessen Hufe brennen. Sogar gewöhnliche Helden würden sich gegebenenfalls bei diesem unheimlichen Anblick einnässen, doch Baduin bleibt davon gänzlich unbeeindruckt (*Stählernde Stirn imba LUL!*).
Als die Gardisten wieder beginnen zu zucken und aufzuerstehen beginnt die liebliche Stimme „Es ist vollbracht! Seid alle verflucht! Zieht nun von dannen es wird hell!“
Die Menge macht sich auf dem Heimweg und Baduin lässt es sich nicht entgehen hier und da ein paar Geldbeutel einzustecken, was nützlich sein könnte (und gratis!). Bei genauerer Betrachtung sehen die Geldbeutel durchgesifft aus. Das Zahlungsmittel ist offensichtlich Finger in diversen Längen, mal weniger fleischig, mal mehr blutig.  
Als Baduin zur Gruppe zurückkehrt, erzählt er der Gruppe was er gesehen hat und hat einen Plan. Operation Trojanisches Pferd: Wachen und Gardisten in einen Hinterhalt locken und erschlagen, einen Wagen mieten und dann die Gruppe ungesehen vorbeischleusen. Tharalion verzieht mehrmals die Miene bei dem Plan und betont, dass der Aspekt des Hinterhalts ihm zuwider ist. Barristan und Quenja sind (zum Glück) offener und lauschen den Worten Baduins.
Baduin geht zum Hafen und spricht mit einem Kutscher, der gerade dabei ist seinen Feierabend einzuleiten. Der Inhalt seiner Flasche Alkohol fließt durch ihn durch und seine Wangenknochen beginnen sich zu röten (Vergleiche Trinkszene des Skelettes in „Das letzte Einhorn“). Baduin geht zu ihm und quatscht mit ihm und verkauft eine gute Geschichte, die ihm geglaubt wird. Ein teures Möbelstück soll von einem reichen Kunden transportiert werden und natürlich muss das am besten gestern Geschehen sein. Der Kutscher sagt stolz, dass er genau der Richtige sei und die Preisverhandlung beginnt. Der Kutscher möchte 2 einhalb Finger haben , einen davon schön blutig. Baduin bietet 2 an. Auf einmal huscht eine kupferne Ratte vorbei und der Kutscher antwortet selbstsicher „Du zahlst auch drei“, und ein breites knochiges Grinsen geht über sein knochiges Gesicht. Baduin schlägt ein und kommt wieder, wenn die Ware, die noch auf dem Wagen ist leer geräumt ist.
Der Horasier erzählt der Gruppe, dass sie den Kutscher in das obere Stockwerk locken können und dann aus dem Hinterhalt erstechen und erschlagen können. Tharalion schüttelt den Kopf und ranzt in die Gruppe „Das schafft ihr auch ohne mich!“, Baduin guckt leicht verdutzt und versucht auf den Rondrianer einzureden, als die Boronegweihte Baduin entgegnet, dass der Geweihte der Leuin ein großes Problem mit Hinterhalten hat. Tharalion stellt sich in eine dunklere Ecke (und weint Very Happy ) sodass er nicht sofort gesehen wird.
Baduin führt also letztendlich den Fuhrmann in die obere Etage, da er Hilfe bei dem Möbelstück braucht und dafür einen extra Finger springen lässt. In der oberen Etage angekommen prügelt die Golgaritin, der Elementarmagier und der Dieb auf den ahnungslosen Fuhrmann ein. Nach wenigen Sekunden liegt er auf dem Boden und Quenja, eine ausgewiesene Expertin in Sachen Tod und Untote, zertrümmert mit einem gezielten Hieb den Kopf des am bodenliegenden Fuhrmanns („Always double tab!“). Phase 1 ist abgeschlossen. In Phase 2 gilt es Gardisten zu töten, um sich als diese auszugeben, damit der Wagen durchgelassen wird. Sheydan gibt zu bemerken, dass im Südhafen ein guter Ort wäre, da er dieser eher verlassen ist. Allerdings ist dort ein 2er Trupp, die immer die gleiche Route marschieren und sich bei einem Treffpunkt treffen. Falls einer nicht erscheint, wird Alarm ausgelöst.
Baduin führt den Karren in eine „helle“ Seitengassen am Südhafen. Auf dem Karren mit einer Plane bedeckt „kuschelt“ der Rest der Gruppe. Die Gruppe kann in einem Innenhof der nicht sofort einzusehen ist Stellung zu beziehen, um dort auf die Gardisten zu warten. Dem Rondrageweihten gefällt der Plan übrigens immer noch nicht. Baduin hört schwere Stiefel und macht sich auf um die Gardisten zu aufzusuchen und spricht sie an. Er will Ihnen Essen ausgeben, aber er ist irgendwie nicht sehr überzeugend. Die Gardisten mahnen ihn zur Vorsicht vor allem in dieser Gegend. Baduin geht erfolglos zurück zur Gruppe und macht das was er am besten kann, improvisieren. Er geht auf den genervten Rondrageweihten zu und sagt „Tue mal so als würdest du mich angreifen AAAAAHH!!! EIN LEBENDER!!!“, Tharalion bleibt 3 Sekunden geschockt stehen und ist sichtlich überrascht, was hier gerade passiert. Als die schweren Stiefel allerdings zu hören sind und die Gardisten den Geweihten erblicken, zieht dieser seine Waffe und ein leichtes Grinsen fährt über sein Gesicht. Die beiden Gardisten prügeln auf den Rondragweihten mit Wuchschlägen ein, die zunächst mühelos von dem Rondraritter gekontert werden. Während die anderen Gruppenmitglieder auf die Gardisten einkloppen, kassiert Tharalion einen heftigen Kopftreffer: das Blut spritzt. Offensichtlich handelt es sich bei diesen Gardisten nicht um die obligatorische Gurkentruppe. Die verfluchte Aura zerrt an der Lebensenergie der Heldengruppe. Als der letzte Gardist kurz vor dem Fallen ist, versucht dieser noch mit seinem Horn Alarm zu schlagen, doch die Golgaritin setzt mit einem heftigen Wuchtschlag an, der den Untoten fast von den Stiefeln fegt und der Rondrageweihte spaltet das Skelett mit einem Hammerschlag ( 42 DMG), was an der Rüstung des Gardisten nicht zu  übersehen ist. Barristan heilt alle Gruppenmitglieder wieder voll, weil er es kann und es nichts kostet und weil er es kann.
Baduin genießt die Aussicht auf der Kutsche während sich die anderen den Platz mit den toten Untoten teilen, welche nur durch wenige Decken getrennt werden, die nach kurzer Zeit durchgesifft sind. Der Wagen wird Richtung Gruselschloss geführt. Am Eingangstor wird Baduin zwar von den Wachen angeranzt aber durchgelassen.
An einer Krypta lässt er die Gruppe raus und der Rabe deutet auf Nachfragen auf den Ort des Träumers. Die Gruppe schleicht ungesehen über das Grundstück zur Krypta des Träumers, wo ein Klappern gehört wird. Baduin und Tharalion schauen in die offene Krypta rein. Dort ist eine Gitterwand zu sehen und eine geschlossene Gittertür. Es ist ein feudal eingerichteter Raum, diverse Tische, beladen mit den leckersten Köstlichkeiten, wie zum Beispiel gebratene Vögel, Aufläufe, diverse Getränke wie im Schlaraffenland (..,dass ich in meine Flasche fand!). In der Mitte des Raumes ist eine Kline, worauf ein älterer Mann liegt. Er hat graues Haar, einen grauen Bart und sieht extrem dünn aus. Obwohl er von 3 Skeletten mit den Köstlichkeiten gefüttert bzw. gemässtet wird verlangt er nach immer mehr, da sein Hunger so groß sei. Baduin schlägt vor, den Raum mit einer Handvoll oder mehr Feuerbälle zu „reinigen“, so würde man eine der beiden Quellen vernichten. Barristan entgegnet, dass der Träumer im Traum gut geschützt und der Traumverursacher in der Traumwelt ein übermächtiger Gegner sei und es einem Himmelfahrtskommando gleicht sich diesem im Kampf zu stellen. Eine Übermacht und wenig Chancen auf Erfolg? Klingt nach einer guten Sache, befindet der Rondrianer. Quenja schlägt dagegen vor den Träumer zu überzeugen, dass er aufhören soll zu essen, damit er aufwachen kann. Denn allem Anschein nach hat der Träumer, wie auch die anderen Gruppenmitglieder (außer Baduin) eine ähnliche Gestalt wie im realen Leben. Der Träumer ist in dem Traum gefangen um zu Essen und je länger er isst und in der Traumwelt gefangen ist, desto hungriger ist sein Körper in der realen Welt und desto schwerer wird es sein, mit dem Essen im Traum aufzuhören….


Olli

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